Tübingen Sehenswürdigkeiten
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Tübingen Sehenswürdigkeiten – unser spontaner Kurzbesuch

Tübingen Sehenswürdigkeiten

Eigentlich stand Tübingen bei diesem Teil unserer Reise gar nicht wirklich auf dem Plan. Wir waren gerade von der Burg Hohenzollern gekommen, hatten noch etwas Zeit und vor allem Hunger. Da das Wetter weiterhin eher ungemütlich war, wollten wir aber keinen großen Ausflug mehr daraus machen. Trotzdem wollten wir uns ein paar der Tübingen Sehenswürdigkeiten anschauen und zumindest einen kleinen Eindruck von der Stadt bekommen.
Also beschlossen wir spontan, noch einen kurzen Abstecher nach Tübingen zu machen.

Also beschlossen wir spontan, noch einen kurzen Abstecher nach Tübingen zu machen.

Wir fuhren direkt in die Stadt und parkten im Neckarparkhaus, das sehr zentral direkt am Neckar liegt. Für uns war die Lage perfekt, denn bei dem weiterhin schlechten Wetter wollten wir möglichst kurze Wege haben.

Von dort aus ging es für uns zunächst direkt zum Essen. Wir hatten bereits vorher recherchiert, wo wir gerne einkehren würden, und waren neugierig auf die Gasthausbrauerei Neckarmüller. Eine Reservierung hatten wir nicht gemacht. Da wir gegen halb zwei dort ankamen, bekamen wir trotzdem problemlos einen Platz.

Und damit begann unser kurzer Aufenthalt in Tübingen erst einmal mit einem richtig guten Mittagessen. Nach dem Essen wollten wir uns die Stadt aber natürlich trotzdem noch ein wenig anschauen. Aus unserem eigentlich nur kurzen Zwischenstopp wurde so ein kleiner Spaziergang durch Tübingen – vom Neckar hinauf zum Schloss und anschließend durch die historische Altstadt.

Am Ende waren wir ungefähr zwei bis drei Stunden in Tübingen. Für einen ersten Eindruck hat uns diese kurze Zeit durchaus gereicht. Gleichzeitig haben wir gemerkt, dass man hier problemlos mehrere Tage verbringen könnte, wenn man die Stadt intensiver erkunden möchte.

Für uns war Tübingen deshalb ein schönes Beispiel dafür, dass sich auch ein ungeplanter Zwischenstopp lohnen kann.


Zentral parken im Neckarparkhaus

Da wir mit dem Auto unterwegs waren, wollten wir in Tübingen möglichst zentral parken. Vor allem wegen des weiterhin schlechten Wetters wollten wir keine langen Wege zurücklegen. Unsere Wahl fiel deshalb auf das Neckarparkhaus in der Wöhrdstraße.

Das Parkhaus liegt direkt am Neckar und ist für einen Besuch der Innenstadt wirklich praktisch gelegen. Von hier aus sind es nur wenige Minuten zu Fuß bis in die Altstadt. Auch der Neckar und einige weitere Sehenswürdigkeiten liegen direkt in der Nähe.

Für uns war die Lage an diesem Tag perfekt. Wir konnten das Auto abstellen und mussten uns nicht erst lange durch Tübingen bewegen, bevor wir unser eigentliches Ziel erreichten.

Vom Parkhaus aus ging es für uns zunächst direkt zum Essen in die Gasthausbrauerei Neckarmüller, die ebenfalls ganz in der Nähe liegt. Wir hatten uns das Restaurant bereits vorab herausgesucht und wollten dort unbedingt einmal essen.

Später konnten wir von dort aus unseren kleinen Spaziergang durch Tübingen starten und die Stadt trotzdem noch zu Fuß erkunden.

Mein Tipp: Wenn du Tübingen mit dem Auto besuchst und möglichst zentral parken möchtest, ist das Neckarparkhaus eine praktische Möglichkeit. Aktuell ist es rund um die Uhr geöffnet und verfügt auch über barrierefreie Zugänge


Mittagessen mit Blick auf den Neckar im Neckarmüller

Nachdem wir das Auto im Neckarparkhaus abgestellt hatten, ging es für uns direkt zum Mittagessen. Wir hatten die Gasthausbrauerei Neckarmüller bereits vorab recherchiert und fanden die Lage direkt am Neckar und das Konzept einer eigenen Gasthausbrauerei spannend. Die Brauhausküche bietet neben schwäbischen Klassikern übrigens auch vegetarische und vegane Gerichte an.

