Welterbesteig Spitz Mühldorf
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Welterbesteig Spitz Mühldorf: Unsere 4. Etappe

Welterbesteig Spitz Mühldorf

Die vierte Etappe auf dem Welterbesteig von Spitz nach Mühldorf sollte eigentlich eine der kürzeren Strecken unserer Wanderung werden. Gerade einmal 10,95 Kilometer und rund 463 Höhenmeter lagen vor uns. Trotzdem sollte uns diese Etappe am Ende deutlich mehr Kraft kosten, als wir morgens erwartet hatten.

Vielleicht lag es daran, dass wir inzwischen schon einige Kilometer in den Beinen hatten. Wahrscheinlicher war aber das Wetter. Schon am frühen Morgen war es ungewöhnlich schwül und warm, und obwohl wir extra zeitig losgingen, wurde die Hitze im Laufe des Vormittags immer drückender. Dazu kam, dass es nach dem Regen der vergangenen Tage noch sehr feucht war und wir auf der Strecke kaum Schatten finden sollten.

Eigentlich hatten wir also beste Voraussetzungen für eine kurze und entspannte Wanderung. Am Ende wurde es für uns trotzdem die anstrengendste Etappe der gesamten Reise.


Ein letztes Frühstück im Weinhotel Lagler

Bevor wir uns auf den Weg machten, ging es natürlich noch einmal zum Frühstück. Auch dieses war wieder außergewöhnlich und mit viel Liebe zum Detail vorbereitet. Es gab eine große Auswahl und neben den klassischen Frühstückssachen wieder viele verschiedene Aufstriche und Salate.

Auch unsere Jause wurde uns erneut frisch für den Wandertag auf dem Welterbesteig von Spitz nach Mühldorfzusammengestellt. So konnten wir in Ruhe frühstücken, während bereits alles für unsere nächste Etappe vorbereitet wurde.

Diesmal verabschiedeten wir uns allerdings nur für eine Nacht von unserer Unterkunft. Das Weinhotel Lagler sollte nämlich schon am nächsten Tag wieder unser Zuhause sein, sodass unser Gepäck anschließend wieder dorthin zurückgebracht werden würde.

Für uns war das inzwischen fast schon selbstverständlich geworden. Wir mussten uns keine Gedanken um unsere großen Koffer machen, sondern konnten wieder mit unseren kleinen Tagesrucksäcken losziehen.

Und natürlich durfte auch an diesem Tag etwas Wein darin nicht fehlen. Wir hatten uns eine Flasche vom Weingut Lagler eingepackt und waren damit bestens für unsere nächste Pause ausgestattet.

Nach dem Frühstück verabschiedeten wir uns und machten uns auf den Weg.


Von Spitz hinauf in die Weinberge

Vom Hotel aus ging es zunächst ein Stück die Straße hinauf, bevor wir wieder in die Weinberge abbogen. Schon hier begann der Weg langsam anzusteigen und wir kamen schnell höher über Spitz.

Der Blick zurück auf den Ort wurde dabei immer schöner. Während die Häuser unter uns langsam kleiner wurden, breiteten sich die Weinberge vor uns aus und wir liefen oberhalb der Reben weiter in Richtung Setzberg.

Die Landschaft war wunderschön, aber die Wärme machte sich bereits bemerkbar. Viel Schatten gab es auf diesem Abschnitt nicht und die Sonne stand schon am Vormittag kräftig am Himmel.

Wir ahnten zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht, wie sehr uns genau diese Bedingungen später zu schaffen machen würden.


Über den Setzberg durch die Weinberge

Je weiter wir auf dem Setzberg in Richtung Mühldorf liefen, desto weiter öffnete sich die Landschaft vor uns. Der Weg verlief immer wieder an der Grenze zwischen Weinbergen und Wald entlang und bot dadurch ganz unterschiedliche Ausblicke. Mal schauten wir über die Reben in den Spitzer Graben, mal öffnete sich der Blick weiter über die Wachau und auf die umliegenden Berge.

