Graubünden Sehenswürdigkeiten

Die schönsten Orte, Highlights & Tipps
Die Graubünden Sehenswürdigkeiten waren für uns voller Überraschungen.
Nach unserem Aufenthalt im mediterranen Tessin führte uns unsere Schweiz-Rundreise wieder zurück in die Bergwelt. Schon die Fahrt über den San-Bernardino-Pass zeigte uns, wie schnell sich die Landschaft in der Schweiz verändern kann.
Palmen und warme Temperaturen wichen wieder hohen Bergen, tiefen Schluchten und weiten Tälern. Doch genau diese Gegensätze machen Graubünden für uns so besonders.
Die Region ist die flächenmäßig größte der Schweiz und bietet eine beeindruckende Vielfalt. Historische Dörfer, spektakuläre Bahnstrecken, tiefe Schluchten, glasklare Bergseen und bekannte Kurorte liegen oft nur wenige Kilometer voneinander entfernt.
Während unserer Reise erkundeten wir viele Graubünden Sehenswürdigkeiten, unter anderem die Rheinschlucht, die oft als „Grand Canyon der Schweiz“ bezeichnet wird, besuchten die beeindruckende Viamala-Schlucht und übernachteten auf einem Bauernhof in der Nähe von Landquart. Außerdem führte uns unsere Route durch das Heidiland – eine Region, die viele mit der berühmten Geschichte von Heidi verbinden.
Besonders gefallen hat uns, dass Graubünden deutlich ruhiger wirkte als manche andere Regionen der Schweiz. Viele Orte laden dazu ein, einfach anzuhalten, die Aussicht zu genießen und die Landschaft auf sich wirken zu lassen.
In diesem Beitrag zeigen wir euch unsere persönlichen Highlights in Graubünden, geben praktische Tipps für eure Reiseplanung und verlinken unsere ausführlichen Beiträge zu den einzelnen Ausflugszielen.
Graubünden im Überblick: Regionen, Landschaften & beste Reisezeit
Graubünden liegt im Südosten der Schweiz und ist der größte Kanton des Landes. Die Region ist vor allem für ihre beeindruckende Bergwelt bekannt, doch Graubünden ist viel mehr als nur hohe Gipfel und Wintersportorte.
Hier treffen unterschiedliche Landschaften aufeinander:
tiefe Schluchten, weite Täler, historische Dörfer, glasklare Bergseen und spektakuläre Passstraßen.
Genau diese Vielfalt macht Graubünden zu einer der abwechslungsreichsten Regionen der Schweiz.
Was uns besonders beeindruckt hat:
Innerhalb weniger Stunden kann sich die Landschaft komplett verändern. Während unserer Fahrt vom Tessin über den San-Bernardino-Pass Richtung Graubünden wechselten wir von mediterranem Flair wieder zurück in die alpine Bergwelt.
Welche Regionen gehören zu Graubünden Sehenswürdigkeiten ?
Graubünden besteht aus vielen unterschiedlichen Regionen, die jeweils ihren eigenen Charakter haben.

Heidiland: Berge, Wellness und die Geschichte von Heidi
Das Heidiland liegt im Norden Graubündens rund um Bad Ragaz und Maienfeld.
Die Region ist besonders bekannt durch die Geschichte von Heidi, bietet aber noch viel mehr.
Hier findet man:
- beeindruckende Berglandschaften
- Wanderwege
- Thermalbäder
- Weinberge
- gemütliche Orte
Für uns war die Region vor allem durch unsere Übernachtung auf einem Bauernhof bei Landquart ein besonderer Teil unserer Reise.
Gerade diese Verbindung aus Natur, Landwirtschaft und Ruhe hat uns sehr gefallen.
Rheinschlucht: Der Grand Canyon der Schweiz
Die Rheinschlucht gehört zu den bekanntesten Naturhighlights Graubündens.
Über Millionen Jahre hat der Rhein hier eine beeindruckende Schlucht geschaffen.
Heute begeistert die Region mit:
- steilen weißen Felswänden
- türkisfarbenem Wasser
- Aussichtspunkten
- Wanderwegen
- einer spektakulären Bahnstrecke
Für uns war die Rheinschlucht eines dieser Erlebnisse, bei denen bereits die Fahrt dorthin ein Teil des Abenteuers ist.