Wir waren gegen halb zwei dort und hatten vorher keinen Tisch reserviert. Trotzdem bekamen wir problemlos einen Platz. Gerade weil wir Tübingen an diesem Tag eher spontan und nur für kurze Zeit besuchen wollten, war das für uns natürlich praktisch.

Das Essen hat uns wirklich gut gefallen. Es wurde schnell zubereitet und hat uns sehr gut geschmeckt. Für unseren kurzen Zwischenstopp war das also genau das Richtige.

Besonders schön fanden wir die große Fensterfront mit Blick auf den Neckar. Wenn man einen Platz direkt am Fenster erwischt, kann man beim Essen das Geschehen auf dem Fluss beobachten. Bei schönem Wetter gibt es außerdem einen Außenbereich und einen Biergarten direkt am Neckar.

Was man allerdings wissen sollte: Es ist eine typische Brauhausatmosphäre. Wenn das Restaurant voll ist, kann es entsprechend laut werden. Für uns gehörte das aber irgendwie zum Ambiente dazu. Wir würden hier auf jeden Fall wieder einkehren, wenn wir noch einmal in Tübingen sind. Gerade für einen Mittag während eines Stadtbesuchs fanden wir den Neckarmüller sehr passend.

  • Gasthausbrauerei Neckarmüller, Gartenstraße 4, 72074 Tübingen

Tübingen Sehenswürdigkeiten: Unser Weg zum Schloss Hohentübingen

Nach unserem Mittagessen im Neckarmüller wollten wir Tübingen Sehenswürdigkeiten natürlich nicht direkt wieder verlassen. Auch wenn unser Aufenthalt nur kurz geplant war, wollten wir zumindest noch ein wenig von der Stadt sehen.

Tübingen Sehenswürdigkeiten

Vom Restaurant aus liefen wir zunächst am Neckar entlang in Richtung Schloss Hohentübingen. Dabei konnten wir schon einen ersten Eindruck von der schönen Lage der Stadt bekommen.

Der Weg hinauf zum Schloss hatte es allerdings durchaus in sich. Von der Altstadt führt der Weg über die Burgsteige nach oben und ist teilweise ziemlich steil. Gerade weil wir an diesem Tag schon von der Burg Hohenzollern kamen und das Wetter weiterhin eher ungemütlich war, war der Aufstieg für uns durchaus anstrengend. Die offizielle Touristinformation beschreibt den Weg zum Schloss ebenfalls als steilen Anstieg.

Oben angekommen, haben wir uns allerdings nicht das Museum angeschaut. Wir wollten Tübingen nur kurz kennenlernen und waren deshalb lediglich im Schlosshof und im Burggarten unterwegs.

Und dafür hat sich der Aufstieg auf jeden Fall gelohnt.

Vom Schloss Hohentübingen hatten wir einen tollen Blick über die Stadt. Gerade von oben bekommt man noch einmal eine ganz andere Perspektive auf Tübingen und kann sehen, wie sich die historische Stadt entlang des Neckars ausbreitet. Auch die Schwäbische Alb lässt sich von hier aus bei entsprechender Sicht erkennen.

Blick auf Tübingen

Das Schloss selbst ist heute unter anderem Sitz verschiedener Einrichtungen der Universität Tübingen. Im Schloss befindet sich auch das Museum der Universität mit seinen Sammlungen – wir haben uns bei diesem kurzen Besuch aber bewusst dagegen entschieden, noch mehr Zeit dort zu verbringen.

Für uns war der Burggarten mit seinem Ausblick deshalb genau das Richtige. Wir wollten schließlich nur einen kleinen Eindruck von Tübingen Sehenswürdigkeiten bekommen und noch ein wenig durch die Stadt bummeln.

Nach unserem Aufenthalt oben ging es für uns wieder hinunter in Richtung Altstadt – und dort wartete noch ein ganz anderer Teil von Tübingen auf uns: die vielen schönen historischen Fachwerkhäuser.


Tübingen Sehenswürdigkeiten in der historischen Altstadt

Nachdem wir vom Schloss Hohentübingen wieder hinuntergelaufen waren, sind wir noch ein wenig durch die historische Altstadt gebummelt.

