Erwin Hymer Museum
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Erwin Hymer Museum in Bad Waldsee

Erwin Hymer Museum

Eine Zeitreise durch die Geschichte des mobilen Reisens

Manchmal entdeckt man auf einer Reise Orte, die eigentlich gar nicht auf dem Plan standen – und genau so war es bei uns mit dem Erwin Hymer Museum in Bad Waldsee.

Wir waren auf dem Weg nach Meersburg am Bodensee, als wir eher zufällig am Museum vorbeikamen. Von außen lässt sich zunächst nur erahnen, was sich hinter dem großen Gebäude verbirgt. Die riesige Halle mit ihrer über 6.000 m² großen Ausstellung wirkt von außen fast unscheinbar, und so hatten wir zunächst gar nicht vor, hier anzuhalten.

Doch während der Weiterfahrt kam bei uns die Neugier auf. Was genau gibt es dort eigentlich zu sehen? Und lohnt sich ein Besuch auch, wenn man selbst gar kein großer Camping- oder Wohnmobilfan ist?

Wir beschlossen deshalb kurzerhand: Auf dem Rückweg machen wir hier Halt.

Und genau das taten wir auch. Als wir nach unserem Aufenthalt in Meersburg wieder zurückfuhren, war es bereits gegen 16 Uhr. Eigentlich schon relativ spät für einen Museumsbesuch – aber wir waren inzwischen viel zu gespannt und wollten unbedingt wissen, was uns dort erwartet.


Unsere Ankunft im Erwin Hymer Museum

Schon bei der Ankunft bekamen wir an der Kasse alle wichtigen Informationen erklärt. Besonders interessant fanden wir die Hinweise auf die verschiedenen Fotopoints innerhalb der Ausstellung. Mit unserer Eintrittskarte konnten wir diese nutzen und anschließend unsere dort entstandenen Reisebilder herunterladen.

Der Eintritt kostete für uns jeweils 14 Euro. Die aktuellen Eintrittspreise liegen ebenfalls bei 14 Euro für Erwachsene; Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre haben freien Eintritt. Bezahlen könnt ihr unter anderem mit EC-Karte sowie Mastercard und Visa. Wir entschieden uns, das Museum auf eigene Faust zu erkunden. Wer möchte, kann die Ausstellung aber auch mit einem digitalen Medienguide entdecken. Dieser funktioniert über das kostenlose Gäste-WLAN des Museums und liefert zusätzliche Geschichten und Informationen zu den ausgestellten Fahrzeugen.

Dann ging es endlich hinein und schon nach den ersten Metern wurde uns klar: Das hier ist deutlich mehr als eine Ausstellung mit alten Wohnmobilen.

Vor uns lag eine komplette Zeitreise durch die Geschichte des mobilen Reisens. Genau das machte den Besuch für uns so spannend, denn wir hatten nicht einfach nur eine Sammlung von Fahrzeugen erwartet. Stattdessen wird gezeigt, wie Menschen über viele Jahrzehnte hinweg unterwegs waren, welche Ideen sie entwickelten und mit welchen teilweise sehr einfachen Mitteln sie ihre Fahrzeuge für längere Reisen umbauten.

Was uns dabei besonders überrascht hat: Die Idee, aus einem normalen Auto ein kleines Reisegefährt zu machen, ist längst nicht so neu, wie wir gedacht hatten.

Und genau hier begann für uns die eigentliche Reise durch das Museum …


Eine Zeitreise durch die Geschichte des mobilen Reisens

Kaum hatten wir die Ausstellung betreten, begann für uns eine ganz besondere Zeitreise. Auf über 6.000 Quadratmetern führt das Erwin Hymer Museum durch die Geschichte des mobilen Reisens – und dabei geht es längst nicht nur um Fahrzeuge der Marke Hymer. Mehr als 80 historische Fahrzeuge aus aller Welt sind hier zu sehen, darunter Wohnwagen, Reisemobile, Campingbusse, Autos und Motorräder.

Erwin Hymer Museum

Genau das hat uns besonders gut gefallen. Wir hatten zunächst erwartet, hauptsächlich verschiedene Wohnmobile und Wohnwagen zu sehen. Stattdessen bekamen wir einen Einblick darin, wie Menschen schon vor vielen Jahrzehnten versucht haben, ihre ganz eigene Form des Reisens möglich zu machen.