Viamala-Schlucht: Naturgewalt hautnah erleben
Die Viamala-Schlucht liegt zwischen Thusis und Andeer und zeigt eindrucksvoll, welche Kraft Wasser über Jahrtausende entwickeln kann. Enge Felswände, tosende Wassermassen und die historische Verbindung über die Alpen machen diesen Ort besonders.

Die Schlucht ist ein schönes Beispiel dafür, dass Graubünden nicht nur von Bergen lebt, sondern auch von seinen außergewöhnlichen Naturformationen.
Engadin: Seen, Berge und besondere Orte
Das Engadin gehört zu den bekanntesten Regionen Graubündens.
Berühmt ist die Region unter anderem für:
- St. Moritz
- beeindruckende Seenlandschaften
- traditionelle Engadiner Dörfer
- alpine Wanderwege
Auch wenn wir diesen Teil während unserer Rundreise nicht ausführlich erkundet haben, zeigt er die enorme Vielfalt des Kantons.
Die schönsten Alpenpässe in Graubünden
Graubünden ist auch für seine spektakulären Passstraßen bekannt.
Dazu gehören unter anderem:
- San-Bernardino-Pass
- Albula-Pass
- Julierpass
- Flüelapass
Gerade für Roadtrips ist die Region deshalb besonders spannend.
Die Strecke selbst wird hier oft zum Erlebnis.
Wie viele Tage sollte man für die Graubünden Sehenswürdigkeiten einplanen?
Graubünden ist eine Region, die man kaum in wenigen Tagen vollständig entdecken kann.
Für einen ersten Eindruck empfehlen wir mindestens drei bis fünf Tage. Wenn ihr verschiedene Regionen erkunden, wandern und auch ruhigere Orte genießen möchtet, sind sieben Tage oder mehr ideal. Gerade die Entfernungen sollte man nicht unterschätzen.
Auch wenn Orte auf der Karte nah beieinander liegen, können kurvige Bergstraßen und Höhenunterschiede deutlich mehr Zeit benötigen.
Unser Tipp:
Plant lieber weniger Ziele ein und erlebt diese intensiver.
Die beste Reisezeit für die Graubünden Sehenswürdigkeiten
Graubünden ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.
Frühling
Der Frühling eignet sich besonders für Naturerlebnisse. Die Landschaft wird wieder grün, die Wasserfälle führen viel Wasser und die Temperaturen sind angenehm für Wanderungen.
Sommer
Der Sommer ist ideal für:
- Wanderungen
- Bergseen
- Passstraßen
- Outdoor-Erlebnisse
Allerdings sind bekannte Orte in der Hauptsaison stärker besucht.
Herbst
Für uns eine besonders schöne Reisezeit. Die klare Luft, die bunten Wälder und die oft ruhigere Atmosphäre machen den Herbst sehr attraktiv.
Winter
Graubünden ist eine der bekanntesten Winterregionen der Schweiz. Skigebiete, verschneite Landschaften und Winterwanderungen machen die Region auch in der kalten Jahreszeit interessant.
Unser persönlicher Eindruck der Graubünden Sehenswürdigkeiten
Graubünden ist eine Region, die man nicht einfach nur besucht. Man fährt durch sie hindurch und entdeckt dabei immer wieder neue Landschaften, Orte und Perspektiven. Genau diese Vielfalt macht Graubünden für uns zu einem der spannendsten Reiseziele der Schweiz.
Graubünden Sehenswürdigkeiten – unsere Highlights
Während unserer Schweiz-Rundreise hat uns Graubünden vor allem durch seine Vielfalt begeistert. Nach dem mediterranen Tessin führte uns die Reise wieder zurück in die Berge. Schon die Fahrt über den San-Bernardino-Pass war ein Erlebnis für sich und zeigte uns, wie abwechslungsreich die Landschaft der Schweiz ist.
Was uns besonders gefallen hat:
In Graubünden ist nicht nur das Ziel beeindruckend. Oft wird bereits die Fahrt dorthin zu einem besonderen Erlebnis.
San-Bernardino-Pass: Eine beeindruckende Verbindung zwischen Tessin und Graubünden
Unsere Fahrt nach Graubünden führte uns über den San-Bernardino-Pass. Nach den warmen Tagen am Lago Maggiore fühlte sich die Rückkehr in die alpine Landschaft fast wie ein Wechsel in eine andere Welt an.
