Burg Hohenzollern im Nebel im Juni
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Burg Hohenzollern im Nebel – unser Besuch

Burg Hohenzollern im Nebel im Juni

Eigentlich hatten wir für diesen Tag ganz andere Pläne. Wir waren gerade auf dem Weg aus der Nähe von Ehingen nach Stuttgart, wo wir drei Tage bleiben wollten. Auf Empfehlung von Freunden machten wir aber noch einen Zwischenstopp bei der Burg Hohenzollern – und ich bin ehrlich: Vor unserem Besuch kannte ich die Burg überhaupt nicht.

Schon während der Anfahrt konnten wir sie hoch oben auf dem Berg sehen. Dazu war der Tag im Juni alles andere als sommerlich: Es regnete leicht, es war kalt und Nebel und Wolken lagen über der Burg. Genau dieses Wetter gab der Burg aber eine ganz besondere Atmosphäre. Sie wirkte fast mystisch, wie sie dort oben zwischen den Wolken thronte.

Und spätestens bei diesem ersten Blick war klar: Der Abstecher hat sich gelohnt.

Was uns dann vor Ort besonders überrascht hat, war der Zustand der Burg. Die Burg Hohenzollern ist keine Ruine, sondern beeindruckend gut erhalten und auch von innen sehr sehenswert. Während unseres Besuchs wurde sogar noch weiter restauriert.

Wir hatten zunächst überlegt, wie viel Zeit wir für den Besuch einplanen sollten. Im Nachhinein würden wir sagen: Die Burg eignet sich perfekt als Zwischenstopp auf einer Reise. Für uns waren etwa zwei Stunden für die Führung durch die Burg genau richtig. Wer die Umgebung noch etwas erkunden oder bei schönem Wetter im Burggarten verweilen möchte, kann natürlich mehr Zeit einplanen.

Nach unserem Besuch ging es für uns übrigens noch weiter nach Tübingen. Die Kombination aus Burg Hohenzollern und weiteren Orten in der Region eignet sich deshalb wunderbar, wenn man die Schwäbische Alb im Rahmen einer Rundreise oder eines Ausflugs erkunden möchte.


Schon die Anfahrt zur Burg Hohenzollern ist ein Erlebnis

Schon während der Fahrt zur Burg Hohenzollern konnten wir immer wieder einen Blick nach oben werfen. Hoch oben auf dem Berg tauchte die Burg zwischen Nebel und Wolken auf. Eigentlich hatten wir im Juni mit sommerlichem Wetter gerechnet, doch an diesem Tag war es kühl, leicht verregnet und ziemlich windig.

Trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – hatte die Anfahrt etwas ganz Besonderes. Die Burg wirkte durch den Nebel fast mystisch und ein wenig wie aus einem Märchen. Je näher wir ihr kamen, desto beeindruckender wurde der Anblick.

Wir waren mit dem Auto unterwegs und konnten bis zum Parkplatz an der Burg fahren. Von dort aus gibt es die Möglichkeit, den weiteren Weg zu Fuß zurückzulegen oder den Shuttlebus zu nutzen.

Da das Wetter bei unserem Besuch eher ungemütlich war, entschieden wir uns für den Shuttlebus. Und das war an diesem Tag definitiv die richtige Entscheidung. Der Shuttlebus war bereits im Eintrittspreis enthalten und wir hatten Glück: Sowohl bei der Fahrt hinauf als auch später wieder hinunter mussten wir nicht warten und konnten direkt einsteigen.

Bei schönem Wetter würden wir beim nächsten Besuch wahrscheinlich zumindest eine Strecke zu Fuß gehen. So kann man die Burg und ihre besondere Lage auf dem Berg sicherlich noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben.

Für uns war der Shuttlebus an diesem kalten und verregneten Junitag aber die deutlich angenehmere Wahl.


Parken, Tickets und Shuttlebus zur Burg Hohenzollern

Wir sind mit dem Auto zur Burg Hohenzollern gefahren und konnten bis zum Parkplatz fahren. Dort haben wir auch direkt unsere Eintrittskarten gekauft. Das ging bei unserem Besuch ganz unkompliziert über Selbstbedienungsautomaten.

