Wasserfall-Arena Batöni Wanderung
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Wasserfall-Arena Batöni Wanderung

Wasserfall-Arena Batöni Wanderung

Eine beeindruckende Tour im Weisstannental

Nachdem wir die vergangenen Tage unserer Schweiz-Rundreise ganz unterschiedlich erlebt hatten – von der mediterranen Atmosphäre im Tessin über beeindruckende Passstraßen und Schluchten bis hin zu unserer ruhigen Unterkunft auf einem Bauernhof in Graubünden – stand für uns wieder eine Wanderung auf dem Programm. Die Wasserfall-Arena Batöni Wanderung hatten wir bereits vor unserer Reise auf Instagram und TikTok gesehen und der Ort blieb uns direkt im Kopf. Mehrere beeindruckende Wasserfälle, eine ursprüngliche Landschaft und eine Wanderung tief hinein ins Tal klangen genau nach dem, was wir gerne erleben.

Allerdings mussten wir an diesem Tag etwas abwägen. Es sollte wieder sehr heiß werden und wir wussten bereits, dass ein großer Teil der Strecke ohne Schatten verläuft. Deshalb entschieden wir uns bewusst, früh aufzustehen und möglichst vor der größten Hitze unterwegs zu sein.

Urlaub auf dem Bauernhof in Graubünden

Von unserer Unterkunft auf der Hochebene ging es für uns zunächst wieder den Berg hinunter ins Tal. Alleine diese Fahrt dauerte schon etwa 20 bis 30 Minuten, denn unsere Unterkunft lag sehr ruhig und abgeschieden oberhalb eines kleinen Ortes. Anschließend fuhren wir weiter ins Weisstannental. Insgesamt waren wir ungefähr eine Stunde unterwegs, was für eine Wanderung natürlich eine gewisse Entfernung war. Aber genau das macht für uns solche Reisen aus: Wir fahren auch einmal etwas weiter, wenn uns ein besonderer Ort erwartet.


Früher Start ins Weisstannental – unterwegs bevor die Hitze kommt

Wir starteten gegen halb acht Uhr morgens und kamen nach unserer Fahrt am Ausgangspunkt der Wanderung an. Direkt am Beginn des Wanderwegs gab es einen kleinen kostenlosen Parkplatz, der im Ort ausgeschildert war. Da wir unter der Woche unterwegs waren und so früh gestartet hatten, hatten wir keine Probleme, einen Parkplatz zu bekommen.

Bevor es losging, zogen wir direkt am Auto unsere Wanderschuhe an und machten uns bereit. Oberhalb des Parkplatzes gab es außerdem Toiletten, was vor einer längeren Wanderung natürlich sehr praktisch ist.

Wasserfall-Arena Batöni Wanderung

Der Weg führte zunächst langsam bergauf und schon bald hinein in einen kleinen Wald. Gerade zu Beginn waren wir froh, dass die Sonne noch nicht direkt auf den Weg schien. Sie versuchte zwar bereits, über den gegenüberliegenden Berghang zu kommen, aber wir hatten noch etwas Schutz.

Schon hier merkten wir, dass die Wanderung nicht ganz ohne sein würde. Der Weg wurde immer steiler und auch die Landschaft veränderte sich. Aus dem Wald heraus wurde es felsiger und ursprünglicher.


Der Weg zur Wasserfall-Arena Batöni – eine Wanderung mit Höhenmetern

Nach einiger Zeit verließen wir den Wald und ab diesem Moment gab es kaum noch Schutz vor der Sonne. Wir waren sehr froh, dass wir so früh gestartet waren, denn auch ohne direkte Sonne war es bereits warm.

Wasserfall-Arena Batöni Wanderung

Die Strecke führte uns immer weiter bergauf. Einige andere Wanderer, die deutlich trainierter unterwegs waren als wir, überholten uns unterwegs. Aber das störte uns überhaupt nicht. Wir hatten Zeit und wollten die Wanderung genießen. Für uns geht es nicht darum, möglichst schnell am Ziel anzukommen, sondern darum, die Landschaft bewusst wahrzunehmen.