Die kurvige Passstraße, die hohen Berge und die immer wieder wechselnden Landschaften machten die Strecke zu einem echten Roadtrip-Erlebnis. Besonders schön fanden wir, dass man hier nicht einfach nur von einem Ort zum nächsten fährt.

Immer wieder gibt es Möglichkeiten anzuhalten, die Aussicht zu genießen und die Umgebung auf sich wirken zu lassen. Gerade solche Strecken zeigen für uns, warum eine Rundreise durch die Schweiz so besonders ist. Der Weg selbst wird zum Teil der Reise.
Rheinschlucht: Der Grand Canyon der Schweiz
Die Rheinschlucht war eines unserer Highlights in Graubünden. Schon bei der ersten Begegnung beeindruckt die Landschaft mit ihren hellen Felswänden, dem türkisfarbenen Wasser und der Weite der Schlucht.
Was wir besonders schön fanden:
Man kann die Rheinschlucht auf ganz unterschiedliche Weise erleben. Ob bei einer Wanderung, mit dem Zug oder von verschiedenen Aussichtspunkten – jede Perspektive zeigt wieder eine andere Seite dieses Naturwunders.

Für uns gehörte auch die Fahrt durch die Region zum Erlebnis. Die Bahnstrecken entlang der Schlucht gehören zu den schönsten der Schweiz und zeigen, wie harmonisch Natur und Technik hier miteinander verbunden sind.
Die Rheinschlucht ist deshalb nicht nur ein Ort zum Anschauen. Sie ist ein Ort, den man erleben sollte.
➡️ Unser ausführlicher Beitrag:
Rheinschlucht entdecken: Tipps & unsere Erfahrungen
Viamala-Schlucht: Wo die Kraft des Wassers sichtbar wird
Ein weiteres beeindruckendes Erlebnis war die Viamala-Schlucht. Schon beim Betreten merkt man, welche Kraft das Wasser über Jahrtausende entwickelt hat.
Die engen Felswände, die Strudel im Wasser und die besondere Atmosphäre machen diesen Ort einzigartig. Besonders spannend fanden wir die Geschichte hinter der Schlucht. Seit Jahrhunderten war die Viamala ein wichtiger Weg über die Alpen und zeigt, wie Menschen diese schwierige Landschaft genutzt und überwunden haben.
Heute kann man die Schlucht über Wege und Treppen erkunden und bekommt dabei einen beeindruckenden Einblick in die Naturgewalt dieser Region.
➡️ Mehr dazu:
Viamala-Schlucht: Unser Besuch & Tipps
Bad Ragaz und Heidiland: Zwischen Bergen, Ruhe und Tradition
Nach den vielen Naturerlebnissen unserer Reise führte uns unser Weg weiter Richtung Landquart und Bad Ragaz. Die Region Heidiland war für uns vor allem durch unsere Übernachtung auf einem Bauernhof etwas Besonderes.

Nach Hotels, Ferienwohnungen und Unterkünften in verschiedenen Regionen war diese Übernachtung eine ganz andere Erfahrung. Die Ruhe, die Nähe zur Natur und das Gefühl, mitten in der Landschaft aufzuwachen, haben uns sehr gefallen.
Genau solche Erlebnisse sind für uns der Grund, warum wir auf Reisen nicht immer nur klassische Unterkünfte wählen. Manchmal bleibt nicht nur der Ort selbst in Erinnerung, sondern auch die Art, wie man ihn erlebt.
➡️ Mehr dazu: hier
Graubünden mit dem Auto entdecken: Der Weg ist das Erlebnis
Was uns an Graubünden besonders gefallen hat: Die Region eignet sich perfekt für eine Rundreise.
Kurvige Straßen, beeindruckende Pässe, kleine Dörfer und immer wieder neue Landschaften machen jede Strecke abwechslungsreich.
Man fährt nicht einfach nur zu einer Sehenswürdigkeit, sondern entdeckt unterwegs ständig neue Perspektiven.
Genau das war auch bei unserer Reise so:
- Eine geplante Fahrt wurde plötzlich zu einem eigenen Erlebnis.
- Ein kurzer Stopp an einem Aussichtspunkt, ein Blick auf eine Schlucht oder ein unerwartetes Fotomotiv – genau diese Momente machen für uns eine Rundreise aus.