Wir mussten nicht lange warten und konnten anschließend direkt mit dem Shuttlebus weiterfahren. Besonders praktisch: Die Fahrt mit dem Shuttlebus war bereits im Eintrittspreis enthalten.

Für unseren Besuch hatten wir folgende Preise recherchiert:

  • Erwachsene: 26 €
  • Ermäßigt: 16 €
  • Kinder bis einschließlich 3 Jahre: 1 €
  • Kinder von 4 bis 11 Jahren: 6 €

Auch wenn 26 € Eintritt auf den ersten Blick nicht gerade wenig sind, fanden wir den Preis für die Burg durchaus angemessen. Die Burg Hohenzollern ist sehr gut erhalten und wird weiterhin restauriert. Wenn man bedenkt, wie viel Aufwand der Erhalt einer solchen Burg kostet und wie viele Menschen dort arbeiten, finde ich den Preis nachvollziehbar.

Der Shuttlebus war für uns an diesem Tag eine besonders gute Lösung. Bei leichtem Regen, kalten Temperaturen und starkem Wind wollten wir nicht unbedingt den Weg zu Fuß zurücklegen. Bei schönem Wetter würden wir beim nächsten Besuch wahrscheinlich eine Strecke laufen. Wer aber nicht so gut zu Fuß ist oder einfach etwas bequemer unterwegs sein möchte, hat mit dem Shuttlebus eine gute Alternative.

Unser Tipp: Auch wenn es bei unserem Besuch keine Wartezeiten gab, kann das an anderen Tagen natürlich anders aussehen. Wenn du die Burg an einem Wochenende, in den Ferien oder bei besonders gutem Wetter besuchen möchtest, solltest du bei deiner Planung etwas mehr Zeit einrechnen.


Der letzte Weg hinauf zur Burg

Nachdem wir mit dem Shuttlebus angekommen waren, war es bis zur Burg selbst nicht mehr weit. Besonders praktisch fanden wir, dass es für den letzten Abschnitt sogar einen Aufzug gibt, mit dem man noch ein Stück weiter hinauf zur Burg fahren kann.

Gerade an unserem kalten und regnerischen Tag war das für uns eine angenehme Möglichkeit. Denn obwohl wir im Juni dort waren, zog der Wind ziemlich stark über die Burg und draußen wurde es schnell ungemütlich. Beim nächsten Besuch würden wir uns deshalb auf jeden Fall wärmer anziehen – auch im Sommer. Ganz barrierefrei ist die Burg Hohenzollern allerdings nicht. Während man mit dem Shuttlebus und dem Aufzug einige Wege bequem zurücklegen kann, gibt es innerhalb der Burg mehrere Treppen und unterschiedliche Ebenen. Besonders im Untergeschoss werden die Wege teilweise eng und niedrig.

Wer die Burg vollständig erkunden möchte, sollte deshalb gut zu Fuß sein. Festes Schuhwerk würde ich ebenfalls unbedingt empfehlen. Gerade im Untergeschoss muss man an einigen Stellen auch einmal den Kopf einziehen. Trotzdem fanden wir es schön, dass es zumindest Möglichkeiten gibt, einen Teil des Weges hinauf zur Burg bequemer zurückzulegen. So konnten wir trotz des eher ungemütlichen Wetters ganz entspannt mit unserem Besuch starten.


Der erste Eindruck im Burghof

Schon als wir die Burg Hohenzollern erreichten, waren wir überrascht, wie beeindruckend und gut erhalten alles war. Ich hatte die Burg vor unserem Besuch selbst noch nicht gekannt und wusste deshalb nicht genau, was uns erwarten würde.

Burg Hohenzollern im Nebel im Juni

Besonders schön fand ich den großen Burghof. Er ist nach oben hin offen, wird aber rundherum von den beeindruckenden Gebäuden der Burg umschlossen. Dadurch wirkt er gleichzeitig weitläufig und doch wie ein eigener kleiner Bereich innerhalb der Burganlage.