Welterbesteig Spitz Mühldorf

Unterwegs gab es immer wieder schöne Plätze mit Bänken und kleinen Picknickmöglichkeiten. Einige davon hätten sich perfekt für eine längere Pause angeboten und wir nutzten die Gelegenheit auch immer wieder, um kurz durchzuatmen, etwas von unserer Jause zu essen und die Aussicht zu genießen. Natürlich holten wir dabei auch unsere mitgenommene Flasche Wein aus dem Tagesrucksack.

Entlang des Weges entdeckten wir außerdem mehrere kleine Weinkühlschränke, an denen man sich unterwegs mit Wein versorgen konnte. Eine richtig schöne Idee für eine Wanderung durch die Wachau. Allerdings sollte man dafür unbedingt etwas Kleingeld dabeihaben – und genau daran fehlte es uns. Zum Glück hatten wir selbst ausreichend Wein eingepackt und mussten deshalb nicht durstig weiterlaufen.

So langsam merkten wir allerdings, dass uns diese Etappe mehr Kraft kostete als erwartet. Obwohl die Strecke mit gut 11 Kilometern vergleichsweise kurz war, kamen wir nur langsam voran. Die schwüle Luft, die Wärme und die fehlenden Schattenplätze machten sich deutlich bemerkbar.

Welterbesteig Spitz Mühldorf

Wir waren inzwischen schon einige Tage unterwegs und natürlich waren auch die Beine nicht mehr ganz frisch. Trotzdem hatten wir nicht das Gefühl, einfach nur müde zu sein. Die Bedingungen an diesem Tag machten die Wanderung für uns deutlich anstrengender als die längere Etappe über den Eselsteig.

Und das sollte noch nicht besser werden.


Hitze, Feuchtigkeit und jede Menge Mücken

Je weiter wir in Richtung Mühldorf kamen, desto mehr merkten wir, dass diese Etappe des Welterbesteig von Spitz nach Mühldorf heute ihre ganz eigenen Herausforderungen hatte. Die Luft war heiß und schwül, der Boden von den vergangenen Regenfällen noch feucht und auf vielen Abschnitten gab es kaum Schatten. Dadurch kamen wir nur langsam voran und mussten deutlich häufiger Pausen einlegen, als wir ursprünglich geplant hatten.

Besonders unangenehm waren die vielen Mücken. Durch die Feuchtigkeit schien es davon plötzlich überall welche zu geben und spätestens nach einigen Kilometern waren wir ziemlich genervt von den kleinen Plagegeistern. So hatten wir uns eine kurze Etappe eigentlich nicht vorgestellt.

Trotzdem wollten wir uns die Landschaft natürlich nicht verderben lassen. Immer wieder fanden wir schöne Plätze, an denen wir uns hinsetzen konnten. Von einigen Bänken aus hatten wir einen tollen Blick über die Weinberge und den Spitzer Graben und konnten dabei ein wenig verschnaufen. Genau diese Pausen waren an diesem Tag auch nötig.


Eine Pause mit tierischer Gesellschaft

An einer Bank mitten in den Weinbergen machten wir es uns wieder etwas gemütlicher. Während wir dort saßen, entdeckten wir plötzlich eine kleine Eidechse, die in unsere Nähe kam. Sie ließ sich von unserer Anwesenheit offenbar nicht besonders stören und blieb eine Weile in der Umgebung.

Welterbesteig Spitz Mühldorf

Solche kleinen Begegnungen sind für uns immer wieder ein schöner Teil einer Wanderung. Man läuft schließlich nicht einfach nur Kilometer ab, sondern bekommt unterwegs auch Dinge mit, die man bei einer schnellen Wanderung vielleicht gar nicht wahrnehmen würde.

Wir nutzten die Pause natürlich auch wieder für unsere Jause. Nach mehreren Tagen auf dem Welterbesteig hatten wir inzwischen einen ganz guten Rhythmus entwickelt: Wandern, Aussicht genießen, etwas essen, einen Schluck Wein trinken und irgendwann wieder weiterlaufen.

Allerdings wurde uns an diesem Tag immer deutlicher bewusst, dass wir unsere ursprüngliche Planung vielleicht etwas anpassen mussten.

Denn obwohl wir erst wenige Kilometer geschafft hatten, fühlte sich die Strecke bereits deutlich anstrengender an als die längeren Etappen zuvor.