Was uns dabei sofort aufgefallen ist, sind die vielen wunderschönen Fachwerkhäuser. Tübingen hat sich seinen historischen Charakter an vielen Stellen sehr schön erhalten. Zwischen den kleinen Gassen und alten Gebäuden macht es einfach Spaß, ohne festen Plan durch die Stadt zu laufen und immer wieder neue Ecken zu entdecken.

Wir sind dabei auch rund um den Marktplatz gekommen. Besonders das historische Rathaus ist hier ein echter Blickfang. Der Marktplatz gehört zu den bekanntesten Fotomotiven der Stadt und ist ein schöner Ausgangspunkt, um die Altstadt weiter zu erkunden.

Fachwerkhäuser

Bei schönem Wetter stelle ich mir die Altstadt noch einmal deutlich lebendiger vor. Rund um den Marktplatz und in den kleinen Gassen gibt es verschiedene Cafés und Restaurants, in denen man draußen sitzen und das Treiben beobachten kann.

Wir hatten dafür an diesem Tag allerdings nicht die besten Voraussetzungen. Das Wetter war noch immer eher grau und kühl und wir wollten nach unserem Besuch auf der Burg Hohenzollern und dem Essen im Neckarmüller auch nicht mehr stundenlang unterwegs sein.

Deshalb haben wir Tübingen einfach auf uns wirken lassen und sind noch ein wenig durch die Gassen geschlendert. Kein straffes Sightseeing-Programm, keine Liste, die wir unbedingt abarbeiten mussten – einfach ein bisschen schauen, fotografieren und die Stadt kennenlernen.

Genau das hat uns für unseren kurzen Besuch auch gereicht.

Natürlich haben wir dabei längst nicht alles gesehen, es gibt noch viel mehr Tübingen Sehenswürdigkeiten. Die Stadt lässt sich deutlich ausführlicher erkunden und gerade wer mehr Zeit mitbringt, kann noch weitere Sehenswürdigkeiten, Museen oder eine Fahrt mit dem Stocherkahn einplanen. Die öffentlichen Stocherkahnfahrten werden von Mai bis September angeboten.

Für uns ging es nach diesem kleinen Altstadtbummel aber schon wieder zurück zum Auto. Unser spontaner Abstecher nach Tübingen war damit nach ungefähr zwei bis drei Stunden auch schon wieder vorbei – und wir machten uns auf den Weg nach Stuttgart.


Tübingen Sehenswürdigkeiten in 2–3 Stunden – reicht das?

Für einen ersten Eindruck von Tübingen haben uns unsere zwei bis drei Stunden tatsächlich gereicht. Wir konnten gemütlich essen, ein Stück am Neckar entlanglaufen, zum Schloss Hohentübingen hinaufgehen und anschließend noch durch die historische Altstadt bummeln.

Natürlich haben wir in dieser kurzen Zeit längst nicht alles gesehen. Aber genau das war auch gar nicht unser Ziel. Wir wollten nach unserem Besuch auf der Burg Hohenzollern einfach noch ein wenig Tübingen kennenlernen, bevor es für uns weiter nach Stuttgart ging.

Wenn du nur wenig Zeit hast, würde ich deshalb nicht versuchen, möglichst viele Tübingen Sehenswürdigkeiten in kurzer Zeit abzuhaken. Lieber ein gutes Essen, ein Spaziergang am Neckar, der Blick vom Schloss und anschließend ein Bummel durch die Altstadt – so bekommst du schon ein schönes Gefühl für die Stadt.

Und wenn du mehr Zeit hast, gibt es natürlich noch einiges mehr zu entdecken. Eine Stocherkahnfahrt auf dem Neckar gehört für viele Besucher zu einem Tübingen-Besuch einfach dazu. Die öffentliche Fahrt dauert aktuell etwa eine Stunde und wird in der Saison von Mai bis September angeboten.

Neckar

Auch eine ausführliche Altstadtführung, Museen oder weitere Spaziergänge lassen sich problemlos einplanen. Die Touristinformation bietet beispielsweise ein Programm „Tübingen kurz und kompakt“ mit Altstadtführung, Stocherkahnfahrt und Mittagessen an – allein diese Kombination füllt bereits einen halben Tag.

