Lautertal Schwäbische Alb
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Lautertal Schwäbische Alb

Lautertal Schwäbische Alb

Wanderung, Burgen & die schönsten Tipps

Das Lautertal Schwäbische auf der Alb hat uns direkt begeistert. Nachdem wir Schloss Lichtenstein besucht hatten, ging es für uns weiter ins Lautertal – und damit in eine Landschaft, die grüner, idyllischer und abwechslungsreicher kaum sein könnte. Zwischen bewaldeten Hängen, markanten Felsformationen, der Lauter und gleich mehreren Burgen gibt es hier unglaublich viel zu entdecken.

Wir waren im Juni bei strahlendem Sonnenschein und ziemlich warmen Temperaturen unterwegs. Eigentlich hatten wir deshalb gar nicht vor, eine besonders lange Wanderung zu machen. Am Ende wurden es 6,1 Kilometer und knapp dreieinhalb Stunden, die wir mit Pausen und einigen Abstechern ganz entspannt im Lautertal verbracht haben. Besonders schön fanden wir, dass man die Wanderung immer wieder mit kleinen Entdeckungen und Pausen am Wasser verbinden kann.

Wer gerne wandert, Natur mag und gleichzeitig Burgen und schöne Aussichten entdecken möchte, sollte das Lautertal deshalb unbedingt auf seine Liste für die Schwäbische Alb setzen. Und wer mehr Zeit mitbringt, kann die Runde problemlos verlängern.


Das Lautertal Schwäbische Alb – idyllisch, grün und voller Burgen

Lautertal Schwäbische Alb

Das Große Lautertal gehört für uns zu den Landschaften auf der Schwäbischen Alb, bei denen man am liebsten einfach langsam unterwegs ist. Das Tal ist sehr grün und wirkt an vielen Stellen wunderbar ruhig und idyllisch. Dazu kommen die für die Region typischen Felsformationen, bewaldeten Hänge und immer wieder Burgen und Burgruinen, die über dem Tal thronen.

Besonders schön fanden wir die Kombination aus Landschaft und Lauter. Der kleine Fluss zieht sich durch das Tal und bietet immer wieder Möglichkeiten, direkt am Wasser eine Pause einzulegen. An manchen Stellen kann man sogar baden oder mit dem Kanu unterwegs sein. Auch für Familien gibt es dadurch einiges zu entdecken.

Wanderer haben im Lautertal Schwäbische Alb ebenfalls viele Möglichkeiten. Wege führen nicht nur direkt durch das Tal, sondern auch oberhalb der Lauter über die Hänge. Dadurch kann man sich je nach Zeit, Kondition und Wetter ganz unterschiedliche Touren zusammenstellen. Genau das hat uns gefallen: Man ist nicht auf eine einzige Wanderung festgelegt.

Bei unserem Besuch war es allerdings sehr warm und sonnig. Deshalb haben wir uns für eine eher überschaubare Runde entschieden und waren froh über die vielen schattigen Abschnitte im Wald. Wenn die Temperaturen angenehmer gewesen wären, hätten wir unsere Tour wahrscheinlich noch verlängert und beispielsweise zusätzlich den Aussichtspunkt Bürzel und den Aussichtspunkt Bichishausen angesteuert.

Für uns war das Lautertal deshalb nicht nur ein schöner Ort für eine Wanderung, sondern ein Ausflugsziel, an dem man problemlos einen ganzen Tag verbringen kann. Wer möchte, kann wandern, Burgen erkunden, am Wasser entspannen, baden, Kanu fahren oder einfach zwischendurch irgendwo sitzen und die Landschaft genießen.


Unsere Wanderung durch das Lautertal

Unsere Wanderung haben wir nicht als fertige ausgeschilderte Tour übernommen, sondern vorher selbst mit Komoot zusammengestellt. Dadurch konnten wir verschiedene Punkte miteinander verbinden und unsere Route so planen, wie sie für uns am besten passte.