Warum uns Graubünden Sehenswürdigkeiten besonders in Erinnerung geblieben ist
Graubünden war für uns eine Region voller Kontraste.
Tiefe Schluchten, hohe Berge, historische Wege und ruhige Landschaften liegen hier eng zusammen. Auch wenn wir nur einen kleinen Teil dieser großen Region entdecken konnten, haben wir schnell gemerkt: Graubünden hat noch unglaublich viel zu bieten.
Und genau das macht eine Reise hier so spannend.
Die schönsten Erlebnisse in Graubünden – unsere Empfehlungen
Die Graubünden Sehenswürdigkeiten sind in einer Region, die ganz unterschiedliche Reisewünsche erfüllt.
Ob ihr spektakuläre Natur erleben, wandern, mit dem Auto beeindruckende Strecken fahren oder einfach besondere Orte entdecken möchtet – die Möglichkeiten sind vielfältig.
Wir zeigen euch, welche Erlebnisse wir besonders empfehlen können.
Für Naturliebhaber: Schluchten, Berge und besondere Landschaften
Graubünden ist vor allem für seine beeindruckende Natur bekannt.
Die Region zeigt eindrucksvoll, wie abwechslungsreich die Schweizer Landschaft sein kann.
Unsere persönlichen Empfehlungen:
- Rheinschlucht: Beeindruckende Felsformationen, türkisfarbenes Wasser und zahlreiche Aussichtspunkte machen sie zu einem der schönsten Naturerlebnisse der Region.
- Viamala-Schlucht: Hier erlebt ihr die Kraft des Wassers hautnah und bekommt einen Einblick in die geologische Geschichte der Alpen.
- Alpenpässe: Schon die Fahrt über den San-Bernardino-Pass bietet spektakuläre Ausblicke und abwechslungsreiche Landschaften.
Unser Tipp:
Plant nicht nur die eigentlichen Sehenswürdigkeiten ein, sondern auch Zeit für spontane Stopps. Gerade in Graubünden liegen viele schöne Aussichtspunkte direkt entlang der Strecke.
Für Wanderer: die Graubünden Sehenswürdigkeiten zu Fuß entdecken
Graubünden ist ein Paradies für Wanderfreunde.
Von einfachen Spazierwegen bis zu anspruchsvollen Bergtouren gibt es unzählige Möglichkeiten, die Region zu Fuß zu erkunden. Besonders schön finden wir, dass man viele Landschaften erst beim Wandern richtig intensiv erlebt.
Mögliche Wanderziele sind:
- Wege entlang der Rheinschlucht
- Wanderungen durch die Bündner Bergwelt
- Touren zu Bergseen
- Panoramawege mit Blick auf die Alpen
Unser Tipp:
Informiert euch vorab über Länge, Höhenmeter und aktuelle Wegbedingungen. Gerade im alpinen Gelände können Wetter und Jahreszeit einen großen Einfluss auf die Schwierigkeit haben.
Wir nutzen für unsere Wanderungen übrigens die App Komoot, um Strecken zu planen und unterwegs den Überblick zu behalten.
Für Roadtrip-Fans: Die schönsten Strecken mit den Graubünden Sehenswürdigkeiten
Graubünden gehört für uns zu den besten Regionen der Schweiz für eine Reise mit dem Auto.
Hier wird nicht nur das Ziel zum Erlebnis – sondern bereits die Fahrt.
Besonders empfehlenswert:
- San-Bernardino-Pass
- Julierpass
- Albula-Pass
- Flüelapass
Die Straßen führen durch beeindruckende Landschaften und bieten immer wieder Möglichkeiten für kurze Pausen und Fotostopps.
Unser persönlicher Tipp:
Plant genügend Zeit ein.
In Graubünden lohnt es sich nicht, einfach nur Kilometer abzureißen. Die schönsten Momente entstehen oft unterwegs.
Für Fotografen: Die schönsten Fotomotive in Graubünden
Graubünden bietet unzählige Motive.

Besonders beeindruckend fanden wir:
- die weißen Felsformationen der Rheinschlucht
- die engen Schluchten der Viamala
- die Berglandschaften entlang der Passstraßen
- traditionelle Dörfer und Landschaften rund um Heidiland
Unser Tipp:
Die frühen Morgenstunden oder der Abend sind oft die schönsten Zeiten für Fotos. Das Licht ist weicher, die Stimmung ruhiger und viele bekannte Orte sind weniger besucht.