Wir würden deshalb sagen: Zwei bis drei Stunden reichen für einen ersten Eindruck und einen schönen Zwischenstopp. Wenn du Tübingen wirklich kennenlernen möchtest, würde ich dagegen deutlich mehr Zeit einplanen.

Wir könnten uns durchaus vorstellen, bei einem nächsten Besuch länger zu bleiben und dann auch eine Stocherkahnfahrt zu machen. Dafür war unser spontaner Kurzbesuch einfach zu knapp.

Für uns ging es nach diesem kleinen Rundgang allerdings schon wieder zurück zum Auto – denn unser eigentliches Ziel für diesen Abend war Stuttgart.


FAQ zu Tübingen

Wie viel Zeit sollte man für Tübingen Sehenswürdigkeiten einplanen?

Das kommt ganz darauf an, was du sehen möchtest. Für einen ersten Eindruck können bereits zwei bis drei Stunden reichen. Genau so haben wir es bei unserem Besuch gemacht.

Wenn du Tübingen ausführlicher kennenlernen möchtest, würde ich dagegen mindestens einen ganzen Tag einplanen. Wer mehrere Sehenswürdigkeiten, Museen und eine Stocherkahnfahrt miteinander verbinden möchte, kann auch problemlos zwei bis drei Tage in Tübingen verbringen.

Kann man Tübingen auch in wenigen Stunden besuchen?

Ja, auf jeden Fall. Unser Besuch war eigentlich nur spontan geplant und wir waren ungefähr zwei bis drei Stunden in der Stadt.

Wir haben in dieser Zeit am Neckar gegessen, sind zum Schloss Hohentübingen hinaufgelaufen und anschließend noch durch die historische Altstadt gebummelt.

Für einen ersten Eindruck hat uns das vollkommen gereicht.

Wo kann man in Tübingen zentral parken?

Wir haben das Neckarparkhaus genutzt. Es liegt sehr zentral am Neckar und ist für einen kurzen Besuch praktisch gelegen.

Gerade wenn du nur wenig Zeit hast oder – wie wir – bei schlechtem Wetter nicht lange laufen möchtest, fanden wir die Lage sehr angenehm.

Die Stadt verfügt außerdem über weitere Parkhäuser und Parkmöglichkeiten. Vor der Anreise lohnt sich ein Blick auf die aktuellen Parkmöglichkeiten und Preise.

Lohnt sich Tübingen bei schlechtem Wetter?

Unser Besuch zeigt: Ja, zumindest für einen kurzen Abstecher.

Wir hatten auch in Tübingen weiterhin eher kaltes und ungemütliches Wetter. Deshalb haben wir unseren Aufenthalt bewusst kurz gehalten und uns auf Essen, einen Spaziergang und die wichtigsten Eindrücke konzentriert.

Bei schönem Wetter stelle ich mir Tübingen allerdings noch einmal deutlich schöner vor – besonders die Altstadt, die Cafés und Restaurants rund um die historischen Plätze und natürlich den Neckar.

Was kann man in Tübingen unternehmen?

Tübingen bietet deutlich mehr, als wir bei unserem kurzen Besuch geschafft haben. Zu den bekannten Tübingen Sehenswürdigkeiten gehören unter anderem die historische Altstadt, das Schloss Hohentübingen, der Marktplatz, die Neckarfront und der Hölderlinturm. Auch eine Stocherkahnfahrt gehört zu den typischen Erlebnissen in Tübingen.

Wir haben uns bei unserem Besuch auf den Neckar, das Schloss Hohentübingen und die Altstadt konzentriert.

Lohnt sich das Schloss Hohentübingen?

Wenn du einen schönen Blick über Tübingen suchst, würde ich den Aufstieg auf jeden Fall empfehlen.

Wir waren allerdings nur im Schlosshof und im Burggarten und haben das Museum nicht besucht. Der Weg hinauf ist teilweise ziemlich steil und kann anstrengend sein.

Das Schloss liegt zentral oberhalb der Stadt und belohnt den Aufstieg mit einem schönen Panoramablick über Tübingen.

Kann man eine Stocherkahnfahrt in Tübingen machen?

Ja. Die Stocherkahnfahrt gehört zu den bekanntesten Erlebnissen in Tübingen.

Die öffentlichen Fahrten finden aktuell von Mai bis September statt und dauern etwa eine Stunde. Bei den öffentlichen Fahrten gibt es feste Termine; eine Vorabbuchung wird empfohlen.