Und dabei waren einige Fahrzeuge wirklich erstaunlich.

Wir konnten sehen, wie Autos teilweise selbst umgebaut wurden, damit man darin übernachten und auch längere Reisen unternehmen konnte. Andere waren mit Zelten kombiniert, wieder andere hatten ein Dachzelt dabei. Dazu kamen klassische Wohnwagen, Motorräder und ganz unterschiedliche Konstruktionen, mit denen die Menschen unterwegs waren.

Was uns dabei am meisten überrascht hat: Diese Ideen sind gar nicht so neu, wie wir zunächst dachten. Schon sehr früh haben Menschen angefangen, ihre Fahrzeuge an ihre persönlichen Vorstellungen vom Reisen anzupassen. Es wurde gebaut, ausprobiert, getüftelt und verändert – manchmal vermutlich mit deutlich weniger Möglichkeiten und Komfort als heute.

Gerade diese Eigenbauten fanden wir unglaublich spannend. Denn dahinter steckt nicht einfach nur ein Fahrzeug, sondern immer auch die Geschichte der Menschen, die damit unterwegs waren. Der Wunsch, unabhängig zu sein, neue Orte zu entdecken und einfach loszufahren, scheint sich über die Jahrzehnte kaum verändert zu haben.

Reisen war schon immer international

Die Ausstellung nimmt die Besucher dabei mit auf verschiedene Traumrouten rund um die Welt. Von den Alpen geht es unter anderem nach Italien, auf den Hippie-Trail Richtung Indien, ans Baltische Meer, in die Wüste und nach Nordamerika. Auch die Nordlichter und der Atlantik gehören zu den dargestellten Reisezielen.

So konnten wir nicht nur sehen, wie sich die Fahrzeuge verändert haben, sondern gleichzeitig auch, wie unterschiedlich Menschen zu verschiedenen Zeiten gereist sind. Vom einfachen Fahrzeug, das mit viel Eigenleistung zum kleinen Reisemobil wurde, bis hin zu großen und luxuriösen Wohnmobilen war eigentlich alles dabei.

Und genau diese Mischung machte den Rundgang für uns so abwechslungsreich. Mal standen wir vor einem Fahrzeug und dachten uns: Das soll wirklich zum Reisen gedacht gewesen sein? Und beim nächsten Exponat konnten wir kaum glauben, wie komfortabel manche Lösungen bereits damals waren.

Blick in die Auststellung

Besonders interessant fanden wir außerdem, dass die Entwicklung des mobilen Reisens nicht nur an einem einzigen Ort stattfand. Die Ausstellung zeigt Fahrzeuge und Reisegeschichten aus unterschiedlichen Ländern und Regionen der Welt. Dadurch wurde uns erst richtig bewusst, dass der Wunsch, mit dem eigenen Fahrzeug unterwegs zu sein, schon lange ein internationales Phänomen ist.

Wir blieben immer wieder stehen, lasen die ausführlichen Informationen und schauten uns die Fahrzeuge aus verschiedenen Perspektiven an. Die vielen Hinweisschilder fanden wir dabei sehr hilfreich, denn sie erklärten nicht nur, was vor uns stand, sondern vermittelten auch viel über die jeweilige Zeit, die Technik und die Menschen dahinter.

Und wer noch tiefer in die Geschichten eintauchen möchte, kann das Museum inzwischen auch mit einem digitalen Medienguide erkunden. Dieser lässt sich während des Besuchs über das kostenlose Gäste-WLAN auf dem eigenen Smartphone nutzen und liefert zusätzliche Informationen zu den Exponaten.

Für uns war schnell klar: Eine Stunde wird hier wahrscheinlich nicht reichen, wenn man sich wirklich alles in Ruhe anschauen möchte.


Mit dem eigenen Fahrzeug einmal um die Welt

Während wir uns weiter durch die Ausstellung bewegten, wurde die Reise immer internationaler. Das Museum erzählt die Geschichte des mobilen Reisens nicht nur anhand der Fahrzeuge, sondern nimmt die Besucher gleichzeitig mit auf verschiedene Traumrouten rund um die Welt. Dadurch fühlte sich der Rundgang tatsächlich ein bisschen wie eine eigene Reise an.