Für Genießer: Besondere Orte und entspannte Momente
Graubünden ist nicht nur spektakulär – die Region bietet auch viele ruhige Momente. Für uns gehörte dazu vor allem unsere Übernachtung auf einem Bauernhof in der Nähe von Landquart.
Nach mehreren Unterkünften während unserer Rundreise war diese Erfahrung etwas ganz Besonderes. Morgens die Ruhe der Landschaft zu genießen und mitten in der Natur aufzuwachen, war genau das Gegenteil von einem klassischen Hotelaufenthalt.
Unser Tipp:
Schaut bei der Unterkunftssuche nicht nur nach der Lage, sondern auch nach besonderen Erlebnissen. Manchmal bleibt genau die Unterkunft am längsten in Erinnerung.
Für Familien: Natur erleben ohne Stress
Auch Familien finden in Graubünden viele passende Ausflugsziele.
Besonders schön sind:
- leichte Spazierwege
- Aussichtspunkte
- Seen
- kurze Naturerlebnisse wie die Rheinschlucht oder Viamala
Wichtig ist, die Unternehmungen an Alter und Kondition anzupassen.
Gerade in den Bergen gilt:
Weniger Programmpunkte und mehr Zeit zum Entdecken machen oft den schönsten Urlaubstag.
Unser persönlicher Tipp für Graubünden Sehenswürdigkeiten
Versucht nicht, Graubünden in wenigen Tagen komplett abzuhaken. Die Region ist groß und jede Ecke hat ihren eigenen Charakter.
Für uns waren nicht nur die bekannten Highlights besonders, sondern vor allem die Momente dazwischen:
eine kurvige Passstraße, ein unerwarteter Aussichtspunkt oder eine ruhige Übernachtung mitten in der Natur.
Genau diese Erlebnisse machen eine Reise durch Graubünden so besonders.
Praktische Tipps für eure Reise nach Graubünden
Graubünden ist eine Region, die man wunderbar individuell entdecken kann. Ob mit dem Auto, der Bahn oder als Teil einer Schweiz-Rundreise – die Möglichkeiten sind vielfältig.
Während unserer Reise waren wir mit dem Auto unterwegs und konnten dadurch besonders flexibel zwischen Pässen, Schluchten und kleineren Orten wechseln. Dabei haben wir einige Erfahrungen gesammelt, die euch bei der Planung eurer Reise nach Graubünden helfen können.
Wie kommt man am besten nach Graubünden?
Graubünden liegt im Südosten der Schweiz und ist von vielen Regionen gut erreichbar.
Je nachdem, von wo ihr anreist, gibt es verschiedene Möglichkeiten:
- über Alpenpässe
- durch den Gotthardtunnel
- mit der Schweizer Bahn
Bei unserer Rundreise kamen wir aus dem Tessin nach Graubünden. Nach unserem Aufenthalt am Lago Maggiore entschieden wir uns für die Fahrt durch den Gotthardtunnel und anschließend weiter Richtung Landquart.
Allein diese Strecke zeigte uns wieder, wie beeindruckend die Schweiz ist:
Innerhalb weniger Stunden wechselten wir von mediterraner Landschaft zurück in die alpine Bergwelt.
Auto oder öffentliche Verkehrsmittel?
Beides ist möglich – die Wahl hängt davon ab, was ihr erleben möchtet.
Graubünden mit dem Auto
Für eine Rundreise empfehlen wir das Auto.
Gerade wenn ihr abgelegenere Orte, Schluchten oder Aussichtspunkte besuchen möchtet, bietet ein eigenes Fahrzeug deutlich mehr Flexibilität.
Unser Tipp:
Plant für Fahrten durch Graubünden immer mehr Zeit ein, als Google Maps zunächst anzeigt. Kurvige Straßen, Fotostopps und spontane Pausen gehören hier einfach dazu.
Graubünden mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Auch ohne Auto lässt sich die Region gut erkunden.
Die Schweizer Bahn ist hervorragend ausgebaut und gerade die Bahnstrecken durch Graubünden gehören selbst zu den Erlebnissen. Viele Orte und bekannte Ausflugsziele sind mit Zug und Postbus erreichbar.