Für mich wäre der Burghof auch das Motiv, das ich am ehesten mit unserem Besuch verbinde. Wenn ich nur ein Bild auswählen müsste, wäre es wahrscheinlich genau dieser Blick: die Gebäude rundherum, die besondere Atmosphäre und das Gefühl, mitten in dieser riesigen Burganlage zu stehen.

Vom Burghof aus ging es für uns über eine kleine Treppe weiter ins Innere der Burg und in den Bereich, der für Besucher zugänglich ist. Besonders spannend fand ich, dass dieser Teil nicht einfach nur eine historische Kulisse ist. Einige Bereiche werden teilweise auch heute noch von der Familie selbst genutzt.

Bei unserem Besuch wurde außerdem an einigen Stellen noch gearbeitet und restauriert. Für mich zeigte das noch einmal, wie viel Aufwand notwendig ist, um eine so große und besondere Burganlage zu erhalten.

Schon bevor unsere Führung durch die Innenräume begann, war für mich klar: Die Burg Hohenzollern war deutlich mehr als nur ein kurzer Fotostopp.


Mit dem Audioguide durch die Burg Hohenzollern

Für unseren Rundgang durch die Burg nutzten wir einen Audioguide. Kleiner Tipp, lade die App dazu bereits im Burghof auf dein Handy, da der Empfang im Gebäude nicht ausreichend könnte. Ich fand das sehr angenehm, denn so wussten wir immer, welcher Bereich als Nächstes an der Reihe war und konnten die Burg in unserem eigenen Tempo entdecken.

Burg vom inneren

Die Führung führte uns durch verschiedene Räume und über mehrere Etagen. Dabei ging es nicht nur nach oben, sondern später auch bis hinunter ins Untergeschoss und in den Kellerbereich.

Ich fand es besonders spannend, die vielen unterschiedlichen Räume zu sehen und einen Eindruck davon zu bekommen, wie die Menschen hier früher gelebt haben. Interessant war für mich auch, dass die Herrschaften damals teilweise getrennt voneinander wohnten. Solche Details machen einen Besuch für mich viel lebendiger, als einfach nur von Raum zu Raum zu gehen.

Ein weiterer Bereich, den wir besichtigen konnten, war die Waffenkammer. Auch wenn mir einzelne Details davon heute nicht mehr genau im Gedächtnis geblieben sind, fand ich es trotzdem spannend, diesen Teil der Burg zu sehen.

Besonders im Untergeschoss verändert sich die Atmosphäre noch einmal deutlich. Die Wege sind teilweise sehr eng und an einigen Stellen auch so niedrig, dass man den Kopf einziehen muss. Gerade hier würde ich unbedingt festes Schuhwerk empfehlen.

Für uns dauerte der Rundgang durch die Burg insgesamt etwa zwei Stunden. Die Zeit verging dabei erstaunlich schnell, denn es gibt wirklich viel zu entdecken.

Was mich am Ende besonders überrascht hat: Die Burg Hohenzollern beeindruckt nicht nur von außen. Auch die Innenräume sind sehr sehenswert und machen den Besuch für mich erst richtig komplett.


Rund um die Burg – Ausblicke, Burgmauern und Statuen

Nach unserem Rundgang durch die Innenräume wollten wir uns natürlich auch noch etwas rund um die Burg Hohenzollern umsehen. Und gerade hier wartete auf uns einer der schönsten Momente unseres Besuchs.

Wir liefen ein Stück um die Burg herum und hatten von dort einen wunderschönen Blick auf die beeindruckende Anlage. Auch wenn das Wetter bei unserem Besuch nicht gerade perfekt war, hatte die Burg durch die tief hängenden Wolken und den Nebel eine ganz besondere Atmosphäre.

Burg Hohenzollern im Nebel im Juni

Der Wind war allerdings ziemlich stark und es war draußen deutlich kälter, als wir es von einem Junitag erwartet hätten. Lange draußen bleiben wollten wir deshalb nicht. Beim nächsten Besuch würden wir uns auf jeden Fall wärmer anziehen – denn auch auf der Burg kann es durch den Wind schnell ungemütlich werden.