Wenn die kurze Etappe plötzlich die schwierigste wird

Das Kuriose an diesem Wandertag war für uns deshalb vor allem der Vergleich mit der zweiten Etappe. Dort waren wir 16,2 Kilometer und rund 480 Höhenmeter gelaufen und hatten fast sechseinhalb Stunden gebraucht. Trotzdem hatten wir uns damals nicht annähernd so erschöpft gefühlt wie an diesem Tag.

Der Aufstieg zur Fesselhütte, den wir am zweiten Tag noch als richtig anspruchsvoll empfunden hatten, kam uns rückblickend fast wie ein Spaziergang vor.

Natürlich spielten auch die bereits gelaufenen Kilometer der vergangenen Tage eine Rolle. Wir wollten uns aber nichts vormachen: Das Wetter machte diese Etappe für uns einfach unnötig schwer. Die Hitze, die schwüle Luft, der feuchte Untergrund und die vielen Mücken kosteten uns mehr Kraft, als es die 270 Höhenmeter eigentlich vermuten ließen.

trockene weinberge

Und irgendwann mussten wir deshalb eine Entscheidung treffen.

Sollten wir wirklich noch den kompletten offiziellen Weg weiterlaufen oder wäre es sinnvoller, unsere Etappe in Mühldorf zu beenden?


Wir entschieden uns für die kürzere Variante

Eigentlich wollten wir an diesem Tag die komplette Etappe des Welterbesteig von Spitz nach Mühldorf laufen. Doch je näher wir Mühldorf kamen, desto mehr merkten wir, dass es heute einfach keinen Sinn machte, uns noch durch den restlichen Weg zu quälen.

Der offizielle Verlauf würde uns nämlich nicht einfach direkt in Mühldorf führen. Stattdessen ging es noch weiter in Richtung Burg Oberranna beziehungsweise Oberanna und anschließend wieder zurück. Wie viel zusätzliche Zeit das genau bedeutet hätte, können wir gar nicht mehr sagen. Nach unserem bisherigen Tempo und den Bedingungen an diesem Tag wäre es aber definitiv noch ein gutes Stück gewesen.

Und irgendwann sagten wir uns: Warum eigentlich?

Wir waren nicht unterwegs, um am Ende möglichst viele Kilometer auf einer Liste abhaken zu können. Wir wollten die Wachau erleben, die Landschaft genießen und dabei eine schöne Zeit haben. Wenn Wetter und körperliche Verfassung an einem Tag nicht mitspielen, darf man eine geplante Route schließlich auch verändern.

Also entschieden wir uns dafür, unsere Etappe in Mühldorf zu beenden.


Eine Tour an die eigenen Bedingungen anpassen

Für uns war das im Nachhinein genau die richtige Entscheidung. Es ist meiner Meinung nach überhaupt keine Schande, eine Wanderung an die aktuellen Gegebenheiten anzupassen. Im Gegenteil: Gerade bei einer mehrtägigen Wanderung sollte man auf seinen Körper hören und nicht versuchen, einen vorab festgelegten Plan um jeden Preis durchzuziehen.

Natürlich wäre es schön gewesen, die komplette offizielle Strecke zu wandern. Aber was hätten wir davon gehabt, wenn wir uns an diesem heißen und schwülen Tag völlig verausgabt hätten und am nächsten Morgen kaum noch Lust oder Kraft für die nächste Etappe gehabt hätten?

Wir hatten schließlich noch weitere Wandertage vor uns.

Und so liefen wir weiter in Richtung Mühldorf und waren ehrlich gesagt ziemlich froh, als die Weinberge langsam weniger wurden und sich die Landschaft plötzlich wieder veränderte. Statt Reben sahen wir nun immer häufiger kleine Waldstücke und schließlich sogar größere Flächen mit Christbaumkulturen.

Mühldorf kam damit langsam näher und für uns war klar: Hier ist heute Schluss.


Endlich angekommen in Mühldorf

Nach etwas mehr als acht Kilometern erreichten wir schließlich Mühldorf. Auf der einen Seite waren wir erleichtert, dass die Wanderung geschafft war, auf der anderen Seite waren wir deutlich erschöpfter, als wir es nach einer so kurzen Strecke erwartet hätten.