Navigation und Planung unterwegs
Für unsere Reise haben wir verschiedene Helfer genutzt. Zur Navigation mit dem Auto verwendeten wir hauptsächlich Google Maps.
Dabei haben wir nicht nur die direkte Strecke angeschaut, sondern auch immer wieder geprüft:
- Welche Orte liegen auf der Strecke?
- Gibt es Aussichtspunkte?
- Gibt es interessante Zwischenstopps?
Gerade auf einer Rundreise entstehen so oft die schönsten Erlebnisse.
Für unsere Wanderungen nutzen wir Komoot. Damit können wir Strecken vorbereiten, Höhenmeter einschätzen und unterwegs besser einschätzen, was uns erwartet.
Unser Tipp:
Plant nicht nur das Ziel, sondern auch den Weg dorthin. Gerade in Graubünden ist die Strecke oft ein Teil des Erlebnisses.
Bergbahnen und Ausflüge planen
Viele der schönsten Erlebnisse in Graubünden liegen in den Bergen.
Wenn ihr Bergbahnen nutzen möchtet, empfehlen wir, euch vorher auf den jeweiligen Webseiten zu informieren.
Wichtige Punkte sind:
- aktuelle Betriebszeiten
- Preise
- Wetterbedingungen
- eventuelle Revisionen
Gerade außerhalb der Hauptsaison können einzelne Bahnen wegen Wartungsarbeiten geschlossen sein.
Eine kurze Prüfung vor der Abfahrt kann euch unnötige Wege ersparen.
Tanken und Versorgung unterwegs
Unser Tipp aus eigener Erfahrung:
Behaltet euren Tank im Blick. Auf längeren Passstraßen gibt es nicht immer regelmäßig Tankmöglichkeiten. Bei unserer Fahrt über die Pässe hatten wir längere Strecken keine Tankstelle gesehen und waren froh, dass wir noch ausreichend Reichweite hatten.
Gerade wenn ihr abgelegenere Regionen oder Bergstraßen erkundet, lohnt es sich:
- frühzeitig zu tanken
- genügend Wasser mitzunehmen
- kleine Snacks für unterwegs einzuplanen
Kosten sparen in Graubünden
Die Schweiz gehört zu den teureren Reisezielen Europas.
Mit etwas Planung könnt ihr aber viele schöne Erlebnisse genießen, ohne ständig viel Geld auszugeben.
Unsere Tipps:
- Lebensmittel im Supermarkt kaufen
- Picknick einplanen
- kostenlose Aussichtspunkte nutzen
- Wanderungen unternehmen
- Unterkünfte frühzeitig vergleichen
Viele der beeindruckendsten Erlebnisse in Graubünden kosten keinen Eintritt.
Die Landschaft selbst ist oft das größte Highlight.
Wie viel Zeit sollte man für Graubünden einplanen?
Das hängt stark davon ab, was ihr erleben möchtet. Für einen ersten Eindruck empfehlen wir mindestens drei bis fünf Tage. Wenn ihr wandern, mehrere Regionen entdecken und auch ruhigere Orte genießen möchtet, sind eine Woche oder länger ideal.
Unser persönlicher Tipp:
Plant lieber weniger Ziele ein und genießt diese intensiver. Gerade in den Bergen entstehen die schönsten Erinnerungen oft dann, wenn man nicht von einem Programmpunkt zum nächsten hetzt.
Unsere Tipps für eine entspannte Reise durch Graubünden
- Früh starten, besonders bei beliebten Ausflugszielen
- Genügend Zeit für Passstraßen einplanen
- Wetterbedingungen vor Bergtouren prüfen
- Bequeme Schuhe und wetterfeste Kleidung einpacken
- Wasser und Snacks für unterwegs dabeihaben
- Raum für spontane Stopps lassen
Denn genau diese ungeplanten Momente waren für uns oft die schönsten.
Ein Aussichtspunkt am Straßenrand, ein kleines Dorf oder eine beeindruckende Landschaft, die plötzlich vor uns auftauchte – genau dafür lieben wir Rundreisen durch die Schweiz.
FAQ zu Graubünden Sehenswürdigkeiten
Welche Graubünden Sehenswürdigkeiten sollte man nicht verpassen?
