Motorboot mieten Berlin
| | | |

Motorboot mieten Berlin: Spontane Bootstour ab Köpenick

Motorboot mieten Berlin

Manchmal entstehen die schönsten Ausflüge ganz spontan. Genau so war es auch bei unserer Bootstour durch Berlin. Ein Motorboot in Berlin zu mieten und die Stadt einmal vom Wasser aus zu entdecken, hatten wir eigentlich gar nicht geplant. Das Wetter war einfach zu schön, um den Tag zu Hause zu verbringen, und wir hatten tatsächlich noch nichts vor. Also kam irgendwann die spontane Idee auf: Warum nicht einfach ein Motorboot mieten und Berlin einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben?

Zuerst hatten wir überlegt, ein Boot in der Nähe des Treptower Parks zu nehmen. Dort findet man zwar verschiedene Möglichkeiten, allerdings waren es vor allem Tretboote – und genau darauf hatten wir an diesem Tag keine Lust. Wenn wir schon aufs Wasser gehen, dann wollten wir es gemütlich angehen lassen und lieber mit einem kleinen Motorboot unterwegs sein.

Also machten wir uns auf die Suche nach einem passenden Bootsverleih. Dabei stießen wir auf den Bootsverleih Oase in Köpenick und das dort angebotene Motorboot „Hugo“. Der Standort war für uns gut zu erreichen und auch das Angebot gefiel uns besser als das, was wir bisher gefunden hatten.

Das Schöne an unserem Ausflug: Wir hatten überhaupt nichts reserviert. Wir fuhren einfach spontan nach Köpenick und hofften, dass noch ein Boot frei sein würde. Und tatsächlich hatten wir Glück.


Motorboot mieten Berlin – Kurz eingewiesen und los

Vor Ort ging dann alles erstaunlich unkompliziert. Wir entschieden uns zunächst für zwei Stunden. Uns wurde allerdings direkt gesagt, dass wir das Boot auch länger behalten könnten. Sollten wir deutlich später zurückkommen, sollten wir lediglich kurz beim Verleih Bescheid geben.

Nach einer kurzen Einweisung in das Boot und die wichtigsten Regeln auf dem Wasser war eigentlich schon alles erledigt. Die Kaution wurde hinterlegt, die zwei Stunden bezahlt und dann hieß es auch schon:

Leinen los!

Motorboot mieten Berlin

Das Motorboot war führerscheinfrei und ließ sich wirklich einfach fahren. Für uns war das perfekt, denn wir wollten keinen komplizierten Ausflug daraus machen, sondern einfach ein paar Stunden auf dem Wasser verbringen und schauen, wohin es uns verschlägt.

Bezahlt haben wir 35 Euro pro Stunde, dazu kamen 100 Euro Kaution. Die Kaution sollte man unbedingt in bar dabeihaben.

Unser ursprünglicher Plan war übrigens ein ganz anderer als das, was anschließend daraus wurde.

Eigentlich wollten wir von Köpenick aus Richtung Grünau fahren und über den Müggelsee wieder zurück. Doch als wir auf dem Wasser waren, merkten wir schnell, dass der Wind deutlich stärker geworden war. Und auf dem Müggelsee kann so ein kleineres Boot bei Wind durchaus ordentlich zu kämpfen haben.

Also änderten wir kurzerhand unseren Plan.

Statt Richtung Müggelsee ging es zunächst einmal ganz gemütlich auf der Dahme entlang – vorbei an der Altstadt von Köpenick und bis zum Schloss Köpenick. Und genau dort begann unsere spontane Bootstour plötzlich eine ganz andere Richtung zu nehmen …


Von Köpenick Richtung Berliner Innenstadt

Nachdem wir bis zum Schloss Köpenick gefahren waren, drehten wir zunächst wieder um. Unser Ausflug sollte eigentlich eine ganz andere Richtung nehmen, aber der zunehmende Wind hatte unseren ursprünglichen Plan mit dem Müggelsee zunichtegemacht.