Unser Zimmer im Weißes Rössl, Wirtshaus und Hotel war bereits fertig und sogar unsere Koffer waren schon dort, obwohl der offizielle Check-in eigentlich erst ab 15 Uhr vorgesehen war. Für uns war das natürlich perfekt.

Auf dem Weg zur Unterkunft machten wir noch einen kurzen Abstecher in den örtlichen Supermarkt. Wir brauchten noch ein paar Getränke und natürlich durfte auch eine weitere Flasche Wein für den nächsten Wandertag nicht fehlen.

Danach wollten wir eigentlich nur noch duschen, die Beine hochlegen und den Wandertag langsam hinter uns lassen.

Und genau das taten wir auch.


Unser Abend im Weißes Rössl

Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, waren wir ehrlich gesagt einfach nur froh, endlich duschen und die Beine hochlegen zu können. Die Wanderung hatte uns deutlich mehr Kraft gekostet als erwartet und wir waren entsprechend müde.

Unser Zimmer im Weißes Rössl, Wirtshaus und Hotel war noch sehr neu und modern eingerichtet. Es war zwar nicht besonders groß, für eine Nacht aber vollkommen ausreichend. Viel wichtiger war uns an diesem Abend ohnehin, dass wir nicht mehr irgendwohin laufen mussten, sondern direkt in der Unterkunft essen konnten.

Also gingen wir später einfach ins Wirtshaus und bestellten à la carte. Und auch hier wurden wir positiv überrascht.

Ich entschied mich zunächst für ein Avocado-Tatar und anschließend für gratinierte Pilz-Cannelloni mit Kartoffel-Basilikum-Püree und Pesto. Eigentlich war das Gericht mit Paprika-Pesto vorgesehen, ich fragte aber, ob stattdessen auch Basilikum-Pesto möglich wäre. Das war überhaupt kein Problem und wurde einfach angepasst.

Die Cannelloni waren richtig lecker und auch bei den Pilzen wurde nicht einfach nur auf die üblichen Champignons gesetzt. Insgesamt wirkten die Gerichte frisch zubereitet, ungewöhnlich zusammengestellt und vor allem großzügig portioniert. Mein Mann entschied sich für ein Kürbisrisotto mit Entenbrust und Gemüse.

Nach diesem langen Wandertag war das genau das Richtige für uns.

Danach ging es für uns zurück aufs Zimmer. Viel mehr wollten wir an diesem Abend auch gar nicht mehr machen. Beine hoch, ein bisschen entspannen und möglichst schnell wieder zu Kräften kommen – schließlich wartete am nächsten Tag bereits die nächste Etappe auf uns.


Unser Fazit zur vierten Etappe des Welterbesteig von Spitz nach Mühldorf

Die vierte Etappe des Welterbesteigs von Spitz nach Mühldorf war für uns eine ganz besondere Erfahrung. Mit 8,16 Kilometern war sie zwar die kürzeste Strecke unserer Wanderung, gleichzeitig empfanden wir sie aber als die anstrengendste.

Das lag weniger an den Höhenmetern als an den Bedingungen. Die schwüle Hitze, die fehlenden Schattenplätze, der feuchte Boden und die vielen Mücken machten uns an diesem Tag deutlich mehr zu schaffen als die längeren Strecken zuvor.

Trotzdem hat uns die Landschaft gut gefallen. Die Weinberge, die Ausblicke über die Wachau und den Spitzer Graben, die vielen schönen Pausenplätze und später der Wechsel hin zu den Christbaumkulturen machten die Strecke abwechslungsreich.

Welterbesteig Spitz Mühldorf

Vor allem aber haben wir an diesem Tag etwas gelernt, das wir bei zukünftigen Mehrtagestouren sicherlich wieder beherzigen werden: Eine geplante Route ist kein Gesetz.

Es ist keine Schande, eine Wanderung abzukürzen oder den Verlauf an die aktuellen Bedingungen anzupassen. Im Gegenteil. Wenn das Wetter nicht mitspielt oder der Körper irgendwann sagt, dass es für heute reicht, sollte man darauf hören.

Wir waren schließlich nicht auf einer sportlichen Challenge unterwegs. Wir wollten die Wachau genießen und eine schöne Zeit haben.