Graubünden bietet eine große Vielfalt an Sehenswürdigkeiten und Naturerlebnissen.Zu den bekanntesten Highlights gehören die Rheinschlucht, die Viamala-Schlucht, die beeindruckenden Alpenpässe sowie die Regionen rund um Heidiland, Engadin und St. Moritz.
Für Naturliebhaber sind vor allem die Schluchten, Bergseen und Wanderwege besondere Erlebnisse.Während unserer Reise haben uns besonders die Rheinschlucht, die Viamala-Schlucht und die Fahrt über den San-Bernardino-Pass begeistert.
Wie viele Tage sollte man für Graubünden einplanen?
Für einen ersten Eindruck empfehlen wir mindestens drei bis fünf Tage. Graubünden ist jedoch sehr groß und bietet deutlich mehr Sehenswürdigkeiten, als man in wenigen Tagen entdecken kann.
Wenn ihr gerne wandert, mehrere Regionen erkunden oder einfach entspannter reisen möchtet, sind sieben Tage oder mehr ideal.
Unser Tipp:
Plant lieber weniger Orte ein und erlebt diese intensiver.
Was sind die schönsten Naturerlebnisse in Graubünden?
Zu den beeindruckendsten Naturerlebnissen gehören:
- die Rheinschlucht mit ihren weißen Felswänden
- die Viamala-Schlucht mit ihren engen Felspassagen
- die Berglandschaften entlang der Alpenpässe
- die zahlreichen Seen und Wanderwege der Region
Gerade die Kombination aus Bergen, Wasser und besonderen Landschaftsformen macht Graubünden so abwechslungsreich.
Lohnt sich ein Besuch der Rheinschlucht?
Ja, die Rheinschlucht gehört für uns zu den schönsten Naturerlebnissen in Graubünden.
Die Kombination aus steilen Felswänden, türkisfarbenem Wasser und verschiedenen Aussichtsmöglichkeiten macht die Schlucht zu einem besonderen Ausflugsziel.
Besonders schön fanden wir, dass man die Rheinschlucht aus unterschiedlichen Perspektiven erleben kann – zu Fuß, mit dem Zug oder von Aussichtspunkten.
➡️ Unser ausführlicher Beitrag:
Rheinschlucht entdecken: Tipps & unsere Erfahrungen
Ist die Viamala-Schlucht einen Besuch wert?
Auf jeden Fall.
Die Viamala-Schlucht zeigt eindrucksvoll, welche Kraft Wasser über Jahrtausende entwickeln kann. Enge Felswände, das tosende Wasser und die historischen Wege durch die Schlucht machen den Besuch zu einem besonderen Erlebnis. Die Schlucht eignet sich auch gut als Zwischenstopp auf einer Fahrt durch Graubünden.
➡️ Mehr dazu:
Viamala-Schlucht: Unser Besuch & Tipps
Lohnt sich Heidiland in Graubünden?
Ja.
Die Region Heidiland rund um Bad Ragaz und Maienfeld verbindet Natur, Berge und Kultur. Viele kennen die Region vor allem durch die Heidi-Geschichte, doch sie bietet auch schöne Wanderwege, Landschaften und entspannte Ausflugsziele. Für uns war besonders die Übernachtung auf einem Bauernhof in der Nähe von Landquart ein Highlight.
Kann man Graubünden mit dem Auto erkunden?
Ja, und aus unserer Sicht ist das sogar eine besonders schöne Möglichkeit. Mit dem Auto seid ihr flexibel und könnt auch kleinere Orte, Aussichtspunkte und abgelegenere Regionen erreichen. Besonders die Passstraßen machen eine Fahrt durch Graubünden zu einem Erlebnis.
Wichtig:
Plant ausreichend Zeit ein, denn kurvige Straßen und Fotostopps gehören einfach dazu.
Welche Passstraßen in Graubünden sind besonders schön?
Graubünden ist bekannt für seine spektakulären Alpenpässe.
Zu den bekanntesten gehören:
- San-Bernardino-Pass
- Julierpass
- Albula-Pass
- Flüelapass
Gerade für Roadtrips bieten diese Strecken beeindruckende Landschaften und viele Möglichkeiten für Pausen und Fotostopps.
Ist Graubünden auch ohne Auto bereisbar?
Ja.