Nach und nach öffnete sich das Tal und plötzlich tauchte eine kleine Alp vor uns auf. Die Landschaft wurde weiter und grüner. In der Ferne konnten wir bereits erahnen, wo sich die Wasserfall-Arena befinden musste.

Wasserfall-Arena Batöni Wanderung

Allerdings wurde uns auch bewusst: Wir waren noch lange nicht am Ziel.

Vorbei an der kleinen Alp führte der Weg weiter hinein ins Tal. Unterwegs kamen wir an ruhenden und grasenden Kühen vorbei. Immer wieder kreuzte Wasser unseren Weg und die Umgebung wurde immer beeindruckender.

Die letzten Abschnitte waren nicht mehr ganz so steil und die Landschaft wurde immer schöner. Wir liefen weiter um eine Kurve – und plötzlich lag sie vor uns: die Wasserfall-Arena Batöni.


Angekommen bei der Wasserfall-Arena Batöni

Der Moment, wenn man nach einer Wanderung endlich das Ziel erreicht, ist immer etwas Besonderes. Vor uns lagen die drei Wasserfälle, die gemeinsam die Wasserfall-Arena Batöni bilden.

Wasserfall-Arena Batöni Wanderung

Auch wenn wir sie bereits auf Bildern und Videos gesehen hatten, war es vor Ort noch einmal etwas anderes. Die Wasserfälle fügten sich wunderschön in die Landschaft ein und die Kombination aus den hohen Felswänden, dem grünen Tal und dem Wasser machte diesen Ort besonders.

Wir können uns gut vorstellen, dass die Wasserfälle während der Schneeschmelze noch deutlich mehr Wasser führen und dadurch noch beeindruckender wirken. Bei unserem Besuch war es sehr heiß und trocken, wodurch die Wassermenge etwas geringer war. Trotzdem hatten die Wasserfälle für uns ihren ganz eigenen Reiz.

Wir suchten uns zunächst einen großen Felsen im Schatten und machten dort eine Pause. Die Sonne hatte inzwischen deutlich an Kraft gewonnen und nach dem Aufstieg waren wir froh über diesen schattigen Platz.

Neben uns befand sich die Hängebrücke der Wasserfall-Arena. Natürlich mussten wir diese auch ausprobieren. Sie hing sehr frei über dem Gelände und wir fanden, dass sie deutlich stärker schaukelte als viele andere Hängebrücken, die wir bisher erlebt hatten.

Hängebrücke

Von der Brücke aus hatte man einen tollen Blick zurück ins Tal, aber natürlich auch auf die Wasserfälle.


Die Wasserfall-Arena aus verschiedenen Perspektiven erleben

Nach unserer Pause wollten wir die Umgebung noch etwas erkunden. Hinter der Hängebrücke konnte man noch weiter hinaufsteigen. Wir entschieden uns allerdings für die andere Richtung und liefen noch etwas über die Wiese den Berg hinauf.

Dort oben bekamen wir noch einmal einen wunderschönen Blick auf die gesamte Wasserfall-Arena. Besonders schön fanden wir die Kombination aus den grünen Wiesen, den Felsen und den herabfallenden Wassermassen.

Die Landschaft dort oben wirkte sehr ursprünglich. Es gab keine große Infrastruktur, keine Restaurants und keine Menschenmassen. Genau das machte für uns den besonderen Reiz aus.

Unterwegs sahen wir außerdem viele Schmetterlinge, aber weitere Tiere konnten wir an diesem Tag leider nicht entdecken.

Ein schönes Detail war, dass wir weiter unten dort, wo das Wasser zusammenfließt, unsere Filterflasche auffüllen konnten. Gerade bei warmen Wanderungen ist es für uns immer beruhigend, ausreichend Wasser dabei zu haben oder die Möglichkeit zu haben, unterwegs nachzufüllen.


Unsere Einschätzung zur Wasserfall-Arena Batöni Wanderung

Die gesamte Wanderung war mit knapp 8,5 Kilometern eigentlich nicht besonders lang. Allerdings sollte man die über 500 Höhenmeter nicht unterschätzen.