Entlang der Burgmauern entdeckten wir außerdem mehrere Statuen. Sie erinnerten an frühere Herrscher und verliehen der ohnehin schon imposanten Burganlage noch einmal eine besondere Atmosphäre.

Für mich gehörte der Spaziergang rund um die Burg trotzdem zu den schönsten Momenten unseres Besuchs. Gerade von etwas weiter oben hatte man einen tollen Blick auf die Burg und konnte ihre Größe erst richtig erfassen.

Bei schönem Wetter würden wir beim nächsten Mal sicherlich noch mehr Zeit draußen verbringen und die Wege rund um die Burg ausgiebiger erkunden. Trotz Nebel, Regen und Wind war genau dieser Blick für mich aber einer der schönsten Eindrücke unseres Besuchs.


Essen, Trinken und Veranstaltungen auf der Burg Hohenzollern

Nach einem Rundgang durch die vielen Räume kann man auf der Burg auch etwas essen oder trinken. Bei schönem Wetter gibt es auch die Möglichkeit, draußen im Burggarten zu sitzen. Das hätten wir bei unserem Besuch sicher gerne ausprobiert, doch an diesem Tag war es dafür einfach zu ungemütlich.

In dem Restaurant in der Burg empfehle ich vorab zu reseriveren, gerade bei gutem Wetter, am Wochenende oder in der Ferienzeit kann es hier sehr voll werden. Wenn man nach dem Rundgang noch etwas entspannen und den Besuch in Ruhe ausklingen lassen möchte, ist es natürlich schöner, wenn man nicht erst auf einen freien Platz warten muss.

Die Burg Hohenzollern ist außerdem nicht nur ein Ausflugsziel. Auf der Burg finden auch immer wieder verschiedene Veranstaltungen statt und sie dient unter anderem als Kulisse für Hochzeiten und besondere Feiern. Allein der Gedanke, in dieser beeindruckenden Umgebung zu feiern, ist schon etwas Besonderes.


Lohnt sich ein Besuch der Burg Hohenzollern?

Für uns ganz klar: Ja, ein Besuch hat sich gelohnt.

Bevor wir selbst dort waren, hatte ich die Burg Hohenzollern überhaupt nicht auf dem Schirm. Sie war uns von Freunden empfohlen worden, die der Meinung waren, dass man sie unbedingt einmal gesehen haben sollte. Heute kann ich sagen: Die Empfehlung war wirklich gut.

Was mich besonders beeindruckt hat, war, dass die Burg Hohenzollern keine Ruine ist, sondern eine sehr gut erhaltene und beeindruckende Burganlage. Schon von außen wirkt sie riesig und überwältigend, aber auch die Innenräume sind wirklich sehenswert.

Wenn ich unseren Besuch in drei Worten beschreiben müsste, wären es: überwältigend, groß und sehenswert.

Natürlich sind 26 € Eintritt pro Erwachsenem erst einmal kein kleiner Betrag. Wir haben aber während unseres Besuchs verstanden, warum der Erhalt einer solchen Anlage so viel Geld kostet. Die Burg wird gepflegt, teilweise weiter restauriert und es sind viele Menschen nötig, damit Besucher die Burg besichtigen können.

Deshalb fanden wir den Eintrittspreis am Ende durchaus in Ordnung. Natürlich muss jeder selbst entscheiden, wie viel ihm ein Besuch wert ist, aber für uns passte das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Besonders schön fand ich außerdem, dass die Burg sowohl von außen als auch von innen etwas zu bieten hat. Wer nur bis zur Burg fährt, ein paar Fotos macht und wieder weiterfährt, verpasst meiner Meinung nach einen großen Teil des Erlebnisses. Gerade der Rundgang durch die verschiedenen Räume macht den Besuch erst richtig komplett.