Motorboot mieten Berlin

Also beschlossen wir, stattdessen Richtung Innenstadt zu fahren.

Und schon nach den ersten Metern merkten wir, wie spannend diese Perspektive auf Berlin ist. Viele Uferabschnitte kannten wir bisher nur von der Landseite. Jetzt sahen wir sie plötzlich von der Dahme beziehungsweise später von der Spree aus – und manches wirkte dadurch tatsächlich komplett anders.

Wir fuhren zunächst wieder an der Altstadt von Köpenick vorbei und wechselten anschließend auf die Spree. Von hier aus ging es langsam, aber stetig Richtung Innenstadt.

Vorbei am Mellowpark und weiter in Richtung Schöneweide kamen wir an den ehemaligen Samsung-Werken vorbei. Gerade dieser Abschnitt war für uns besonders interessant. Vom Wasser aus bekommt man einen ganz anderen Eindruck davon, wie sich diese Gegend verändert hat und wie viel hier inzwischen gebaut und neu entwickelt wird.

Motorboot mieten Berlin

Auch am Kaisersteg kamen wir vorbei und wenig später an der Fähre in Baumschulenweg. Während wir gemütlich über die Spree fuhren, war immer wieder etwas Neues am Ufer zu entdecken.

Und dann begegnete uns sogar noch ein besonderes Gefährt auf dem Wasser: das neue DHL-Postschiff.

Motorboot mieten Berlin

Für uns war genau das der Reiz dieser Tour. Wir hatten keine feste Route, die wir abarbeiten mussten, und keine Sehenswürdigkeiten, die wir unbedingt erreichen wollten. Wir saßen einfach in unserem kleinen Motorboot und konnten Berlin einmal aus einer völlig anderen Perspektive beobachten.


Vom Eierhäuschen zum ehemaligen Spreepark

Weiter ging es in Richtung Treptower Park. Wir passierten das Eierhäuschen und den Bereich des ehemaligen Spreeparks.

Auch hier war es wieder spannend, die bekannten Orte vom Wasser aus zu sehen. Am Ufer zog Berlin langsam an uns vorbei, während wir selbst mitten auf der Spree unterwegs waren.

Von dort ging es weiter zur Rummelsburger Bucht und anschließend Richtung Insel der Jugend.

Motorboot mieten Berlin

Je näher wir der Innenstadt kamen, desto mehr veränderte sich auch das Bild der Spree. Und irgendwann konnten wir bereits unser eigentliches Ziel sehen:

die Oberbaumbrücke.

Wir fuhren fast bis an die Brücke heran und drehten dort schließlich um.

Motorboot mieten Berlin

Denn jetzt wartete noch der Rückweg auf uns – und der sollte sich etwas anders anfühlen als die Hinfahrt.

Wir mussten nun flussaufwärts zurück nach Köpenick. Dazu kam der inzwischen stärkere Wind, sodass die Wellen deutlich stärker zu spüren waren. Mit unserem kleinen Motorboot war die Rückfahrt dadurch etwas beschwerlicher als der Weg in Richtung Innenstadt.

Aber bevor wir endgültig zurückfuhren, hatten wir noch einen besonderen kleinen Umweg vor uns. Denn die Insel der Jugend, die wir auf dem Hinweg bereits passiert hatten, wollten wir auf dem Rückweg noch einmal aus einer anderen Richtung sehen. Und so konnten wir sie tatsächlich fast einmal aus allen Perspektiven vom Wasser aus erleben.


Die Insel der Jugend aus einer anderen Perspektive

Auf dem Rückweg kamen wir noch einmal an der Insel der Jugend vorbei – dieses Mal aber auf einer etwas anderen Route. Dadurch konnten wir die Insel tatsächlich noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben.

Schon von Weitem sahen wir, dass rund um die Insel einiges los war. Im Biergarten beim Zenner saßen viele Menschen und auch der Biergarten direkt an der Brücke auf der Insel der Jugend war gut besucht. Auf dem Wasser war ebenfalls einiges unterwegs: Tretboote zogen ihre Runden, Kanus waren unterwegs und auch einige Stand-up-Paddler genossen das schöne Wetter.