Wir haben bei unserem Besuch keine Stocherkahnfahrt gemacht. Für einen nächsten, längeren Aufenthalt würde ich sie aber definitiv einplanen.

Kann man Tübingen mit der Burg Hohenzollern verbinden?

Ja, das lässt sich sehr gut miteinander kombinieren – genau das haben wir auch gemacht.

Wir waren zunächst auf der Burg Hohenzollern und sind anschließend nach Tübingen gefahren. Da wir in Tübingen nur einen kurzen Aufenthalt eingeplant hatten, konnten wir dort noch etwas essen und die Stadt erkunden, bevor es für uns weiter nach Stuttgart ging.

Wenn du beide Ziele miteinander verbinden möchtest, würde ich allerdings genügend Zeit einplanen und nicht versuchen, an einem Tag zu viele weitere Sehenswürdigkeiten unterzubringen.

Was sollte man in Tübingen unbedingt sehen?

Wenn du nur wenig Zeit hast, würde ich persönlich den Neckar, die historische Altstadt und den Blick vom Schloss Hohentübingen miteinander verbinden.

Genau diese Kombination haben wir bei unserem kurzen Besuch gewählt und dadurch einen schönen ersten Eindruck von Tübingen bekommen.

Wer mehr Zeit hat, kann zusätzlich eine Stocherkahnfahrt, Museen oder eine ausführlichere Altstadtbesichtigung einplanen. Die offizielle Touristinformation bietet auch geführte Stadtrundgänge an.

Wie würden wir Tübingen in drei Worten beschreiben?

Fachwerkhäuser. Historisch. Interessant.

Für uns war Tübingen zwar nur ein kurzer Zwischenstopp, aber genau deshalb haben wir gemerkt, dass wir bei einem nächsten Besuch gerne wiederkommen und uns dann deutlich mehr Zeit für die Stadt nehmen würden.


Unser Fazit zu Tübingen Sehenswürdigkeiten

Tübingen war für uns eigentlich gar nicht als richtiges Reiseziel geplant. Wir hatten nach unserem Besuch auf der Burg Hohenzollern noch etwas Zeit und Hunger und beschlossen deshalb spontan, noch einen Abstecher in die Stadt zu machen.

Und genau dafür hat Tübingen wunderbar funktioniert.

Wir konnten zentral parken, gemütlich im Neckarmüller essen und anschließend noch ein Stück am Neckar entlanglaufen, zum Schloss Hohentübingen hinaufgehen und durch die historische Altstadt bummeln.

Natürlich haben wir in unseren zwei bis drei Stunden längst nicht alles gesehen. Dafür war unser Aufenthalt einfach zu kurz. Eine Stocherkahnfahrt, Museen oder eine ausführlichere Erkundung der Altstadt haben wir uns für einen möglichen nächsten Besuch aufgehoben. Tübingen bietet dafür definitiv genug – allein die historische Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern, Plätzen und kleinen Gassen lädt dazu ein, länger durch die Stadt zu schlendern.

Besonders schön fanden wir den Blick vom Schloss Hohentübingen. Der Aufstieg war zwar ziemlich steil und bei unserem Wetter durchaus anstrengend, aber oben angekommen wurden wir mit einem tollen Blick über Tübingen belohnt.

Bei schönem Wetter hätten wir sicherlich noch länger am Neckar gesessen, ein Café besucht oder einfach mehr Zeit draußen verbracht. Aber auch bei unserem eher grauen und kalten Wetter hat uns Tübingen einen schönen ersten Eindruck vermittelt.

Wenn ich Tübingen in drei Worten beschreiben müsste, wären es: Fachwerkhäuser. Historisch. Interessant.

Für uns war es ein spontaner Zwischenstopp auf dem Weg nach Stuttgart – aber einer, bei dem wir am Ende dachten: Hier könnten wir eigentlich noch einmal für länger herkommen.

Und genau das ist vielleicht unser größter Tipp: Wenn du nur ein paar Stunden hast, kannst du Tübingen wunderbar als Zwischenstopp entdecken. Hast du mehr Zeit, solltest du sie auch nutzen – denn dann bleibt noch genügend Raum für all die Dinge, die wir bei unserem kurzen Besuch nicht geschafft haben.


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