Und genau deshalb würden wir unsere Entscheidung, die Etappe in Mühldorf zu beenden, jederzeit wieder so treffen.

Unter anderen Wetterbedingungen hätten wir die Strecke sicherlich weiterlaufen können. An diesem Tag war für uns aber in Mühldorf genau der richtige Zeitpunkt, den Wandertag zu beenden.

Und so hieß es: Wanderschuhe aus, Beine hoch und erstmal erholen. Denn am nächsten Morgen ging es weiter.


FAQ zum Welterbesteig Spitz Mühldorf

Wie lang ist die Etappe des Welterbesteig von Spitz nach Mühldorf?
Die offizielle Etappe ist länger als unsere tatsächlich gewanderte Strecke. Wir haben uns an diesem Tag bewusst dafür entschieden, in Mühldorf zu bleiben und sind deshalb 8,16 Kilometer mit rund 270 Höhenmetern gewandert.

Wie schwierig ist der Welterbesteig von Spitz nach Mühldorf?
Grundsätzlich ist die Strecke gut machbar, allerdings sollte man die Bedingungen nicht unterschätzen. Bei großer Hitze und schwüler Luft kann die Etappe deutlich anstrengender werden. Für uns war sie trotz der vergleichsweise wenigen Kilometer die schwierigste Etappe der gesamten Wanderung.

Gibt es auf der Strecke Schatten?
Auf unserer Variante gab es längere Abschnitte ohne viel Schatten. Gerade bei warmem Wetter sollte man deshalb ausreichend Wasser dabeihaben und die Hitze bei der Planung berücksichtigen.

Gibt es unterwegs Möglichkeiten für Pausen?
Ja. Entlang des Weges gibt es immer wieder Bänke und schöne Plätze, an denen man eine Pause einlegen kann. Wir haben diese Möglichkeiten an diesem Tag auch ausgiebig genutzt, da wir wegen der Hitze deutlich langsamer unterwegs waren.

Kann man unterwegs Wein kaufen?
Entlang der Strecke haben wir mehrere kleine Weinkühlschränke entdeckt, an denen man sich mit Wein versorgen konnte. Dafür sollte man allerdings Kleingeld dabeihaben. Wir hatten leider keines dabei – glücklicherweise aber unsere eigene Flasche im Rucksack. 😉

Braucht man für den Welterbesteig Spitz Mühldorf feste Wanderschuhe?
Wir würden auf jeden Fall zu festen Wanderschuhen raten. Auch wenn die Strecke nicht überall schwierig ist, können gerade die naturbelasseneren und feuchteren Abschnitte bei entsprechender Witterung rutschig sein.

Sollte man die komplette Etappe unbedingt laufen?
Nein. Zumindest für uns hat sich an diesem Tag gezeigt, dass es sinnvoll sein kann, eine geplante Wanderung an Wetter und eigene Kondition anzupassen. Wir haben die Etappe in Mühldorf beendet und würden diese Entscheidung genauso wieder treffen.

Wie viel Wasser sollte man auf der Etappe Welterbesteig von Spitz nach Mühldorf dabeihaben?
Gerade bei warmem Wetter würden wir ausreichend Wasser mitnehmen. Wir hatten auf unserer Wanderung jeweils bis zu drei Liter dabei und waren damit auch an diesem heißen Tag gut versorgt.

Wo kann man in Mühldorf übernachten?
Wir haben im Weißes Rössl, Wirtshaus und Hotel übernachtet. Unser Zimmer war modern und neu, und besonders praktisch war für uns, dass wir nach der Wanderung direkt in der Unterkunft essen konnten.

Lohnt sich die Etappe von Spitz nach Mühldorf?
Ja, unbedingt – allerdings würden wir bei der Planung immer das Wetter berücksichtigen. Bei angenehmeren Temperaturen lässt sich die Landschaft sicherlich deutlich entspannter genießen. Uns haben besonders die Weinberge, die Ausblicke und die abwechslungsreiche Landschaft gefallen. Und manchmal gehört zu einer gelungenen Wanderung eben auch dazu, rechtzeitig zu sagen: Für heute reicht es.

Hier gibt’s unsere Eindrücke zu den weiteren Etappen:


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