Gestartet sind wir am Wanderparkplatz Heiligental. Von dort ging es zunächst in Richtung Gundelfingen und weiter zur Burg Hohengundelfingen. Anschließend führte unsere Runde über Waldwege und die Hochebene wieder hinunter nach Bichishausen. Dort machten wir eine Pause, bevor es entlang der Lauter weiterging und wir schließlich über die Ruine Niedergundelfingen zurück zu unserem Ausgangspunkt kamen.

Insgesamt waren wir 6,1 Kilometer unterwegs, haben 130 Höhenmeter bewältigt und waren 3 Stunden und 26 Minuten unterwegs. Darin waren allerdings auch unsere längeren Pausen und die Zeit enthalten, in der wir die Burgen erkundet und die Landschaft genossen haben.

Gerade weil es an diesem Tag sehr warm war, war die Strecke für uns vollkommen ausreichend. Durch die Waldabschnitte war es angenehm schattig und wir konnten die Wanderung ohne Zeitdruck genießen.

Lautertal Schwäbische Alb – Unsere Route auf einen Blick

  • Start/Ziel: Wanderparkplatz Heiligental
  • Strecke: 6,1 Kilometer
  • Dauer: 3 Stunden 26 Minuten
  • Höhenmeter: 130 Höhenmeter
  • Route: individuell mit Komoot geplant
  • Highlights: Burg Hohengundelfingen, Hochebene, Bichishausen, Lauter, Ruine Niedergundelfingen
  • Schwierigkeit: überwiegend gut machbar, mit einem steilen und schmalen Abschnitt zur Burg Hohengundelfingen

Wer bei angenehmeren Temperaturen unterwegs ist oder etwas mehr Zeit mitbringt, kann die Runde noch erweitern. Genau das würden wir bei unserem nächsten Besuch wahrscheinlich auch machen.


Start am Wanderparkplatz Heiligental

Für unsere Wanderung durch das Lautertal haben wir am Wanderparkplatz Heiligental geparkt. Der Parkplatz ist tagsüber kostenlos, allerdings sind die Stellplätze ziemlich begrenzt. Da der Platz auch bei Wohnmobilen beliebt ist, kann es gerade an schönen Tagen schnell voll werden. Wer hier starten möchte, sollte das bei seiner Planung im Hinterkopf behalten.

Von hier aus machten wir uns zu Fuß in Richtung Gundelfingen auf den Weg. Unser erstes größeres Ziel war die Burg Hohengundelfingen, die schon aufgrund ihrer Lage über dem Lautertal ein echtes Highlight der Wanderung ist.


Über Gundelfingen zur Burg Hohengundelfingen

Der Weg zur Burg hatte es allerdings ein wenig in sich. Von Gundelfingen aus ging es über Treppen und anschließend einen ziemlich steilen Weg bergauf. Teilweise verlief der Pfad schmal am Hang entlang. Für uns war der Aufstieg problemlos zu bewältigen, trotzdem würden wir diesen Abschnitt nicht uneingeschränkt jedem empfehlen.

Wer nicht ganz so trittsicher ist oder lieber gemütlicher unterwegs sein möchte, sollte sich vorab nach einer der einfacheren Möglichkeiten zur Burg umsehen. Man muss sich schließlich nicht unbedingt den steilsten Weg aussuchen, um die Aussicht genießen zu können.

Während wir weiter nach oben liefen, kamen wir zunächst an der unteren Burganlage und der Burgmauer vorbei. Für einen kurzen Moment dachten wir tatsächlich, dass wir bereits an der eigentlichen Burg angekommen wären. Doch schnell stellten wir fest: Es geht noch weiter nach oben.

Also hieß es für uns noch einmal ein Stück bergauf, bevor wir schließlich die oberen Bereiche der Burg Hohengundelfingen erreichten.