Das Schweizer Bahnnetz ist sehr gut ausgebaut und viele Orte lassen sich mit Zug und Postbus erreichen. Besonders die Bahnstrecken durch Graubünden sind bereits ein Erlebnis für sich. Für abgelegenere Täler oder spontane Stopps bietet ein Auto jedoch mehr Flexibilität.
Wann ist die beste Reisezeit für Graubünden?
Graubünden ist ganzjährig ein schönes Reiseziel. Für Wanderungen und Naturerlebnisse eignen sich besonders der Sommer und Herbst. Im Sommer sind die Tage lang und viele Bergbahnen geöffnet, während der Herbst mit bunten Landschaften und weniger Besuchern punktet. Der Winter ist ideal für Wintersport und verschneite Berglandschaften.
Was sollte man bei einer Reise nach Graubünden beachten?
Unser wichtigster Tipp:
Unterschätzt die Entfernungen nicht. Auch wenn Orte auf der Karte nah aussehen, können Bergstraßen deutlich mehr Zeit benötigen.
Außerdem empfehlen wir:
- Wetter vor Bergtouren prüfen
- genügend Wasser mitnehmen
- Tankfüllung im Blick behalten
- früh starten bei beliebten Ausflugszielen
- Zeit für spontane Stopps einplanen
Denn genau diese ungeplanten Momente machen eine Reise durch Graubünden oft besonders.
Unser Fazit: Lohnt sich eine Reise nach Graubünden?
Unsere Antwort ist ganz klar:
Ja, auf jeden Fall.
Graubünden war für uns eine Region, die uns vor allem durch ihre Vielfalt beeindruckt hat. Nach den mediterranen Eindrücken im Tessin führte uns die Reise wieder zurück in die alpine Bergwelt. Und genau dieser Wechsel zeigte uns einmal mehr, wie abwechslungsreich die Schweiz ist. Innerhalb weniger Stunden änderte sich die Landschaft komplett: Aus warmen Regionen mit Palmen und See wurde wieder eine Welt aus Bergen, Schluchten und beeindruckenden Passstraßen.
Besonders in Erinnerung geblieben sind uns die Rheinschlucht mit ihren gewaltigen Felsformationen, die Viamala-Schlucht mit ihrer beeindruckenden Naturgewalt und die Fahrt über den San-Bernardino-Pass. Aber auch die ruhigeren Momente waren für uns etwas Besonderes.
Unsere Übernachtung auf einem Bauernhof in der Nähe von Landquart hat uns gezeigt, dass eine Reise nicht nur von Sehenswürdigkeiten lebt. Manchmal sind es gerade die kleinen Erlebnisse – morgens die Ruhe genießen, mitten in der Natur aufwachen oder einfach den Blick über die Landschaft schweifen lassen –, die eine Reise besonders machen.
Genau deshalb mögen wir Rundreisen so gerne. Man plant zwar eine Route und bestimmte Ziele, aber unterwegs entstehen oft die schönsten Erinnerungen. Ein spontaner Stopp an einem Aussichtspunkt, eine beeindruckende Straße, die man so nicht erwartet hatte, oder ein Ort, den man eigentlich gar nicht eingeplant hatte.
Unser größter Tipp für Graubünden lautet deshalb:
Nehmt euch Zeit.
Versucht nicht, möglichst viele Graubünden Sehenswürdigkeiten in kurzer Zeit abzuhaken. Die Region ist groß und jede Ecke hat ihren eigenen Charakter. Manchmal lohnt es sich mehr, länger an einem Ort zu bleiben, eine kleine Wanderung zu machen oder einfach die Landschaft auf sich wirken zu lassen. Auch wenn wir während unserer Schweiz-Rundreise nur einen kleinen Teil von Graubünden entdecken konnten, sind wir sicher:
Diese Region hat noch viele Geschichten zu erzählen.
Wir möchten auf jeden Fall wiederkommen – um weitere Täler zu erkunden, neue Wanderungen zu unternehmen und noch mehr von dieser beeindruckenden Region kennenzulernen. Denn genau das ist für uns die Schweiz: Nicht nur einzelne Orte, sondern eine Reise voller Landschaften, Begegnungen und Momente, die bleiben.
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Wenn ihr nichts verpassen möchtet, folgt mir dort gerne und begleitet mich auf meinen nächsten Abenteuern.
Fragen zu meiner Schweiz Rundreise?
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