Wir selbst fuhren mittendrin mit unserem kleinen Motorboot und konnten das Treiben einmal aus dieser ungewohnten Perspektive beobachten.

Besonders spannend fanden wir die Bucht vor der Insel. Dort fuhren wir zwischen verschiedenen Hausbooten hindurch. Vom Wasser aus bekommt man noch einmal einen ganz anderen Eindruck davon, wie unterschiedlich diese Boote sind und wie sehr sie das Bild der Spree an dieser Stelle prägen.

Hausboote auf der Spree

Auch die Insel selbst veränderte mit jedem Stück, das wir an ihr vorbeifuhren, wieder ihren Anblick. Die historische Abteibrücke, das Grün der Insel, die Biergärten und das bunte Treiben auf dem Wasser ergaben zusammen eine ganz besondere Mischung.

Was uns an der gesamten Tour immer wieder auffiel: Wir kannten viele dieser Orte bereits von unseren Spaziergängen und Ausflügen an Land. Aber vom Wasser aus wirkte alles irgendwie anders.

Gerade die Insel der Jugend war dafür ein schönes Beispiel. Auf dem Hinweg hatten wir sie bereits passiert und auf dem Rückweg konnten wir sie noch einmal aus einer anderen Richtung betrachten. So hatten wir sie während unserer Fahrt tatsächlich aus verschiedenen Perspektiven gesehen.

Und während ringsherum Tretboote, Kanus und Stand-ups unterwegs waren, wurde uns wieder bewusst, wie schön es sein kann, Berlin einfach einmal vom Wasser aus auf sich wirken zu lassen.


Gegen den Strom zurück nach Köpenick

Nachdem wir fast bis an die Oberbaumbrücke gefahren waren, drehten wir schließlich um. Nun lag der Rückweg nach Köpenick vor uns – und der sollte etwas anders werden als die Hinfahrt.

Wir fuhren jetzt flussaufwärts und inzwischen war der Wind noch etwas stärker geworden. Das machte sich auf dem Wasser deutlich bemerkbar. Die Wellen waren spürbarer und unser kleines Motorboot musste gegen Strömung und Wind arbeiten. Ganz so entspannt wie auf dem Hinweg war die Fahrt dadurch nicht mehr.

Trotzdem wollten wir den Rückweg nicht einfach nur schnell hinter uns bringen. Immerhin hatten wir jetzt die Möglichkeit, die Strecke noch einmal aus der entgegengesetzten Richtung zu sehen.

Insel der Jugend

Besonders schön war dabei noch einmal die Insel der Jugend. Wir waren auf dem Hinweg bereits an ihr vorbeigefahren und hatten sie auf dem Rückweg anders umrundet. Dadurch ergaben sich wieder ganz neue Blicke auf die Insel, die Brücke und die Bucht mit ihren Hausbooten.

Auch das Treiben auf der Spree sah aus dieser Richtung wieder etwas anders aus. Während wir uns langsam zurück nach Köpenick bewegten, kamen uns immer wieder andere Boote entgegen und wir konnten noch einmal die Uferabschnitte betrachten, an denen wir zuvor vorbeigefahren waren.

Je weiter wir uns von der Innenstadt entfernten, desto ruhiger wurde es wieder. Die dichte Bebauung und das städtische Treiben gingen langsam zurück und wir näherten uns wieder Köpenick.

Aus den ursprünglich geplanten zwei Stunden war inzwischen deutlich mehr geworden. Insgesamt waren wir knapp drei Stunden auf dem Wasser unterwegs.

Und obwohl die Rückfahrt durch Wind und Strömung etwas anstrengender war, waren wir uns schon auf dem Weg zurück einig: Für uns hatte sich die spontane Entscheidung, einfach ein Motorboot in Berlin zu mieten, absolut gelohnt.

Was eigentlich nur eine spontane Idee für einen schönen Nachmittag gewesen war, hatte uns Berlin noch einmal von einer Seite gezeigt, die wir so bisher nicht kannten.