Burg Hohengundelfingen – Aussicht inklusive

Die Burg selbst konnten wir frei zugänglich erkunden. Wir waren sowohl auf den unteren Ebenen als auch weiter oben unterwegs und konnten uns in Ruhe umschauen. Besonders schön fanden wir natürlich die Aussicht.

Von oben eröffnet sich ein richtig schöner Blick über das Lautertal Schwäbische Alb. Nach dem Aufstieg war das für uns definitiv die Belohnung. Zwischen den grünen Hängen und der Landschaft des Lautertals bekommt man hier noch einmal einen ganz anderen Eindruck davon, wie weitläufig und abwechslungsreich die Gegend ist.

Wir haben uns deshalb auch ziemlich lange auf der Burg aufgehalten – fast eine Stunde. Nicht nur die Burganlage selbst, sondern vor allem die Aussicht hat dafür gesorgt, dass wir gar nicht sofort wieder weiter wollten.

Wer die Burg besuchen möchte, aber nicht den steilen Wanderweg hinaufgehen kann oder möchte, hat übrigens eine Alternative: Etwas entfernt von der Burg gibt es einen Parkplatz, von dem aus der Weg deutlich ebener zur Burg verläuft. So lässt sich das Ausflugsziel auch besuchen, ohne den anspruchsvolleren Aufstieg unserer Wanderroute bewältigen zu müssen.

Die Burgruine

Für uns war die Burg Hohengundelfingen jedenfalls eines der Highlights unserer Runde und ein guter Grund, die Wanderung nicht einfach nur durch das Lautertal, sondern auch hinauf zu den Burgen zu führen.


Weiter durch den Wald zur Hochebene

Nachdem wir die Burg ausgiebig erkundet hatten, ging es für uns weiter in Richtung Wanderparkplatz Ruine Hohengundelfingen. Von dort führte unser Weg hinein in den Wald.

Gerade an diesem warmen Junitag waren wir für die schattigen Waldabschnitte sehr dankbar. Der Weg verlief nun deutlich entspannter als beim Aufstieg zur Burg und wir konnten die Landschaft in Ruhe genießen.

Nach einiger Zeit erreichten wir eine kleine Zeltplatzanlage, die mitten auf der Hochebene liegt. Anschließend führte unsere Route weiter über Wiesen, bevor es schließlich wieder bergab in Richtung Bichishausen ging.

Damit änderte sich die Landschaft erneut. Nach den Waldwegen und der Hochebene kamen wir wieder näher an die Lauter und damit auch an den nächsten gemütlichen Teil unserer Wanderung.


Eispause in Bichishausen

Nachdem wir über die Wiesen wieder hinunter nach Bichishausen gekommen waren, war für uns erst einmal eine kleine Pause angesagt. Gerade weil die Sonne an diesem Tag ordentlich vom Himmel schien, kam uns der Tante-Emma-Laden in Bichishausen gerade recht.

Eisessen

Das Besondere daran: Hier handelt es sich nicht um einen klassischen Laden mit festen Öffnungszeiten und dauerhaft besetztem Verkaufsraum, sondern um einen Selbstbedienungsladen. Die angebotenen Produkte kann man selbst an der Kasse scannen und anschließend bezahlen. Mitarbeiter sind nur zu bestimmten Zeiten direkt vor Ort.

Für uns war das eine schöne und vor allem unkomplizierte Möglichkeit, eine kleine Erfrischungspause einzulegen. Wir haben uns ein Lautertaler Eis aus der Tiefkühltruhe geholt und es uns anschließend im Schatten gemütlich gemacht. Nach der Wanderung und dem Aufstieg zur Burg Hohengundelfingen war genau das die richtige Abkühlung.

Wenn ihr im Lautertal unterwegs seid, lohnt es sich also durchaus, hier einmal vorbeizuschauen – gerade wenn ihr eine kleine Pause oder etwas Kaltes für unterwegs gebrauchen könnt.


Pause an der Lauter: Grillplatz, Wasserspielplatz und Badestelle

Anschließend führte unser Weg wieder direkt an die Große Lauter. Hier gibt es einen Grill- und Wasserspielplatz, an dem wir noch einmal länger geblieben sind.

Der Platz eignet sich wunderbar für eine Pause, besonders wenn ihr mit Kindern unterwegs seid. Während die Kinder am Wasserspielplatz beschäftigt sind, kann man selbst ein wenig verschnaufen und die Umgebung genießen. Außerdem gibt es hier eine kleine Badestelle an der Lauter.

Wasserspielplatz

Wir fanden gerade diese Kombination sehr schön: Wandern, zwischendurch ans Wasser kommen und einfach einmal die Schuhe ausziehen und Pause machen. An einem warmen Sommertag lässt sich hier sicherlich noch deutlich mehr Zeit verbringen als wir es an diesem Tag getan haben.

Wer lieber auf dem Wasser unterwegs ist, kann das Lautertal übrigens auch mit dem Kanu erkunden. Damit gibt es neben den Wanderwegen noch eine ganz andere Möglichkeit, das Tal kennenzulernen.


Einkehr im Bauhof-Stüble

Nach unserer Pause an der Lauter ging es für uns weiter zum Bauhof-Stüble Familie Erzberger. Nach einigen Kilometern hatten wir inzwischen Hunger und beschlossen deshalb, dort einzukehren.

Wir bestellten eine Fädlesuppe und einen Flammkuchen und ließen es uns bei einem Getränk erst einmal gut gehen. Gerade bei einer Wanderung wie unserer fanden wir die Möglichkeit zur Einkehr sehr angenehm. So muss man nicht unbedingt alles für den ganzen Tag im Rucksack mitnehmen und kann die Tour entspannt mit einer richtigen Pause verbinden.

Für uns war das Bauhof-Stüble deshalb ein schöner Zwischenstopp auf unserer Runde durch das Lautertal.


Vorbei an der Ruine Niedergundelfingen zurück zum Parkplatz

Nach der Einkehr machten wir uns auf den letzten Abschnitt unserer Lautertal Schwäbische Alb Wanderung. Der Weg führte uns wieder durch das Lautertal, vorbei an der Ruine Niedergundelfingen und immer wieder entlang der Lauter.

Dieser Teil der Strecke war für uns ein besonders schöner Abschluss, weil wir nun wieder ganz nah an der Landschaft des Lautertals unterwegs waren. Nach dem Aufstieg zur Burg Hohengundelfingen und den Wald- und Wiesenwegen der Hochebene ging es jetzt deutlich entspannter zurück.

Lautertal Schwäbische Alb

Schließlich erreichten wir wieder den Wanderparkplatz Heiligental und damit den Ausgangspunkt unserer Tour.

Unsere Wanderung war damit nach 6,1 Kilometern beendet. Obwohl die Strecke auf den ersten Blick vielleicht nicht besonders lang klingt, waren wir insgesamt mehr als drei Stunden unterwegs. Das lag vor allem daran, dass wir uns Zeit für die Burg, unsere Pausen und die verschiedenen Stationen entlang der Strecke genommen haben.

Genau das würden wir im Lautertal auch empfehlen: Nicht nur die Kilometer ablaufen, sondern zwischendurch stehen bleiben, die Landschaft genießen und die Möglichkeiten entlang der Strecke nutzen.


Burg Derneck – unser letzter Abstecher im Lautertal Schwäbische Alb

Nach unserer Wanderung war unser Tag im Lautertal noch nicht ganz vorbei. Bevor es für uns zurück ins Hotel ging, fuhren wir noch mit dem Auto weiter zur Burg Derneck.

Lautertal Schwäbische Alb

Wir parkten auf dem oberen Parkplatz und machten uns von dort zu Fuß auf den kurzen Weg zur Burg. Der Weg ist von dieser Seite aus nahezu eben und deshalb deutlich entspannter als unser Aufstieg zur Burg Hohengundelfingen.

Auch hier war der Besuch für uns kostenlos. Wir schauten uns die Burg kurz an und gingen natürlich auch ein Stück hinauf, bevor es für uns schon wieder zurück zum Auto ging. Für einen längeren Aufenthalt hatten wir an diesem Tag keine Zeit mehr, aber gerade als kleiner zusätzlicher Stopp lässt sich die Burg Derneck sehr gut mit einem Tag im Lautertal verbinden.

Direkt am oberen Parkplatz gibt es außerdem einen Spielplatz. Das fanden wir besonders praktisch für Familien, die mit Kindern unterwegs sind.

Wer mehr Zeit mitbringt, kann auf der Burg Derneck übrigens auch einkehren. Dort gibt es die Möglichkeit, etwas zu essen und zu trinken. Außerdem kann man auf der Burg sogar übernachten. Für uns war es diesmal nur ein kurzer Abstecher, aber die Burg würden wir bei einem nächsten Besuch gerne noch einmal ausführlicher erkunden.


Weitere Sehenswürdigkeiten im Lautertal Schwäbische Alb

Das Schöne am Lautertal ist, dass unsere Wanderung längst nicht alles abdeckt, was es hier zu entdecken gibt. Wer mehr Zeit hat, kann die eigene Tour problemlos erweitern und weitere Aussichtspunkte und Burgen miteinander verbinden.

Aussichtspunkt Bürzel

Den Aussichtspunkt Bürzel hatten wir bei unserer Tour ursprünglich ebenfalls auf dem Plan. Aufgrund der hohen Temperaturen haben wir uns dann aber dagegen entschieden und unsere Runde etwas kürzer gehalten.

Gerade bei angenehmeren Temperaturen würden wir den Abstecher beim nächsten Mal aber gerne nachholen. Wer also mehr Zeit hat und gerne Aussichtspunkte besucht, kann den Bürzel gut als zusätzliche Station einplanen.

Aussichtspunkt Bichishausen

Auch den Aussichtspunkt Bichishausen haben wir bei dieser Wanderung ausgelassen. Er wäre eine weitere Möglichkeit gewesen, unsere Runde zu verlängern.

Unser Tipp: Schaut euch vor der Wanderung einmal in Ruhe an, welche Aussichtspunkte und Burgen ihr miteinander verbinden möchtet. Gerade im Lautertal gibt es so viele Möglichkeiten, dass ihr euch eure Tour ganz nach euren eigenen Vorstellungen zusammenstellen könnt.

Wandern im Lautertal Schwäbische Alb – unsere Tipps

Das Lautertal eignet sich unserer Meinung nach hervorragend für einen Wandertag. Allerdings sollte man bei der Planung nicht nur auf die Kilometer schauen, sondern auch auf die Höhenmeter, die Wegbeschaffenheit und vor allem die Temperaturen.

Unsere 6,1 Kilometer waren für uns bei sommerlicher Hitze vollkommen ausreichend. Durch die Waldabschnitte hatten wir zwar immer wieder angenehmen Schatten, trotzdem waren wir froh, dass wir keine wesentlich längere Tour geplant hatten.

Wer bei kühleren Temperaturen unterwegs ist, kann die Runde dagegen problemlos verlängern. Gerade die vielen Burgen und Aussichtspunkte bieten sich dafür an.

Wenn ihr die Burg Hohengundelfingen über den von uns gewählten Weg erreichen möchtet, solltet ihr außerdem bedenken, dass dieser Abschnitt steil und teilweise schmal am Hang entlangführt. Für uns war er gut machbar, wir würden ihn aber nicht jedem empfehlen. Wer unsicher ist, sollte eine einfachere Route wählen oder die Burg über den näher gelegenen Parkplatz besuchen.

Ansonsten fanden wir die Orientierung auf unserer Tour unkompliziert. Wir sind zwar keine ausgeschilderte Wanderung gelaufen, sondern haben unsere Route vorher selbst mit Komoot zusammengestellt, die Beschilderung unterwegs war aber gut.


Unser Fazit zum Lautertal Schwäbische Alb

Das Lautertal hat uns wirklich begeistert. Besonders die Kombination aus der grünen, idyllischen Landschaft, der Lauter, den Felsformationen und den vielen Burgen macht die Gegend für uns zu einem tollen Ausflugsziel auf der Schwäbischen Alb.

Dabei muss es nicht unbedingt die große Tagestour sein. Man kann sich auch einzelne Ziele heraussuchen, eine kürzere Wanderung unternehmen oder einfach einen schönen Tag an der Lauter verbringen. Gerade der Bereich rund um den Grill- und Wasserspielplatz hat uns gezeigt, wie abwechslungsreich das Lautertal sein kann.

Unsere Wanderung mit 6,1 Kilometern war für den warmen Junitag genau richtig. Wäre es nicht so heiß gewesen, hätten wir die Tour wahrscheinlich noch um den Aussichtspunkt Bürzel und den Aussichtspunkt Bichishausen erweitert.

Deshalb steht für uns eigentlich schon fest: Das Lautertal war nicht unser letzter Besuch. Es gibt noch einiges, das wir beim nächsten Mal erkunden möchten.

Wer die Schwäbische Alb besucht und gerne Natur, Burgen und Wandern miteinander verbindet, sollte das Lautertal unserer Meinung nach unbedingt einplanen.


Häufige Fragen zum Lautertal Schwäbische Alb

Wo liegt das Lautertal?

Das Lautertal liegt auf der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg. Die Große Lauter fließt durch das Tal und prägt mit ihren grünen Hängen, Felsformationen und zahlreichen Burgen und Burgruinen die Landschaft.

Kann man im Lautertal gut wandern?

Ja, das Lautertal bietet viele verschiedene Möglichkeiten zum Wandern. Es gibt kürzere Spaziergänge ebenso wie längere Wanderungen, bei denen sich mehrere Burgen, Aussichtspunkte und Orte miteinander verbinden lassen. Besonders schön fanden wir die Kombination aus Wegen durch den Wald, über die Hochebene und entlang der Lauter.

Wie lang war unsere Wanderung im Lautertal?

Unsere selbst geplante Route war 6,1 Kilometer lang. Dafür waren wir insgesamt 3 Stunden und 26 Minuten unterwegs und haben rund 130 Höhenmeter bewältigt. Die reine Wanderzeit sollte man allerdings nicht mit unserer Gesamtzeit gleichsetzen, da wir fast eine Stunde auf der Burg Hohengundelfingen verbracht und mehrere Pausen eingelegt haben.

Ist die Wanderung zur Burg Hohengundelfingen schwierig?

Der von uns gewählte Weg zur Burg Hohengundelfingen war teilweise steil und verlief stellenweise schmal am Hang entlang. Für uns war der Aufstieg problemlos machbar, wir würden ihn aber nicht jedem empfehlen. Es gibt auch einfachere Möglichkeiten, zur Burg zu gelangen.

Kann man die Burg Hohengundelfingen kostenlos besuchen?

Ja, die Burg war bei unserem Besuch frei zugänglich. Wir konnten uns auf den verschiedenen Ebenen der Burganlage frei bewegen und bis nach oben gehen, wo man mit einer schönen Aussicht über das Lautertal belohnt wird.

Wo kann man im Lautertal Schwäbische Alb parken?

Für unsere Wanderung haben wir am Wanderparkplatz Heiligental geparkt. Das Parken ist dort tagsüber kostenlos. Allerdings ist der Parkplatz relativ klein und auch bei Wohnmobilen beliebt. An schönen Tagen kann es daher schnell voll werden.

Kann man im Lautertal baden?

An der Lauter gibt es zumindest im Bereich des von uns besuchten Grill- und Wasserspielplatzes eine kleine Badestelle. Wir haben dort selbst eine längere Pause gemacht. Wer baden möchte, sollte sich vor Ort über die aktuellen Bedingungen und die ausgewiesenen Bereiche informieren.

Kann man auf der Lauter Kanu fahren?

Ja, die Lauter lässt sich auch mit dem Kanu erkunden. Damit bietet das Lautertal neben Wanderungen eine weitere Möglichkeit, die Landschaft vom Wasser aus kennenzulernen.

Gibt es im Lautertal Einkehrmöglichkeiten?

Ja. Wir selbst haben während unserer Tour im Bauhof-Stüble Familie Erzberger Halt gemacht und dort eine Fädlesuppe und einen Flammkuchen gegessen. Außerdem gibt es in Bichishausen den Tante-Emma-Laden, der als Selbstbedienungsladen betrieben wird. Dort haben wir uns ein Eis geholt und eine Pause im Schatten gemacht.

Welche Burgen gibt es im Lautertal Schwäbische Alb?

Im Lautertal und seiner näheren Umgebung gibt es mehrere Burgen und Burgruinen. Auf unserer Tour haben wir unter anderem die Burg Hohengundelfingen und die Ruine Niedergundelfingen besucht. Außerdem haben wir die Burgruine Bichishausen kurz erkundet und nach unserer Wanderung noch einen Abstecher zur Burg Derneck gemacht.

Wie viel Zeit sollte man für das Lautertal einplanen?

Das hängt ganz davon ab, was ihr unternehmen möchtet. Für eine kurze Wanderung und einzelne Sehenswürdigkeiten reicht ein halber Tag. Wer mehrere Burgen, Aussichtspunkte und Wanderwege miteinander verbinden möchte, sollte einen ganzen Tag einplanen.

Wir würden sogar empfehlen, sich nicht zu viel vorzunehmen. Gerade die Landschaft entlang der Lauter lädt dazu ein, zwischendurch eine Pause einzulegen und den Tag entspannt zu genießen.

Lohnt sich ein Ausflug ins Lautertal Schwäbische Alb?

Für uns eindeutig ja. Uns haben vor allem die idyllische und sehr grüne Landschaft, die Lauter, die Felsformationen und die vielen Burgen begeistert. Durch die unterschiedlichen Wanderwege und Ausflugsziele lässt sich der Tag außerdem ganz individuell gestalten.

Wenn ihr die Schwäbische Alb mögt und gerne Natur mit Burgen und Wandern verbindet, ist das Lautertal unserer Meinung nach ein richtig schönes Ausflugsziel.

Noch mehr Schwäbische Alb entdecken

Unser Ausflug ins Lautertal war für uns ein weiteres Highlight unserer Tour über die Schwäbische Alb. Nachdem wir zuvor bereits den Bad Uracher Wasserfall und Schloss Lichtenstein besucht hatten, hat uns das Lautertal mit seiner ganz eigenen Landschaft begeistert. Besonders schön fanden wir, dass sich hier Wandern, Burgen, Wasser und Natur so unkompliziert miteinander verbinden lassen.

Wenn ihr noch mehr von der Schwäbischen Alb entdecken möchtet, schaut euch gerne auch unsere Beiträge zu Bad Urach und Schloss Lichtenstein an. Beide Ziele lassen sich ebenfalls wunderbar mit weiteren Ausflügen in der Region verbinden.

Und unsere Reise durch die Schwäbische Alb geht natürlich noch weiter. Wir haben noch einige schöne Orte besucht, die wir nach und nach hier auf dem Blog vorstellen werden.

Weiter geht es bald mit einem besonderen Ausflugsziel unter der Erde: der Wimsener Höhle.

Du möchtest noch mehr von der Schwäbischen Alb entdecken?

In meinem großen Überblick zur Schwäbischen Alb findest du weitere Ausflugsziele, Städte, Wanderungen, Unterkünfte und persönliche Tipps für deine Reise.


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Wenn ihr nichts verpassen möchtet, folgt mir dort gerne und begleitet mich auf meinen nächsten Abenteuern.

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