Lauterbrunnen an einem Tag: Tipps & Sehenswürdigkeiten

Lauterbrunnen stand schon lange auf unserer Wunschliste für die Schweiz-Rundreise. Immer wieder hatten wir Bilder dieses besonderen Ortes gesehen – mit seinen steilen Felswänden, grünen Wiesen, traditionellen Holzhäusern und den zahlreichen Wasserfällen, die sich ihren Weg ins Tal bahnen.
Vor unserer Reise waren wir allerdings unsicher, wie wir den Tag gestalten sollten. Die Region rund um das Lauterbrunnental bietet unzählige Möglichkeiten: ein Ausflug nach Wengen, weiter zur Kleinen Scheidegg oder sogar bis zum Jungfraujoch? Auch Grindelwald stand auf unserer Liste.
Nach langem Überlegen entschieden wir uns jedoch bewusst dafür, zunächst Lauterbrunnen selbst zu entdecken. Nicht, weil die anderen Ausflugsziele weniger reizvoll gewesen wären – ganz im Gegenteil. Wir wollten unsere Reise nicht damit verbringen, möglichst viele bekannte Orte abzuhaken, sondern die Zeit vor Ort bewusst genießen und den Moment auf uns wirken lassen.
Rückblickend war das genau die richtige Entscheidung. Manchmal braucht es keine teure Bergbahnfahrt und keinen spektakulären Aussichtspunkt, um unvergessliche Erinnerungen zu schaffen. Es reicht, früh aufzustehen, durch einen noch ruhigen Ort zu spazieren und die beeindruckende Landschaft in aller Ruhe zu genießen.
Warum wir uns gegen Jungfraujoch & teure Bergbahnen entschieden haben
Natürlich haben auch wir uns mit den vielen Möglichkeiten rund um Lauterbrunnen beschäftigt. Gerade die Region rund um die Jungfrau gehört zu den bekanntesten Ausflugszielen der Schweiz und bietet unglaublich viele beeindruckende Bergerlebnisse.
Dabei sind wir auch auf den Jungfrau Travel Pass aufmerksam geworden. Wenn man mehrere Tage in der Region verbringt, kann dieser durchaus eine interessante Möglichkeit sein. Für etwa 200 Franken kann man mit dem Pass mehrere Tage lang viele Bergbahnen nutzen und die Umgebung deutlich entspannter erkunden (ausgenommen ist unter anderem die Fahrt zum Jungfraujoch).