Auch das Wetter konnte unserem Besuch letztendlich nicht viel anhaben. Klar, bei Sonne und angenehmen Temperaturen hätten wir wahrscheinlich noch mehr Zeit draußen verbracht. Aber Nebel und Wolken haben der Burg gleichzeitig eine Atmosphäre gegeben, die wir bei strahlendem Sonnenschein vielleicht gar nicht erlebt hätten.

Und vielleicht war genau das auch das Besondere an unserem Besuch: Die Burg Hohenzollern wirkte für uns nicht wie eine Postkarte aus einem Reiseführer, sondern durch den Nebel fast ein wenig mystisch und geheimnisvoll.


FAQ zur Burg Hohenzollern

Wie viel kostet der Eintritt zur Burg Hohenzollern?

Für unseren Besuch haben wir unsere Tickets direkt vor Ort an einem Selbstbedienungsautomaten gekauft. Die von uns recherchierten Preise lagen bei 26 € für Erwachsene, 16 € für Ermäßigte, 6 € für Kinder von 4 bis 11 Jahren und 1 € für Kinder bis 3 Jahre.

Parkplatz und Pendelbus sind bereits im Eintrittspreis enthalten.

Da sich Preise und Bedingungen ändern können, solltest du vor deinem Besuch noch einmal die aktuellen Informationen der Burg prüfen.

Kann man mit dem Auto zur Burg Hohenzollern fahren?

Ja, du kannst mit dem Auto bis zu den Besucherparkplätzen fahren. Von dort geht es entweder zu Fuß oder mit dem Pendelbus weiter in Richtung Burg.

Wir haben uns wegen des kalten und regnerischen Wetters für den Shuttlebus entschieden und fanden das an diesem Tag definitiv die angenehmere Variante.

Gibt es einen Shuttlebus zur Burg Hohenzollern?

Ja. Zwischen dem Besucherparkplatz und dem Eingang zur Burg fährt ein Pendelbus. Die Nutzung ist bereits im Eintrittspreis enthalten. Bei unserem Besuch mussten wir weder bei der Fahrt hinauf noch bei der Rückfahrt lange warten und konnten direkt einsteigen.

Bei schönem Wetter würden wir beim nächsten Mal wahrscheinlich zumindest eine Strecke zu Fuß zurücklegen.

Wie lange sollte man für einen Besuch der Burg Hohenzollern einplanen?

Wir waren ungefähr zwei Stunden auf der Burg unterwegs. Für die Besichtigung der Innenräume und einen Spaziergang rund um die Burg war das für uns ausreichend.

Wenn du zusätzlich noch länger im Burggarten sitzen, etwas essen oder die Umgebung ausführlicher erkunden möchtest, solltest du entsprechend mehr Zeit einplanen. Für uns war die Burg Hohenzollern ein perfekter Zwischenstopp und kein Ausflugsziel, für das man unbedingt einen ganzen Tag reservieren muss.

Ist die Burg Hohenzollern barrierefrei?

Die Burg ist aufgrund ihrer historischen Bauweise nicht vollständig barrierefrei. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, den Besuch einfacher zu gestalten.

Der Pendelbus kann auch von Menschen mit eingeschränkter Mobilität genutzt werden. Für einen Teil des Weges zur Burg steht außerdem ein Aufzug zur Verfügung.

Innerhalb der Burg gibt es allerdings Treppen, unterschiedliche Ebenen und teilweise enge Bereiche. Wer die gesamte Anlage besichtigen möchte, sollte deshalb gut zu Fuß sein.

Was sollte man für einen Besuch anziehen?

Mein wichtigster Tipp: Nimm lieber etwas Wärmeres mit – selbst im Sommer.

Wir waren im Juni auf der Burg und hatten trotzdem einen kalten, windigen und regnerischen Tag. Gerade draußen auf der Burg zog der Wind sehr stark.

Außerdem würde ich unbedingt festes und bequemes Schuhwerk empfehlen. Besonders in den unteren Bereichen der Burg sind die Wege teilweise eng und man muss an einigen Stellen sogar den Kopf einziehen.

Lohnt sich ein Besuch der Burg Hohenzollern bei schlechtem Wetter?

Für uns: Ja.

Natürlich hätten wir bei Sonne und warmen Temperaturen wahrscheinlich mehr Zeit draußen verbracht. Der Nebel und die Wolken haben der Burg aber gleichzeitig eine ganz besondere und fast mystische Atmosphäre gegeben.

Auch bei schlechtem Wetter gibt es mit den Innenräumen genügend zu entdecken. Wenn du allerdings viel Zeit im Außenbereich verbringen möchtest, ist ein schöner Tag natürlich angenehmer.

Kann man auf der Burg Hohenzollern essen und trinken?

Ja, auf der Burg gibt es gastronomische Möglichkeiten.

Bei unserem Besuch war das Wetter allerdings so schlecht, dass für uns nur der Innenbereich infrage gekommen wäre. Bei schönem Wetter kannst du auch draußen sitzen und die besondere Atmosphäre der Burg genießen. Gerade an Wochenenden, in den Ferien oder bei gutem Wetter würde ich aber überlegen, vorher zu reservieren.

Lohnt sich die Burg Hohenzollern?

Meiner Meinung nach auf jeden Fall.

Die Burg wurde uns von Freunden empfohlen und ich kannte sie vorher selbst überhaupt nicht. Umso überraschter war ich, wie beeindruckend sie in Wirklichkeit ist. Sie ist keine Ruine, sondern eine große und sehr gut erhaltene Burganlage, die sowohl von außen als auch von innen sehenswert ist.

Wenn ich unseren Besuch in drei Worten beschreiben müsste, wären es: Überwältigend. Groß. Sehenswert.


Unser Fazit zur Burg Hohenzollern

Die Burg Hohenzollern war für uns ein ungeplanter Zwischenstopp, der sich definitiv gelohnt hat. Eigentlich waren wir auf dem Weg nach Stuttgart und hatten die Burg nur auf Empfehlung von Freunden in unsere Route eingebaut. Im Nachhinein bin ich froh, dass wir diesen Abstecher gemacht haben.

Besonders überrascht hat mich, wie groß und gut erhalten die Burganlage ist. Ich hatte vor unserem Besuch überhaupt keine Vorstellung davon, was uns erwartet. Von außen ist die Burg natürlich schon beeindruckend, aber auch die Innenräume und der Rundgang mit dem Audioguide haben uns gut gefallen.

Unser Besuch im Juni war wettertechnisch sicher nicht perfekt. Es war kalt, windig und regnerisch und die Wolken und der Nebel lagen über der Burg. Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb hatte unser Besuch eine ganz besondere Atmosphäre. Die Burg wirkte fast mystisch und genau dieses Bild wird mir wahrscheinlich am längsten in Erinnerung bleiben.

Beim nächsten Mal würden wir uns allerdings deutlich wärmer anziehen und bei besserem Wetter auch mehr Zeit draußen verbringen. Dann würden wir wahrscheinlich zumindest eine Strecke zu Fuß gehen und den Blick auf die Burg und die Umgebung noch etwas länger genießen.

Für uns ist die Burg Hohenzollern außerdem kein Ziel, für das man unbedingt einen ganzen Tag einplanen muss. Mit ungefähr zwei Stunden für unseren Besuch konnten wir die wichtigsten Bereiche entdecken. Deshalb eignet sie sich meiner Meinung nach auch hervorragend als Zwischenstopp auf einer Rundreise durch die Schwäbische Alb.

Und genau so haben wir es auch gemacht: Nach der Burg ging es für uns weiter nach Tübingen.

Dort erwartete uns wieder eine ganz andere Seite der Region – eine historische Altstadt, Fachwerkhäuser, kleine Gassen und die besondere Atmosphäre der Universitätsstadt.

Wenn du also gerade eine Reise durch die Schwäbische Alb planst, kannst du beide Ziele wunderbar miteinander verbinden.

👉 Unser nächster Stopp: Tübingen – komm mit uns weiter durch die Schwäbische Alb!


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