Die Rückgabe – unkompliziert und ohne Stress

Aus den ursprünglich geplanten zwei Stunden waren am Ende knapp drei Stunden geworden. Da wir bei der Übergabe bereits für zwei Stunden bezahlt hatten, war bei der Rückgabe also nur noch die dritte Stunde offen.

Auch die Rückgabe selbst verlief genauso unkompliziert wie die Übergabe. Die zusätzlich angefallenen 35 Euro für die dritte Stunde wurden einfach von unserer hinterlegten Kaution abgezogen. Den restlichen Betrag der Kaution bekamen wir direkt wieder zurück.

Wir hatten bei der Übergabe also bereits 70 Euro für die ersten zwei Stunden und 100 Euro Kaution bezahlt. Bei der Rückgabe wurden dann noch einmal 35 Euro für die zusätzliche Stunde verrechnet.

Damit haben wir für knapp drei Stunden auf dem Wasser insgesamt 105 Euro bezahlt.

Gerade die Möglichkeit, zunächst nur zwei Stunden zu buchen und bei Bedarf einfach länger unterwegs zu sein, fanden wir praktisch. So mussten wir uns vorher nicht festlegen, wie lange wir tatsächlich fahren wollten.

Und für bis zu vier Personen finden wir den Preis durchaus interessant. Teilt man die 105 Euro beispielsweise durch vier, sind das rund 26 Euro pro Person für fast drei Stunden Berlin vom Wasser aus.

Für uns war die unkomplizierte Abwicklung jedenfalls ein weiterer Grund, warum wir den Bootsverleih in Köpenick jederzeit wieder wählen würden.


Unsere Tipps für ein Motorboot mieten in Berlin

Wenn ihr selbst einmal mit einem kleinen Motorboot durch Berlin fahren möchtet, haben wir aus unserer spontanen Tour ein paar Tipps mitgenommen.

🌤️ Das Wetter nicht unterschätzen

Was an Land noch nach einem perfekten Tag aussieht, kann sich auf dem Wasser ganz anders anfühlen. Bei uns wurde der Wind im Laufe des Tages stärker. Deshalb haben wir unsere ursprünglich geplante Fahrt über den Müggelsee auch spontan geändert.

Gerade mit einem kleineren Boot sollte man bei stärkerem Wind vorsichtig sein. Auf einem großen See können die Wellen deutlich stärker werden als auf den geschützteren Abschnitten der Spree.

Unser Tipp: Vor der Fahrt nicht nur auf die Temperaturen, sondern auch auf Wind und Wetterentwicklung schauen. Und wenn sich die Bedingungen unterwegs verändern, lieber die Route anpassen.

☀️ Sonnenschutz nicht vergessen

Auf dem Wasser ist man der Sonne ziemlich ungeschützt ausgesetzt. Wir hatten deshalb Sonnencreme dabei, trugen entsprechende Kleidung und hatten auch unsere Basecaps auf.

Gerade wenn ihr mehrere Stunden unterwegs seid, solltet ihr den Sonnenschutz nicht unterschätzen. Auf dem Wasser merkt man die Sonne oft weniger stark, als sie tatsächlich wirkt.

🥤 Getränke und etwas zu essen einpacken

Was an Land schnell erledigt ist, wird auf dem Wasser etwas schwieriger: Nachschub holen.

Wir hatten deshalb ausreichend Getränke für die Fahrt dabei. Wenn ihr länger unterwegs sein möchtet, würden wir außerdem empfehlen, etwas zu essen mitzunehmen. So müsst ihr eure Tour nicht wegen Hunger oder Durst vorzeitig unterbrechen.

💶 Bargeld für die Kaution

Ein praktischer Punkt, den man leicht übersehen kann: Die 100 Euro Kaution solltet ihr in bar dabeihaben.

Die eigentliche Abrechnung war bei uns anschließend sehr unkompliziert. Da wir länger als die zunächst gebuchten zwei Stunden unterwegs waren, wurde die zusätzliche Stunde einfach von der Kaution abgezogen und der Rest wieder ausgezahlt.