Für Reisende, die drei oder mehr Tage in der Region verbringen und mehrere Bergbahnen nutzen möchten, kann sich ein entsprechender Pass durchaus lohnen. So lassen sich verschiedene Orte bequem erkunden, viele Höhenmeter zurücklegen und die beeindruckende Bergwelt auf ganz unterschiedliche Weise erleben.
Bei uns sah die Situation allerdings etwas anders aus. Da wir nur einen Tag in Lauterbrunnen eingeplant hatten, wollten wir unsere Reisekosten bewusst im Blick behalten. Schon während der gesamten Schweiz-Rundreise stellten wir uns immer wieder dieselbe Frage: Brauchen wir das wirklich – oder möchten wir einfach nur einen weiteren bekannten Ort gesehen haben?
Natürlich hätten wir auch an diesem Tag verschiedene Bergbahnen nutzen können. Im Verhältnis zur kurzen Aufenthaltsdauer wären die Kosten für uns jedoch sehr hoch gewesen. Außerdem hätten wir die Region wahrscheinlich eher im Eiltempo erlebt und wären von einer Bahn zur nächsten gefahren, anstatt die besondere Atmosphäre des Lauterbrunnentals in Ruhe auf uns wirken zu lassen.
Deshalb haben wir uns ganz bewusst dafür entschieden, Lauterbrunnen selbst zu entdecken. Rückblickend war das für uns genau die richtige Wahl. Wer dagegen mehrere Tage im Berner Oberland verbringt, sollte die Bergbahnen auf jeden Fall in Betracht ziehen. Mit mehr Zeit lassen sich die zahlreichen Aussichtspunkte, Wanderwege und Ausflugsziele deutlich entspannter erleben und ein entsprechender Pass kann sich dann durchaus bezahlt machen
Anreise nach Lauterbrunnen – Auto oder Postbus?
Schon vor unserer Anreise haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir am besten nach Lauterbrunnen kommen. Mit unserer Gästekarte hätten wir den Postbus sogar kostenlos nutzen können. Trotzdem entschieden wir uns bewusst für das Auto, weil wir morgens noch nicht genau wussten, wie sich unser Tag entwickeln würde und uns diese Variante die größte Flexibilität bot.
Uns war natürlich klar, dass in der Schweiz an beliebten Ausflugszielen meist Parkgebühren anfallen. Je nach Lage können diese durchaus unterschiedlich ausfallen. Grundsätzlich hat man die Wahl, direkt im Ort zu parken und kurze Wege zu genießen, etwas außerhalb einen günstigeren Parkplatz zu suchen oder einen Kompromiss aus beidem zu wählen.
Wir entschieden uns für das Parkhaus am Bahnhof in Lauterbrunnen.
Wir entschieden uns schließlich für das Parkhaus am Bahnhof in Lauterbrunnen – und würden das jederzeit wieder so machen. Der kurze Weg durch den Ort bis zu den ersten Sehenswürdigkeiten war für uns kein zusätzlicher Aufwand, sondern bereits der gelungene Auftakt unseres Tages im Lauterbrunnental.
Lauterbrunnen am frühen Morgen – ein ganz besonderer Moment
Gegen halb sieben morgens erreichten wir Lauterbrunnen. Einen festen Plan hatten wir zu diesem Zeitpunkt eigentlich nicht. Wir liefen einfach in Richtung des Wasserfalls und ließen den Ort ganz in Ruhe auf uns wirken.
Genau diese frühen Morgenstunden wurden im Nachhinein zu einem der schönsten Erlebnisse unseres Tages. Lauterbrunnen war noch fast menschenleer, die Straßen wirkten angenehm ruhig und vor den Hotels war kaum etwas los. So konnten wir die traditionellen Holzhäuser und die beeindruckende Kulisse in aller Ruhe fotografieren, ohne dass ständig Menschen durchs Bild liefen. Gerade diese entspannte Atmosphäre machte den besonderen Charme des Ortes für uns aus.


Es war ein völlig anderes Lauterbrunnen als das, was wir einige Stunden später erleben sollten. Die Ruhe am frühen Morgen verlieh dem Ort eine ganz besondere Atmosphäre. Man hörte nur wenige Geräusche, die ersten Sonnenstrahlen tauchten die Berggipfel in warmes Licht und die beeindruckende Landschaft konnte man ganz bewusst auf sich wirken lassen.
Deshalb können wir euch nur empfehlen, möglichst früh nach Lauterbrunnen zu kommen. Nicht nur, weil die Lichtverhältnisse ideal für Fotos sind, sondern vor allem, weil ihr den Ort dann noch von seiner ruhigen und ursprünglichen Seite erleben könnt.
Der Staubbachfall – das Wahrzeichen von Lauterbrunnen
Natürlich durfte bei unserem Besuch eines nicht fehlen: der berühmte Staubbachfall.
Schon von weitem sieht man den Wasserfall, der von der hohen Felswand ins Tal hinabfällt. Mit seiner beeindruckenden Fallhöhe von rund 300 Metern ist er eines der bekanntesten Wahrzeichen der Region und gehört zu den meistfotografierten Motiven in Lauterbrunnen.


Besonders spannend fanden wir, dass der Staubbachfall je nach Jahreszeit und Wetter immer wieder ein anderes Gesicht zeigt. Nach der Schneeschmelze oder nach regenreichen Tagen stürzt deutlich mehr Wasser ins Tal und der Wasserfall wirkt besonders kraftvoll. In trockeneren Phasen hingegen erinnert er eher an einen feinen Schleier, der sich vor der Felswand in der Luft verteilt.
Natürlich wollten wir den Staubbachfall nicht nur von unten betrachten. Über einen kurzen Tunnel gelangt man nämlich hinter den Wasserfall und kann dieses Naturschauspiel aus einer ganz anderen Perspektive erleben. Da wir bereits sehr früh unterwegs waren, war der Tunnel allerdings noch nicht beleuchtet – die Beleuchtung wird erst gegen 8 Uhr eingeschaltet.
Trotzdem war dieser Moment für uns etwas ganz Besonderes. Hinter einem Wasserfall zu stehen, das herabstürzende Wasser aus nächster Nähe zu erleben und durch den Felsen zu laufen, vergisst man so schnell nicht. Ein Tipp aus eigener Erfahrung: Zieht unbedingt feste Schuhe an, denn der Weg kann durch die Feuchtigkeit rutschig sein.