Wir waren inklusive Pausen ungefähr fünf Stunden unterwegs. Die reine Gehzeit lag bei etwa zweieinhalb Stunden.

Der Weg ist grundsätzlich gut machbar, aber man sollte sich bewusst sein, dass es immer wieder bergauf geht und ein großer Teil der Strecke in der Sonne liegt. Gerade an heißen Tagen sollte man früh starten und ausreichend Wasser mitnehmen.

Wir würden die Wanderung auch weniger geübten Wanderern zutrauen, wenn man genügend Zeit einplant und sich nicht unter Druck setzt. Der Weg ist breit genug und führt nicht direkt an steilen Abhängen entlang.

Ruhende Kühe auf der Apl

Trotzdem sollte man trittsicher sein und passende Schuhe tragen. Wanderstöcke können hilfreich sein, sind aber aus unserer Sicht kein Muss.

Nicht geeignet ist die Strecke für Kinderwagen. Mit Hunden ist die Wanderung grundsätzlich möglich, allerdings sollte man bedenken, dass es unterwegs wenig Schatten und keine direkten Trinkmöglichkeiten für die Tiere gibt.

Eine Einkehrmöglichkeit gibt es auf der Strecke nicht. Deshalb sollte man ausreichend Verpflegung und Getränke selbst mitbringen.


Warum sich ein früher Start zur Wasserfall-Arena Batöni lohnt

Für uns hat sich der frühe Start definitiv gelohnt.

Als wir später wieder zurückliefen, kamen uns deutlich mehr Wanderer entgegen. Viele mussten die steilen Abschnitte nun in der zunehmenden Hitze bewältigen.

Wir waren froh, dass wir den größten Teil des Aufstiegs bereits hinter uns hatten und beim Rückweg hauptsächlich bergab beziehungsweise aus dem Tal heraus liefen.

Gerade bei sommerlichen Temperaturen macht es einen großen Unterschied, ob man früh unterwegs ist oder erst in der Mittagshitze startet.


Lohnt sich die Wasserfall-Arena Batöni Wanderung?

Für uns ganz klar: Ja.

Die Wanderung war zwar anstrengender als vielleicht auf den ersten Blick erwartet, aber genau das gehört für uns auch dazu. Man erreicht solche besonderen Orte oft nicht direkt mit dem Auto, sondern muss sich die Landschaft erst ein Stück weit erarbeiten.

Besonders schön fanden wir, dass die Wasserfall-Arena Batöni kostenlos zugänglich ist. Gerade in der Schweiz können viele Ausflüge und Bergbahnen schnell teuer werden. Umso schöner ist es, dass man hier einfach mit Wanderschuhen und etwas Zeit ein beeindruckendes Naturerlebnis bekommen kann.

Wasserfall-Arena Batöni Wanderung

Natürlich hätten wir noch weiter ins Tal beziehungsweise höher hinaufwandern können. Viele der anderen Wanderer machten sich noch auf den Weg zu weiteren Zielen und Hütten.

Für uns war an diesem Tag jedoch die Wasserfall-Arena Batöni genau das richtige Ziel. Aufgrund der Hitze und unserer bereits vollen nächsten Tage wollten wir die Wanderung genießen und nicht einfach noch mehr Strecke sammeln.


Unser Fazit zur Wasserfall-Arena Batöni Wanderung

Die Wasserfall-Arena Batöni Wanderung gehört für uns zu den schönen Naturerlebnissen unserer Schweiz-Reise.

Nicht nur die Wasserfälle selbst waren beeindruckend, sondern auch der gesamte Weg dorthin. Das ruhige Tal, die kleine Alp, die Kühe unterwegs und die ursprüngliche Landschaft haben diese Wanderung besonders gemacht.

Es war wieder einmal eine Erinnerung daran, dass man nicht immer viel Geld ausgeben muss, um besondere Erlebnisse zu haben. Manchmal braucht es nur gute Wanderschuhe, etwas Zeit und die Bereitschaft, sich auf den Weg zu machen.