👨‍👩‍👧‍👦 Für vier Personen interessant

Das Boot bietet bequem Platz für vier Personen. Gerade dann finden wir den Preis interessant, denn die Kosten lassen sich entsprechend auf mehrere Personen verteilen.

Wir waren knapp drei Stunden unterwegs und haben insgesamt 105 Euro bezahlt. Bei vier Personen wären das rund 26 Euro pro Person für fast drei Stunden auf dem Wasser.

🚤 Lieber etwas außerhalb starten?

Für uns hat sich der Start in Köpenick absolut gelohnt.

Wir hatten zunächst überlegt, direkt in der Stadt beziehungsweise am Treptower Park ein Boot zu mieten. Dort waren für uns aber vor allem Tretboote interessant, während wir bewusst ein Motorboot gesucht hatten.

In Köpenick war es dagegen deutlich entspannter. Außerdem kommt man mit einem Motorboot von dort aus trotzdem relativ schnell in Richtung Innenstadt.

Und schon der Weg dorthin ist Teil des Erlebnisses: Köpenick, die Dahme, die Spree und anschließend die Berliner Innenstadt – alles lässt sich miteinander verbinden.

Unser wichtigster Tipp ist deshalb eigentlich ganz einfach: Nicht unbedingt eine fertige Route planen. Lasst euch ein bisschen Spielraum und schaut, wie sich Wetter, Wind und eure Lust unterwegs entwickeln.

Genau das hat bei uns schließlich dazu geführt, dass aus einem eigentlich geplanten Ausflug Richtung Müggelsee eine fast dreistündige Fahrt bis zur Oberbaumbrücke wurde.

Und genau diese spontane Tour würden wir jederzeit wieder machen.


Unser Fazit zum Motorboot mieten in Berlin

Was eigentlich nur eine spontane Idee für einen schönen Tag war, wurde für uns zu einem richtig schönen Berlin-Erlebnis.

Wir hatten ursprünglich überhaupt nicht vor, bis zur Oberbaumbrücke zu fahren. Eigentlich wollten wir Richtung Grünau und über den Müggelsee. Der Wind hat uns dann einen Strich durch die Rechnung gemacht – und im Nachhinein sind wir darüber gar nicht traurig.

Denn gerade dadurch haben wir Berlin noch einmal von einer ganz anderen Seite kennengelernt.

Wir fanden es spannend, bekannte Orte plötzlich vom Wasser aus zu sehen. Die Altstadt von Köpenick, die Veränderungen in Schöneweide, das Eierhäuschen, der ehemalige Spreepark, die Rummelsburger Bucht, die Insel der Jugend und schließlich die Oberbaumbrücke – vieles davon kannten wir bereits von Land aus. Auf dem Wasser wirkte es trotzdem wieder ganz anders.

Besonders schön fanden wir auch, dass wir uns nicht an eine feste Route halten mussten. Wir konnten spontan entscheiden, wohin wir fahren und wie lange wir unterwegs bleiben möchten.

Auch der Bootsverleih in Köpenick hat uns überzeugt. Die Buchung vor Ort, die kurze Einweisung und später auch die Rückgabe waren unkompliziert. Dass wir das Boot zunächst für zwei Stunden nehmen und dann spontan verlängern konnten, kam uns bei unserem ungeplanten Ausflug sehr entgegen.

Wir würden die Tour deshalb jederzeit wieder machen.

Gerade wenn ihr Berlin schon etwas kennt und einmal etwas anderes ausprobieren möchtet, ist eine Fahrt mit einem kleinen Motorboot eine schöne Möglichkeit, die Stadt aus einer völlig neuen Perspektive zu erleben.

Und wer mit vier Personen unterwegs ist, kann sich die Kosten außerdem gut teilen.


Häufige Fragen zum Motorboot mieten in Berlin

Braucht man für das Boot einen Führerschein?
Nein. Unser gemietetes Motorboot war führerscheinfrei und ließ sich nach der kurzen Einweisung unkompliziert fahren.