Besonders schön fanden wir, dass dabei ganz unterschiedliche Arten des Reisens gezeigt werden. Es ging nicht darum, wer das größte oder luxuriöseste Wohnmobil besitzt. Stattdessen wurde sichtbar, wie unterschiedlich Menschen unterwegs waren und welche Möglichkeiten sie sich geschaffen haben, um ihre Reisen zu verwirklichen.

Von einfachen und teilweise selbst umgebauten Fahrzeugen bis hin zu großen Wohnmobilen und luxuriösen Wohnwagen war alles dabei. Auch Motorräder und Dachzelte gehörten zur Ausstellung. Genau diese Mischung machte den Rundgang für uns so interessant, denn hinter jedem Fahrzeug steckte wieder eine andere Idee davon, wie man unterwegs sein kann.

Unsere kleine Weltreise im Museum Erwin Hymer Museum

Dann kommen Wüste, Rialtobrücke, Verkleidungen und das Herunterladen der Fotos.

Fotopoint

Hier konnten wir uns tatsächlich selbst in unterschiedliche Reiseziele versetzen. Die Fotostationen sind passend zu verschiedenen Sehnsuchtsorten gestaltet – unter anderem gibt es beispielsweise eine Kulisse an der Rialtobrücke in Venedig oder in einer Wüstenlandschaft. Man kann sich teilweise passend zum jeweiligen Reiseziel verkleiden, das Foto selbst auslösen und später mit der Eintrittskarte auf die eigenen Bilder zugreifen.

Das fanden wir eine wirklich nette Idee, denn dadurch wird man selbst ein Teil der Ausstellung. Es ist also nicht nur ein Museum, in dem man von einem Fahrzeug zum nächsten läuft und Informationen liest. Man kann an verschiedenen Stellen mitmachen, ausprobieren und seine eigene kleine Weltreise gestalten.

Wir haben uns natürlich auch die eine oder andere Fotostation genauer angeschaut. Besonders witzig fanden wir den Gedanken, dass man innerhalb weniger Minuten vom Museum in Bad Waldsee direkt an einen völlig anderen Ort der Welt reisen kann – zumindest auf dem Foto.

Am Ende der Ausstellung wartet dann noch ein besonderes Highlight: die großen Weltkugeln. Dort können die zuvor aufgenommenen Fotos wieder auftauchen und gemeinsam mit anderen Reisebildern rund um den Globus erscheinen. So schließt sich die Weltreise noch einmal auf eine schöne Weise.

Wie aus einfachen Ideen moderne Reisemobile wurden

Wir fanden diese Verbindung aus historischen Fahrzeugen, Reisegeschichten, verschiedenen Ländern und Mitmachmöglichkeiten wirklich gelungen. Und obwohl wir eigentlich nur einen kurzen Abstecher machen wollten, merkten wir immer mehr, dass man sich hier problemlos länger aufhalten kann.

Bei uns wurde es schließlich etwas mehr als eine Stunde – und wir hätten wahrscheinlich noch länger bleiben können, wenn wir nicht schon einen ganzen Reisetag hinter uns gehabt hätten.

Denn je weiter wir kamen, desto spannender wurde auch der Blick darauf, wie sich das mobile Reisen bis in die heutige Zeit verändert hat.


Von den ersten Reiseideen bis zum modernen Reisemobil

Je weiter wir durch die Ausstellung kamen, desto deutlicher wurde, wie sehr sich das Reisen mit dem eigenen Fahrzeug verändert hat. Vom einfachen Eigenbau entwickelte sich das Reisemobil immer weiter. Schlafen, kochen und unterwegs ein Stück Zuhause dabeihaben – vieles davon war schon früh ein Thema.

Spannend fanden wir, wie unterschiedlich die Lösungen waren. Manche Fahrzeuge waren klein und einfach, andere wirkten schon wie kleine Wohnungen auf Rädern. Gleichzeitig konnte man gut erkennen, wie sich Technik, Materialien und Komfort über die Jahrzehnte verändert haben.

Am Ende der Ausstellung standen die neueren Modelle und damit auch die Zukunft des mobilen Reisens. Die Fahrzeuge sind dabei nicht einfach nebeneinander aufgestellt, sondern in verschiedene Reisegeschichten und Themenwelten eingebunden. So bekommt man einen guten Eindruck davon, wie Menschen mit ihnen tatsächlich unterwegs waren.

Immer wieder blieben wir vor einem Fahrzeug stehen und fragten uns, wie es wohl gewesen wäre, damit selbst zu reisen. Nach etwas mehr als einer Stunde waren wir schließlich am Ende unseres Rundgangs angekommen. Aus unserem spontanen Zwischenstopp auf dem Rückweg von Meersburg war damit doch ein richtig interessanter Museumsbesuch geworden.

Unser Fazit zum Erwin Hymer Museum

Dies fiel deshalb ziemlich eindeutig aus: Das Erwin Hymer Museum ist nicht nur etwas für eingefleischte Campingfans.

Auch wenn man selbst kein Wohnmobil besitzt oder mit Camping bisher wenig zu tun hatte, gibt es hier unglaublich viel zu entdecken. Uns hat vor allem die Geschichte hinter den Fahrzeugen interessiert – und die Erkenntnis, dass der Wunsch nach Freiheit, Abenteuer und dem Reisen mit dem eigenen Fahrzeug schon so lange existiert.

Gerade für Familien fanden wir die Ausstellung ebenfalls sehr interessant. Es gibt viel zu entdecken und auszuprobieren, sodass auch Kinder nicht einfach nur durch eine Reihe von Vitrinen laufen müssen. Das Museum versteht sich ausdrücklich als Erlebnis für Jung und Alt und verbindet historische Fahrzeuge mit interaktiven und multimedialen Elementen.

Für uns war dieser ungeplante Zwischenstopp deshalb definitiv eine gute Entscheidung. Manchmal sind es eben genau die Orte, die nicht auf der ursprünglichen Reiseroute stehen, die am Ende besonders lange in Erinnerung bleiben.

Und so ging es für uns nach unserem Museumsbesuch weiter – mit vielen Eindrücken im Kopf und einem neuen Blick darauf, wie vielfältig die Geschichte des Reisens eigentlich ist.


Praktische Tipps für euren Besuch im Erwin Hymer Museum

Wenn ihr das Erwin Hymer Museum besuchen möchtet, solltet ihr etwas Zeit mitbringen. Die Ausstellung ist mit mehr als 6.000 m² wirklich groß und das Museum selbst empfiehlt, für den Rundgang mindestens zwei Stunden einzuplanen. Wir waren etwas über eine Stunde dort und haben uns trotzdem schon sehr viel angeschaut – wer sich die vielen Fahrzeuge, Geschichten und Details ganz in Ruhe ansehen möchte, sollte also besser etwas mehr Zeit einplanen.

Anreise und Parken beim Erwin Hymer Museum

Für uns war die Anreise mit dem Auto besonders unkompliziert. Direkt am Museum gibt es einen großen Parkplatz, auf dem wir kostenlos parken konnten. Gerade wenn ihr das Museum mit einem Ausflug rund um Bad Waldsee oder auf dem Weg zu einem anderen Ziel verbinden möchtet, ist das natürlich praktisch.

Das Museum befindet sich in der Robert-Bosch-Straße 7 in 88339 Bad Waldsee und ist damit auch gut als Zwischenstopp auf einer Reise durch Oberschwaben oder Richtung Bodensee geeignet.

Eintritt und Öffnungszeiten

Wir haben 14 Euro pro Person für den Eintritt bezahlt. Auch aktuell kostet der reguläre Eintritt für Erwachsene 14 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre dürfen kostenlos ins Museum. Für Schüler, Studierende und Auszubildende über 18 Jahre kostet der Eintritt 7,50 Euro. Bezahlen könnt ihr an der Museumskasse unter anderem mit EC-Karte sowie Mastercard und Visa.

Geöffnet ist das Museum dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr. Montags ist normalerweise Ruhetag, wobei das Museum an Feiertagen auch montags geöffnet sein kann. Am 24. und 31. Dezember bleibt es geschlossen.

Mit Audioguide oder auf eigene Faust?

Wir sind zu zweit selbstständig durch die Ausstellung gegangen. Das hat für uns sehr gut funktioniert, denn die vielen Informationstafeln sind umfangreich und erklären die Fahrzeuge und ihre Geschichte ausführlich.

Wer noch tiefer in die Geschichten eintauchen möchte, kann zusätzlich den digitalen Medienguide nutzen. Dafür braucht ihr keine eigene App herunterzuladen. Der Guide funktioniert über das kostenlose Gäste-WLAN des Museums direkt auf dem eigenen Smartphone. Die Informationen stehen außerdem auch auf Englisch zur Verfügung.

Fotopoints: Kleine Weltreise inklusive

Eine Besonderheit, die uns richtig gut gefallen hat, sind die Fotopoints. Mit der Eintrittskarte könnt ihr an verschiedenen Stationen Fotos von euch aufnehmen. Die Kulissen führen euch dabei an unterschiedliche Orte der Welt – beispielsweise an die Rialtobrücke in Venedig oder in eine Wüstenlandschaft.

Teilweise könnt ihr euch passend zur Kulisse verkleiden und anschließend selbst den Auslöser betätigen. Die entstandenen Bilder könnt ihr später über das Museum abrufen und herunterladen.

Für uns war das eine schöne Ergänzung zum eigentlichen Museumsbesuch, weil man dabei nicht nur zuschaut, sondern selbst Teil der kleinen Weltreise wird.

Museumsshop und Restaurant

Wenn ihr nach dem Rundgang noch etwas stöbern möchtet, gibt es direkt im Museum einen kleinen Museumsshop. Dort findet ihr unter anderem Bücher, Reiseführer und verschiedene Dinge rund um Reisen, Outdoor, Caravaning und Camping.

Im Gebäude befindet sich außerdem das Museumsrestaurant Caravano. Wir selbst haben dort diesmal nichts gegessen, aber es bietet sich natürlich an, den Museumsbesuch mit einer kleinen Pause oder einer Mahlzeit zu verbinden.

Ist das Erwin Hymer Museum barrierefrei?

Ja. Das gesamte Museumsgebäude ist barrierefrei zugänglich. Wir fanden besonders angenehm, dass sich der Rundgang über eine Art Rampe durch die Ausstellung führt, sodass man die verschiedenen Bereiche ohne Treppen erkunden kann. Auch die Besuchereinrichtungen sind laut Museum barrierefrei zugänglich.

Und was ist mit Hunden?

Hunde dürfen leider nicht mit in die Ausstellung. Dafür gibt es draußen einen eigenen Hunderastplatz mit Wassernapf, an dem der Vierbeiner während des Museumsbesuchs warten kann.

Für Familien ist das Museum ebenfalls interessant. Durch die verschiedenen Fahrzeuge, Reisegeschichten sowie Spiel- und Mitmachangebote gibt es einiges zu entdecken. Das Museum selbst empfiehlt sogar, mit der Familie ruhig einen ganzen Tag für die Reise durch die Ausstellung einzuplanen.

Unser Tipp: Wenn ihr – wie wir – eigentlich nur kurz vorbeischauen wollt, plant lieber trotzdem etwas mehr Zeit ein. Denn die Gefahr ist groß, dass aus dem „Wir schauen nur mal kurz rein“ doch ein deutlich längerer Museumsbesuch wird.

Vom Erwin Hymer Museum Bad Waldsee weiter nach Meersburg

Unser Besuch im Erwin Hymer Museum war eigentlich gar nicht geplant gewesen und genau deshalb hat er uns umso mehr überrascht. Wir wollten auf dem Rückweg von Meersburg eigentlich nur weiter nach Hause, hatten unterwegs aber diesen spontanen Zwischenstopp eingelegt – und am Ende eine spannende Zeitreise durch die Geschichte des mobilen Reisens erlebt.

Für uns hat sich der Abstecher definitiv gelohnt. Besonders schön fanden wir, dass das Museum nicht einfach nur Fahrzeuge zeigt, sondern Geschichten erzählt: von Menschen, die ihre Autos selbst umbauten, von ersten Wohnwagen und Dachzelten bis hin zu den modernen Reisemobilen unserer Zeit.

Doch unser Reisetag war damit noch nicht vorbei. Bevor wir das Erwin Hymer Museum besucht hatten, waren wir nämlich in Meersburg am Bodensee unterwegs.

Und dort haben wir natürlich nicht nur die schöne Altstadt erkundet. Was wir in Meersburg erlebt haben, welche Ecken uns besonders gefallen haben und warum sich die Stadt wunderbar für einen Tagesausflug eignet, nehmen wir euch im nächsten Beitrag mit.

Denn jetzt geht unsere Reise weiter an den Bodensee.


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