Nach dieser Wanderung ging es für uns wieder zurück ins Tal. Da wir bereits früh gestartet waren und die Sonne inzwischen kräftig schien, machten wir an diesem Tag nicht mehr viel. Stattdessen ließen wir den Tag entspannt ausklingen und gönnten uns noch ein Eis.

Unsere Tage auf dem Bauernhof in Graubünden waren damit aber noch nicht vorbei. Nach unserer Wanderung zur Wasserfall-Arena Batöni wollten wir noch weitere Orte in der Region entdecken. Im nächsten Beitrag nehmen wir euch mit ins Heidiland rund um Bad Ragaz und zeigen euch, was wir dort erlebt haben – auch wenn unser Besuch etwas anders verlief als vielleicht bei vielen anderen Reisenden.


Am nächsten Morgen wartete bereits ein neues Kapitel unserer Schweiz-Rundreise auf uns. Unser Ziel: Maienfeld und das Heididorf – ein Ort, den viele noch aus der Kindheit kennen und der mitten in der wunderschönen Landschaft Graubündens liegt. Mehr dazu hier.


Häufige Fragen zur Wasserfall-Arena Batöni Wanderung

Wo liegt die Wasserfall-Arena Batöni?

Die Wasserfall-Arena Batöni liegt im Weisstannental im Kanton St. Gallen in der Schweiz. Sie befindet sich in einer ursprünglichen Berglandschaft und ist nur zu Fuß erreichbar.

Wie lange dauert die Wanderung zur Wasserfall-Arena Batöni?

Die Wanderung ist ungefähr 8,5 Kilometer lang. Für die Strecke sollte man je nach Tempo und Pausen etwa 4 bis 5 Stunden einplanen. Wir waren inklusive Pausen rund fünf Stunden unterwegs.

Wie viele Höhenmeter hat die Wasserfall-Arena Batöni Wanderung?

Auf dem Weg zur Wasserfall-Arena Batöni müssen etwas mehr als 500 Höhenmeter überwunden werden. Die Strecke ist dadurch durchaus fordernd, besonders bei warmem Wetter.

Ist die Wanderung zur Wasserfall-Arena Batöni schwierig?

Die Wanderung ist aus unserer Sicht auch für weniger geübte Wanderer machbar, wenn man genügend Zeit einplant. Man sollte die Höhenmeter und die Sonne jedoch nicht unterschätzen. Trittsicherheit und gutes Schuhwerk sind empfehlenswert.

Kann man die Wasserfall-Arena Batöni mit Kindern wandern?

Grundsätzlich ist die Wanderung möglich, allerdings sollte man die Länge, die Höhenmeter und die fehlenden Einkehrmöglichkeiten berücksichtigen. Für Kinder, die gerne wandern, kann es eine schöne Tour sein, für kleine Kinder oder mit Kinderwagen ist sie nicht geeignet.

Gibt es eine Einkehrmöglichkeit an der Wasserfall-Arena Batöni?

Nein, unterwegs gibt es keine Restaurants oder Hütten. Deshalb sollte man ausreichend Wasser und Verpflegung mitnehmen.

Wann ist die beste Zeit für die Wasserfall-Arena Batöni?

Die Wasserfälle sind besonders während der Schneeschmelze vermutlich sehr beeindruckend, wenn mehr Wasser durch das Tal fließt. Im Sommer lohnt sich ein früher Start, da große Teile der Strecke in der Sonne liegen können.

Kostet der Besuch der Wasserfall-Arena Batöni Eintritt?

Nein, die Wasserfall-Arena Batöni kann kostenlos besucht werden. Es fallen lediglich die Kosten für die Anreise beziehungsweise gegebenenfalls das Parken an.


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Weitere Reiseberichte unserer 14-tägigen Schweiz Rundreise

Dieser Beitrag ist Teil meiner 14-tägigen Schweiz Rundreise. Nach und nach entstehen hier ausführliche Reiseberichte mit vielen Tipps, Wanderungen, Sehenswürdigkeiten und persönlichen Erfahrungen.

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