Der Weg ist durch das Wasser sehr nass und rutschig. Auch die Stufen sind teilweise uneben und nicht überall gleichmäßig. Uns kamen tatsächlich Besucher in Flip-Flops entgegen, die kaum laufen konnten.
Hier sollte man wirklich nicht unterschätzen, wie nass es hinter einem Wasserfall werden kann.
Ein unerwarteter Moment am Staubbachfall
Auf dem Rückweg durch den Tunnel passierte dann etwas, womit wir überhaupt nicht gerechnet hatten. Plötzlich hörten wir wunderschöne Flötenmusik, doch da es im Tunnel noch dunkel war, konnten wir zunächst gar nicht erkennen, woher die Klänge kamen.
Erst als wir näher kamen, entdeckten wir eine ältere Dame, die am Tunneleingang saß und spielte. Die Akustik zwischen den Felsen war beeindruckend und verlieh der Musik eine ganz besondere Atmosphäre. Wir blieben einen Moment stehen, hörten einfach zu und genossen diesen unerwarteten Augenblick.

Genau solche kleinen Begegnungen machen für uns das Reisen aus. Es sind nicht immer nur die großen Sehenswürdigkeiten, die in Erinnerung bleiben – oft sind es gerade diese ungeplanten Momente, die eine Reise einzigartig machen.
Und vielleicht hätten wir diese besondere Szene gar nicht erlebt, wenn wir erst später am Vormittag angekommen wären. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass frühes Aufstehen nicht nur für ruhige Orte und schöne Fotos lohnt, sondern auch für die kleinen Geschichten, die eine Reise unvergesslich machen.
Frühstück in Lauterbrunnen – einfach, unkompliziert und mit Blick auf die Berge
Nach unserem Besuch am Staubbachfall machten wir uns wieder langsam auf den Weg Richtung Auto. Da wir bisher noch nichts gefrühstückt hatten, legten wir einen kurzen Stopp an einem Supermarkt ein und besorgten uns alles, was wir für ein entspanntes Frühstück brauchten.
Anschließend machten wir es uns ganz unkompliziert am Auto bei den Trümmelbachfällen gemütlich. Kein Restaurant, kein großes Frühstücksbuffet – sondern einfach frische Lebensmittel aus dem Supermarkt, ein Becher mit Kaffee und die beeindruckende Kulisse der Schweizer Berge direkt vor uns.

Genau solche Momente gehören für uns zum Reisen dazu. Sie sind unkompliziert, flexibel und deutlich günstiger als ein Restaurantbesuch. Vor allem aber geben sie uns die Freiheit, den Tag ganz nach unseren eigenen Vorstellungen zu gestalten und die Umgebung in Ruhe zu genießen.
Die Trümmelbachfälle – ein beeindruckendes Naturerlebnis
Auch die Trümmelbachfälle gehören für uns zu den Sehenswürdigkeiten, die man bei einem Besuch in Lauterbrunnen unbedingt einplanen sollte. Besonders schön war, dass sich unser früher Start auch hier wieder ausgezahlt hat. Wir mussten nicht warten und konnten die beeindruckenden Wasserfälle im Inneren des Berges nahezu alleine erleben.
Die gewaltige Kraft des Wassers, das sich über Jahrtausende seinen Weg durch den Felsen gebahnt hat, ist wirklich faszinierend. Nach dem Staubbachfall zeigt dieser Ort noch einmal eine ganz andere Seite der Natur im Lauterbrunnental – weniger weitläufig, dafür unglaublich beeindruckend und intensiv.
Unser Fazit: Die Trümmelbachfälle lohnen sich definitiv. Wir würden allerdings auch hier empfehlen, möglichst früh zu kommen. Gerade in der Hauptsaison kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Ob wir dafür ein bis zwei Stunden anstehen würden? Wahrscheinlich eher nicht.
Für uns war genau die ruhige Atmosphäre das Besondere an diesem Besuch. Ohne große Menschenmengen konnten wir diesen außergewöhnlichen Ort viel intensiver erleben und die beeindruckende Natur ganz in Ruhe auf uns wirken lassen.
➡️ Einen ausführlichen Beitrag zu unserem Besuch bei den Trümmelbachfällen mit weiteren Tipps findet ihr hier

Unser Ausflug nach Mürren
Nach unserem Besuch in Lauterbrunnen ging es für uns weiter nach Mürren. Da eine andere Verbindung zu diesem Zeitpunkt aufgrund von Bauarbeiten eingeschränkt war, entschieden wir uns für die Seilbahn von Stechelberg nach Mürren.
Schon auf dem Weg dorthin merkten wir, wie beliebt die Region ist. Die Seilbahn war bis auf den letzten Platz gefüllt und auch in Mürren selbst waren viele Besucher unterwegs. Trotzdem fanden wir schnell einen Weg, dem Trubel etwas zu entkommen.

Wir liefen ein Stück in Richtung Wasserfall und konnten die beeindruckende Bergwelt noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben. Gerade solche kleinen Abstecher abseits der Hauptwege zeigen uns immer wieder, dass man auch an beliebten Orten ruhige und besondere Momente finden kann.
➡️ Über unseren Ausflug nach Mürren und unsere Wanderung dort berichten wir in einem eigenen Beitrag.
Paragliding und Helikopter – typisch für die Region rund um Lauterbrunnen
Was uns in Lauterbrunnen ebenfalls aufgefallen ist: Die Region lebt nicht nur von ihren Wasserfällen und Bergen, sondern auch von den vielen Outdoor-Aktivitäten.
Immer wieder konnten wir Paraglider beobachten, die über das Tal schwebten. Auch bei unserem Besuch rund um Mürren sahen wir, wie die Gleitschirmflieger starteten.

Dazu kamen mehrfach Helikopterflüge über die beeindruckende Berglandschaft.
Für viele Besucher gehört genau dieses Abenteuergefühl zur Region dazu. Man merkt schnell, dass Lauterbrunnen nicht nur ein Ort zum Anschauen ist, sondern ein Ausgangspunkt für viele Erlebnisse in den Bergen.
Lauterbrunnen am Nachmittag – eine ganz andere Atmosphäre
Als wir am Nachmittag wieder nach Lauterbrunnen zurückkehrten, zeigte der Ort plötzlich ein ganz anderes Gesicht. Die ruhige Atmosphäre vom frühen Morgen war verschwunden, viele Besucher waren inzwischen angekommen und die Straßen wirkten deutlich belebter.
Natürlich gehört dieser Trubel bei einem so bekannten Reiseziel dazu. Trotzdem hat uns der direkte Vergleich noch einmal gezeigt, wie besonders die frühen Morgenstunden in Lauterbrunnen sind.
Für uns war genau diese ruhige Stimmung der schönste Teil unseres Besuchs. Der Moment, in dem der Ort langsam erwacht und man die beeindruckende Landschaft fast für sich allein genießen kann, ist etwas, das wir nicht vergessen werden.
Lauterbrunnen an einem Tag – unser Fazit
Lohnt sich Lauterbrunnen an einem Tag?
Unsere Antwort: Ja, definitiv.
Lauterbrunnen ist ein Ort, der durch seine besondere Landschaft sofort beeindruckt. Die Kombination aus steilen Felswänden, tosenden Wasserfällen, saftig grünen Wiesen und den traditionellen Holzhäusern wirkt fast wie aus einem Bilderbuch. Besonders die ruhigen Morgenstunden haben diesen Ort für uns zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht.
Trotzdem möchten wir ehrlich sein: Lauterbrunnen war wunderschön, aber auf unserer Schweiz-Rundreise nicht der Ort, der uns persönlich am meisten begeistert hat. Vielleicht lag es auch daran, dass wir in der Schweiz viele beeindruckende Naturhighlights erlebt haben und besonders die Kombination aus Wanderungen, Ruhe und intensiven Naturerlebnissen für uns den größten Reiz ausmacht.
Wenn wir noch einmal in die Region kommen, würden wir wahrscheinlich mehr Zeit für andere Ziele einplanen – zum Beispiel den Oeschinensee oder Grindelwald, wo uns besonders die Wanderwege und die Nähe zur alpinen Landschaft reizen. Das bedeutet aber nicht, dass Lauterbrunnen weniger sehenswert ist. Ganz im Gegenteil: Das Tal gehört definitiv zu den Orten, die man einmal erlebt haben sollte.
Unser größter Tipp: Kommt früh, lasst euch Zeit und versucht nicht, möglichst viele Sehenswürdigkeiten an einem Tag abzuhaken. Denn genau dann könnt ihr die besondere Atmosphäre von Lauterbrunnen erleben – wenn die Straßen noch ruhig sind, die ersten Sonnenstrahlen die Berge erreichen und dieser einzigartige Ort langsam erwacht.
Für uns war genau dieser Moment das Schönste an unserem Besuch.
FAQ zu „Lauterbrunnen an einem Tag – Tipps & Sehenswürdigkeiten“
Reicht ein Tag für Lauterbrunnen aus?
Ja, für die wichtigsten Sehenswürdigkeiten reicht ein Tag aus. Du kannst den Staubbachfall, die Trümmelbachfälle und einen Spaziergang durch das Tal miteinander verbinden. Wer zusätzlich eine Bergbahn nach Mürren, Wengen oder zum Schilthorn nutzen möchte, sollte allerdings mehr Zeit einplanen.
Wann ist die beste Uhrzeit für einen Besuch in Lauterbrunnen?
Ich empfehle, möglichst früh am Morgen anzukommen. Gerade in den Sommermonaten wird Lauterbrunnen schnell sehr voll. Früh am Tag kannst du die Wasserfälle und das Tal noch deutlich ruhiger erleben und findest außerdem leichter einen Parkplatz.
Was sollte man in Lauterbrunnen unbedingt gesehen haben?
Zu den Highlights gehören der Staubbachfall, die Trümmelbachfälle, der Spaziergang durch das Lauterbrunnental sowie die Aussicht auf die zahlreichen Wasserfälle. Das Tal wird nicht ohne Grund als „Tal der 72 Wasserfälle“ bezeichnet und ist einer der schönsten Ausgangspunkte für Ausflüge in der Jungfrau-Region.
Kann man Lauterbrunnen ohne Auto besuchen?
Ja, Lauterbrunnen ist hervorragend mit der Bahn erreichbar. Der Bahnhof liegt direkt im Ort und ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Ausflüge nach Wengen, Mürren oder ins Jungfraujoch. Auch innerhalb des Tals lassen sich viele Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuß oder mit dem Bus erreichen.
Wo kann man in Lauterbrunnen parken?
Wenn du mit dem Auto anreist, nutzt du am besten das große Parkhaus am Bahnhof. Von dort erreichst du den Staubbachfall und das Ortszentrum in wenigen Minuten zu Fuß. Besonders in der Hauptsaison lohnt sich eine frühe Anreise, da die Parkplätze schnell belegt sind.
Lohnen sich die Trümmelbachfälle?
Ja, absolut. Während der Staubbachfall schon von weitem beeindruckt, bieten die Trümmelbachfälle ein völlig anderes Erlebnis. Die Gletscherwasserfälle verlaufen im Inneren des Berges und gehören zu den außergewöhnlichsten Naturattraktionen der Schweiz.
Wann ist die beste Reisezeit für Lauterbrunnen?
Die Monate Mai bis September gelten als ideale Reisezeit. Dann führen die Wasserfälle besonders viel Schmelzwasser, viele Wanderwege sind geöffnet und die Bergbahnen fahren regelmäßig. Im Hochsommer musst du allerdings mit deutlich mehr Besuchern rechnen.
Lohnt sich Lauterbrunnen auch für Familien?
Ja, das Tal eignet sich hervorragend für Familien. Viele Wege sind einfach zu gehen, die Wasserfälle beeindrucken Groß und Klein und es gibt zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten in der gesamten Jungfrau-Region. Besonders der Talweg zwischen Lauterbrunnen und Stechelberg ist auch mit Kindern gut machbar.
Weiter geht unsere Schweiz-Rundreise
Unser Tag in Lauterbrunnen war nur eine Station auf unserer Schweiz-Rundreise.
Nach den beeindruckenden Wasserfällen und der besonderen Atmosphäre am frühen Morgen ging unsere Reise weiter zu weiteren spannenden Orten im Berner Oberland.
Im nächsten Beitrag nehmen wir euch mit zu den beeindruckenden Trümmelbachfällen im Lauterbrunnental und zeigen euch, warum sich dieser besondere Ort unbedingt lohnt.
➡️ Trümmelbachfälle – unser Erlebnis und unsere Tipps für den Besuch
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Dieser Beitrag ist Teil meiner 14-tägigen Schweiz Rundreise. Nach und nach entstehen hier ausführliche Reiseberichte mit vielen Tipps, Wanderungen, Sehenswürdigkeiten und persönlichen Erfahrungen.
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