Was kostet die Bootstour?
Wir haben 35 Euro pro Stunde bezahlt. Dazu kamen 100 Euro Kaution, die bei der Rückgabe entsprechend verrechnet wurde.

Wie lange waren wir unterwegs?
Ursprünglich hatten wir zwei Stunden gebucht. Tatsächlich waren wir knapp drei Stunden auf dem Wasser.

Was haben wir insgesamt bezahlt?
Für die knapp drei Stunden waren es insgesamt 105 Euro.

Wie viele Personen passen auf das Boot?
Das Boot ist bequem für bis zu vier Personen geeignet.

Kann man spontan ein Boot mieten?
Bei unserem Besuch war das möglich. Wir hatten nicht reserviert, sondern sind spontan zum Bootsverleih gefahren und hatten Glück, dass noch ein Boot frei war. Da die Boote nicht reserviert werden können, würden wir allerdings nicht davon ausgehen, dass spontan immer eines verfügbar ist.

Kann man länger fahren als ursprünglich gebucht?
Bei uns war das problemlos möglich. Wir hatten zunächst zwei Stunden gebucht und konnten anschließend noch eine weitere Stunde unterwegs bleiben. Wenn wir deutlich später zurückgekommen wären, hätten wir beim Verleih anrufen sollen.

Was sollte man auf einer Bootstour mitnehmen?
Auf jeden Fall ausreichend Getränke, Sonnenschutz und am besten auch etwas zu essen, wenn ihr länger unterwegs seid. Wir hatten Sonnencreme dabei, trugen schützende Kleidung und Basecaps. Und für die Kaution solltet ihr 100 Euro in bar dabeihaben.

Ist der Müggelsee bei jedem Wetter eine gute Idee?
Das würden wir nicht pauschal sagen. Bei unserem Ausflug wurde es zunehmend windig, weshalb wir uns gegen die geplante Fahrt über den Müggelsee entschieden haben. Gerade mit einem kleineren Boot sollte man Wind und Wellen nicht unterschätzen.

Wo würden wir die Tour wieder starten?
Ganz klar: wieder in Köpenick. Uns hat die ruhigere Atmosphäre dort gefallen und gleichzeitig ist man mit dem Motorboot schnell in Richtung Innenstadt unterwegs.


Mehr erleben in Köpenick

Und wenn ihr schon einmal in Köpenick seid, solltet ihr nicht direkt nach der Bootstour wieder nach Hause fahren.

Wir finden nämlich, dass sich die Bootstour wunderbar mit einem Spaziergang durch die Köpenicker Altstadt verbinden lässt. Vor oder nach der Fahrt könnt ihr durch die kleinen Straßen schlendern, das Schloss Köpenick besuchen oder euch einfach ein schönes Plätzchen für eine Einkehr suchen.

Auch kulinarisch gibt es in der Altstadt einiges zu entdecken.

Für uns gehört deshalb beides zusammen: Berlin vom Wasser aus erleben und anschließend noch ein bisschen durch Köpenick bummeln.

Was ihr in der Köpenicker Altstadt entdecken könnt, wo wir unterwegs waren und welche Möglichkeiten sich für einen Spaziergang und eine Einkehr anbieten, erzählen wir euch aber ausführlicher in unserem nächsten Beitrag.

Denn Köpenick ist viel mehr als nur der Ausgangspunkt für unsere Bootstour.

Wenn du Lust auf mehr in Berlin hast schau gerne hier vorbei.

Weitere Inspiration

Reiseideen findest du in meinen Reiseberichte und Roadtrips-Seiten.

Weitere Beiträge folgen

Diese Seite wächst stetig weiter. Wenn du Berlin gerne abseits der typischen Sehenswürdigkeiten entdecken möchtest, lohnt es sich, immer wieder vorbeizuschauen.


Schau gerne auch hier vorbei www.visitberlin.de

Folge mir gerne auch auf

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert