Ebenalp Äscher Seealpsee: Unsere Wanderung im Alpstein

Die Ebenalp Äscher Seealpsee Wanderung gehört zu den bekanntesten Touren im Alpstein und stand deshalb auch bei unserer zweiten Reise nach Appenzell ganz oben auf der Wunschliste. Bereits vor fünf Jahren waren wir hier unterwegs gewesen und wussten noch genau, wie beeindruckend diese Landschaft ist. Trotzdem fühlte sich dieser Morgen fast wie ein neuer Anfang an.
Von unserem Bauernhof aus brauchten wir nur etwa eineinhalb Stunden bis nach Appenzell. Da wir schon früh unterwegs waren, konnten wir noch vor dem großen Besucherandrang in unserer Unterkunft vorbeifahren, unsere Sachen ausladen und uns kurz frisch machen. Anschließend ging es direkt weiter nach Wasserauen, dem Ausgangspunkt der Wanderung.
Ebenalp Äscher Seealpsee Wanderung: Start in Wasserauen
Direkt an der Talstation der Ebenalpbahn gibt es gebührenpflichtige Parkplätze. Dank der Appenzeller Ferienkarte mussten wir für die Bergbahn nichts bezahlen und zahlten nur das Parkticket. Das Schöne daran: Man muss nicht erst an der Kasse anstehen, sondern kann direkt zum Eingang gehen und die Ferienkarte am Drehkreuz scannen.
Als wir die Gondel erreichten, war sie bereits gut gefüllt. Zum Glück war noch ein wenig Platz frei und wenige Minuten später setzte sie sich langsam in Bewegung. Kaum hatten wir den Boden verlassen, klebten wir schon wieder an den Fenstern. Unter uns wurde Wasserauen immer kleiner, während die schroffen Felsen des Alpsteins näher rückten. Obwohl wir die Fahrt schon einmal erlebt hatten, war dieses Gefühl sofort wieder da: Jetzt beginnt das Bergabenteuer.
Ebenalp Äscher Seealpsee: Die Aussicht von der Ebenalp
Oben angekommen wurden wir direkt mit einer fantastischen Aussicht belohnt. Die Gipfel des Alpsteins lagen vor uns, tief unten das Tal und in der Ferne konnten wir sogar den Bodensee erkennen. Gerade an klaren Tagen scheint der Blick hier oben kaum ein Ende zu haben.

Bei unserem ersten Besuch vor fünf Jahren waren wir von der Ebenalp weiter zum Schäffler gewandert – eine Tour, über die wir euch später noch erzählen werden. Dieses Mal wollten wir jedoch zuerst zum Wildkirchli und anschließend zum berühmten Äscher.
Paragleiter direkt neben dem Wanderweg
Der Weg vom Bergrestaurant Ebenalp hinunter zum Wildkirchli beginnt mit einigen kleinen Steintreppen zwischen den Felsen. Schon nach wenigen Metern bemerkten wir, dass direkt neben dem Weg mehrere Paragleiter ihre Schirme ausbreiteten. Natürlich blieben wir stehen und schauten eine Weile zu.

Ich finde es jedes Mal faszinierend, wie ruhig und konzentriert sich die Piloten vorbereiten. Dann laufen sie ein paar Schritte an und plötzlich trägt sie der Wind lautlos über das Tal. Solche ungeplanten Momente machen eine Wanderung oft noch besonderer.
Das Wildkirchli – eine Höhle mit Geschichte
Kurz darauf erreichten wir das Wildkirchli. Dabei handelt es sich um ein beeindruckendes Höhlensystem, das frei zugänglich ist und ohne Führung erkundet werden kann. Sobald man die Höhle betritt, verändert sich die Atmosphäre schlagartig. Draußen scheint die Sonne, drinnen ist es kühl und die mächtigen Felswände wirken fast ehrfürchtig.

Heute kann man sich kaum vorstellen, dass hier früher tatsächlich Höhlenbären lebten. Genau deshalb wird das Wildkirchli oft auch als Bärenhöhle bezeichnet. Entlang des Weges informieren Tafeln über die Geschichte der Höhlen und die archäologischen Funde. Wir nehmen uns an solchen Orten immer gerne etwas Zeit, denn dadurch wird aus einer Wanderung plötzlich auch ein kleines Stück Zeitreise.
Die Eremitenklause mitten im Felsen
Am Ende der Höhle wartet ein weiteres Highlight: die kleine Eremitenklause, die direkt in den Felsen gebaut wurde. Früher lebten hier Einsiedler, die sich bewusst für ein einfaches Leben in den Bergen entschieden hatten. Während wir durch die kleinen Räume gingen, versuchten wir uns vorzustellen, wie abgeschieden das Leben hier oben gewesen sein muss – besonders im Winter.

Gerade diese Mischung aus Natur, Geschichte und Spiritualität macht den Weg über das Wildkirchli für uns so besonders. Man läuft nicht einfach nur durch die Berge, sondern entdeckt immer wieder Orte, die eine ganz eigene Geschichte erzählen.
Die kleine Kapelle am Wildkirchli
Nachdem wir die Eremitenklause wieder verlassen hatten, führte der Weg direkt an der kleinen Wildkirchli-Kapelle vorbei. Zwischen den mächtigen Felswänden wirkt sie fast ein wenig versteckt und genau das macht ihren besonderen Charme aus. Kaum vorstellbar, dass die Menschen früher den gesamten Weg hier hinauf zu Fuß zurücklegen mussten. Erst mit dem Bau der Ebenalpbahn wurde dieser Ort deutlich einfacher erreichbar.

Eine Geschichte fanden wir besonders spannend. Früher führte der Pilgerweg durch die Höhlen des Wildkirchli. Da dort über viele Jahre Feuer brannten, waren die Felswände stark verrußt. Viele Besucher kamen deshalb mit ihren schönsten weißen Sonntagskleidern hier an und verließen die Höhle mit dunklen Rußflecken auf der Kleidung. Heute kann man darüber schmunzeln, damals dürfte das vermutlich weniger erfreulich gewesen sein. Auch wenn die Kapelle selbst eher klein ist, lohnt sich ein kurzer Blick hinein. Zusammen mit den Höhlen und den steilen Felswänden bildet sie einen Ort, den man in dieser Form nur selten findet.
Hinter jeder Kurve wartet etwas Neues

Genau dieser Abschnitt gehört für mich zu den schönsten der gesamten Wanderung. Der Weg führt über einen schmalen Holzsteg direkt am Felsen entlang, verschwindet kurz darauf wieder im Berg und öffnet immer wieder neue Ausblicke auf den Alpstein. Man läuft hier nicht einfach nur von einem Aussichtspunkt zum nächsten, sondern entdeckt hinter jeder Kurve etwas Neues. Erst die Höhlen, dann die Kapelle, anschließend der Holzsteg und plötzlich öffnet sich der Blick erneut.
Deshalb würde ich jedem empfehlen, diesen Abschnitt bewusst zu genießen und nicht nur möglichst schnell zum Äscher zu laufen. Gerade diese kleinen Überraschungen machen für uns den besonderen Reiz dieser Wanderung aus.
Der erste Blick auf den Äscher

Und dann passiert genau das, worauf wahrscheinlich die meisten Besucher warten.
Man biegt um eine Felswand und plötzlich steht er vor einem – der berühmte Äscher. Obwohl wir ihn bereits von unserer ersten Reise kannten und unzählige Bilder gesehen hatten, war dieser Moment wieder beeindruckend. Das Berggasthaus scheint förmlich an der Felswand zu kleben und man fragt sich unweigerlich, wie dieses Gebäude überhaupt dort entstehen konnte.
Für uns gehört dieser erste Blick zu den schönsten Momenten der gesamten Tour. Fotos können zwar zeigen, wie spektakulär der Äscher aussieht, aber wenn man selbst davorsteht und die steilen Felsen über sich aufragen sieht, wirkt alles noch einmal viel imposanter.
Eine Pause mit Aussicht
Bei unserem ersten Besuch vor einigen Jahren war rund um den Äscher deutlich mehr los gewesen. Dieses Mal hatten wir Glück. Natürlich waren bereits einige Wanderer unterwegs, dennoch fanden wir ohne Probleme einen Platz und konnten die besondere Atmosphäre genießen.
Mittlerweile war es schon richtig warm geworden. Deshalb gönnten wir uns erst einmal etwas zu trinken und eine kleine Stärkung. Gerade an heißen Sommertagen sollte man genügend Wasser dabeihaben, denn der eigentliche Abstieg zum Seealpsee liegt noch vor einem und in vielen Bereichen gibt es kaum Schatten.


Während wir dort saßen, beobachteten wir die anderen Wanderer. Manche machten nur schnell ein Foto und liefen direkt weiter. Wir gehören eher zu den Menschen, die sich an solchen Orten bewusst Zeit nehmen. Schließlich kommt man nicht jeden Tag an einen Ort wie den Äscher und genau diese kleinen Pausen gehören für uns zu einer gelungenen Wanderung dazu.
Unser Tipp: Früh starten lohnt sich
Rückblickend würden wir jederzeit wieder so früh starten. Nicht nur, weil die Gondel am Morgen noch angenehmer leer ist, sondern auch, weil man den Äscher in einer deutlich entspannteren Atmosphäre erleben kann. Später am Tag wird es voller und gerade im Sommer machen sich auch die steigenden Temperaturen bemerkbar.
Wer früh startet, profitiert gleich mehrfach: Die Parkplatzsuche ist entspannter, die Gondel weniger voll und auch auf dem Wanderweg begegnet man deutlich weniger Menschen. Für uns hat sich das auf jeden Fall gelohnt.
Der anspruchsvollste Teil der Wanderung beginnt jetzt
Nach unserer Pause machten wir uns schließlich wieder auf den Weg. Vor uns lag nun der Abstieg zum Seealpsee und genau hier beginnt der Abschnitt, den viele Besucher unterschätzen. Schon kurz hinter dem Äscher weisen mehrere Hinweisschilder darauf hin, dass der folgende Weg Trittsicherheit und festes Schuhwerk erfordert. Diese Warnungen sollte man unbedingt ernst nehmen, denn der Weg ist stellenweise schmal, steil und führt in engen Serpentinen den Hang hinunter.


Leider sehen wir hier bei fast jedem Besuch Wanderer mit Stoffschuhen, Sandalen oder sogar Badelatschen. Manche haben weder einen Rucksack noch ausreichend Wasser dabei. Gerade an heißen Sommertagen kann das schnell gefährlich werden und leider kommt es auf diesem Weg immer wieder zu Unfällen, weil Menschen die Tour unterschätzen.
Unser Rat ist deshalb ganz klar: Wenn ihr euch auf dem Abstieg unsicher fühlt oder merkt, dass euch der Weg zu anspruchsvoll wird, dreht lieber um und nehmt den bekannten Weg zurück zur Ebenalp. Von dort bringt euch die Seilbahn sicher ins Tal. Kein Foto und kein Aussichtspunkt sind es wert, dafür ein unnötiges Risiko einzugehen.
Ebenalp Äscher Seealpsee: Der Abstieg zum Bergsee
Nach unserer Pause am Äscher machten wir uns schließlich auf den Weg Richtung Seealpsee. Schon die ersten Meter zeigen, dass dieser Abschnitt anders ist als der bisherige Weg. Während der Weg zur Ebenalp und zum Äscher vor allem durch die beeindruckende Felslandschaft und die besonderen Orte geprägt ist, fordert der Abstieg zum Seealpsee nun deutlich mehr Aufmerksamkeit.

Der Weg führt in vielen Serpentinen steil bergab und ist teilweise schmal. Gerade bei trockenem Wetter wirkt er auf den ersten Blick vielleicht einfacher, als er tatsächlich ist. Doch die Kombination aus Gefälle, losem Untergrund und den vielen Kurven sollte man nicht unterschätzen.

Uns ist wichtig, diesen Punkt anzusprechen, denn genau hier sehen wir immer wieder Wanderer, die mit völlig ungeeigneter Ausrüstung unterwegs sind. Sandalen, Stoffschuhe oder sogar Badelatschen gehören für diese Strecke einfach nicht hierher. Auch ausreichend Wasser sollte unbedingt dabei sein, denn gerade an warmen Sommertagen ist die Belastung durch Sonne und Höhenunterschied nicht zu unterschätzen.
Wir selbst gehen solche Wege lieber etwas langsamer und genießen dafür die Umgebung. Denn auch wenn der Abstieg Konzentration erfordert, ist die Landschaft einfach wunderschön. Immer wieder öffnen sich neue Ausblicke auf die Felsen des Alpsteins, grüne Wiesen und das Tal unter uns.
Unser Tipp: Wenn ihr merkt, dass euch der Weg zu anspruchsvoll ist oder ihr euch unsicher fühlt, dreht lieber um. Es ist keine Schande, eine Wanderung anzupassen. Die Berge laufen nicht weg und Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen.
Nach Ebenalp Äscher Seealpsee Wanderung: Endlich am Seealpsee angekommen
Nach einiger Zeit erreichten wir die Forststraße am unteren Ende des Abstiegs. Doch auch wenn der schwierigste Teil geschafft war, warteten noch einige Meter auf uns. Der Weg zum Seealpsee führt noch einmal leicht bergauf und gerade nach dem langen Abstieg merkt man diese letzten Höhenmeter durchaus.
Aber dann war er wieder da: der Seealpsee.

Schon bei unserem ersten Besuch vor einigen Jahren hatte uns dieser Ort begeistert. Deshalb stand für uns fest, dass wir auch dieses Mal wieder Zeit hier verbringen wollten. Eingebettet zwischen den mächtigen Bergen des Alpsteins liegt der Seealpsee wie eine kleine Oase. Das ruhige Wasser, die Spiegelungen der Felsen und diese besondere Atmosphäre machen ihn für uns zu einem der schönsten Orte der Region.
Es gibt Orte, die man einmal sieht und sofort versteht, warum sie so viele Menschen begeistern. Der Seealpsee gehört für uns definitiv dazu.
Mittagspause direkt am Wasser
Nach der Ebenalp Äscher Seealpsee Wanderung hatten wir uns eine längere Pause verdient. Deshalb kehrten wir im Berggasthof Seealpsee ein und hatten das Glück, einen Platz auf der Terrasse direkt am See zu bekommen.
Während vor uns das Wasser glitzerte und die Berge die perfekte Kulisse bildeten, ließen wir uns Zeit für unser Mittagessen. Es gab Käsespätzle und einen frischen Salat – genau das Richtige nach den vielen Höhenmetern.



Was wir an solchen Einkehrmöglichkeiten in den Bergen besonders mögen: Es geht nicht nur darum, schnell etwas zu essen. Es ist ein Teil des Erlebnisses. Man sitzt dort, schaut in die Landschaft und merkt, wie besonders solche Momente eigentlich sind.
Natürlich durfte auch eine kleine Erfrischung im See nicht fehlen. Nach der Wanderung war das kalte Bergwasser eine willkommene Abkühlung. Auch wenn man nur kurz hineingeht, bleibt genau so ein Moment oft besonders in Erinnerung.
Käse direkt von der Alp – ein Stück Alpstein für Zuhause
Bevor wir den Rückweg nach Wasserauen antraten, machten wir noch einen Abstecher zur Seealp.
Hier wird aus der Milch der umliegenden Alpen Käse hergestellt und direkt verkauft. Wenn wir unterwegs sind, versuchen wir immer wieder, regionale Produkte mitzunehmen. Nicht nur, weil sie gut schmecken, sondern weil man damit auch die Menschen unterstützt, die diese Traditionen erhalten.

Natürlich konnten wir nicht widerstehen und deckten uns wieder mit Käse und Butter ein. Schon bei unserem ersten Besuch hatten wir diese Möglichkeit genutzt und auch dieses Mal durfte ein Stück Alpstein für Zuhause nicht fehlen.
Direkt nebenan gibt es außerdem eine weitere Alp, bei der frische Milch und selbstgemachter Joghurt angeboten werden. Auch dort mussten wir natürlich anhalten. Genau solche kleinen Entdeckungen machen für uns eine Reise aus. Es sind nicht immer nur die großen Sehenswürdigkeiten, sondern oft die kleinen Begegnungen und regionalen Produkte, die einen Ort besonders machen.
Der Rückweg nach Wasserauen
Anschließend machten wir uns über die Forststraße zurück Richtung Wasserauen. Dieser Abschnitt ist technisch deutlich einfacher als der Abstieg zuvor, aber bei den sommerlichen Temperaturen trotzdem nicht zu unterschätzen.
Die Straße zieht sich, ist teilweise recht steil und liegt größtenteils in der Sonne. Nach den vielen Eindrücken des Tages und der Wärme merkten wir die Strecke dann doch in den Beinen.
Umso schöner war der Moment, als wir schließlich wieder unser Auto erreichten.
Nach einer erfrischenden Dusche in unserer Unterkunft ließen wir den Tag noch gemütlich ausklingen. Obwohl wir Appenzell bereits kannten, wollten wir natürlich noch einmal durch den Ort schlendern.
Die bunten Häuser, die besonderen Fassaden und die gemütliche Atmosphäre ziehen uns jedes Mal wieder in ihren Bann. Natürlich durfte auch ein kleiner Abstecher zur Appenzeller Brauerei nicht fehlen. Manche Orte kennt man vielleicht schon – und trotzdem entdeckt man sie jedes Mal wieder neu.
Unser Fazit zur Ebenalp Äscher Seealpsee Wanderung
Die Ebenalp Äscher Seealpsee Wanderung gehört für uns ohne Frage zu den schönsten Erlebnissen unserer Zeit im Alpstein.
Sie verbindet alles, was wir an Bergtouren lieben: beeindruckende Landschaften, spannende Geschichte, besondere Orte und am Ende einen traumhaften Bergsee.
Gleichzeitig sollte man die Tour nicht unterschätzen. Gerade der Abstieg vom Äscher zum Seealpsee verlangt Trittsicherheit, gute Schuhe und eine realistische Einschätzung der eigenen Kondition.
Mit der richtigen Vorbereitung ist diese Wanderung aber ein Erlebnis, das man so schnell nicht vergisst.
Für uns war es besonders schön, nach fünf Jahren wieder an diesen Ort zurückzukehren. Manche Plätze verändern sich kaum – und trotzdem fühlt sich jeder Besuch anders an.
Häufige Fragen zur Ebenalp Äscher Seealpsee Wanderung
Wie lange dauert die Wanderung von der Ebenalp zum Seealpsee?
Je nach Tempo, Pausen und Fotostopps sollte man mehrere Stunden einplanen. Gerade der Äscher, das Wildkirchli und der Seealpsee laden dazu ein, nicht einfach nur durchzulaufen.
Ist die Wanderung zum Äscher und Seealpsee schwierig?
Der Weg zur Ebenalp und zum Äscher ist gut machbar. Der Abstieg zum Seealpsee ist jedoch deutlich anspruchsvoller und teilweise steil. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit sind unbedingt empfehlenswert.
Welche Schuhe braucht man für die Wanderung?
Wir empfehlen richtige Wanderschuhe oder zumindest feste Schuhe mit gutem Profil. Für den alpinen Abschnitt zum Seealpsee sind Sandalen oder Stoffschuhe aus unserer Sicht nicht geeignet.
Kann man die Ebenalpbahn mit der Appenzeller Ferienkarte kostenlos nutzen?
Ja, die Ebenalpbahn ist Bestandteil der Appenzeller Ferienkarte. Die Karte wird einfach am Eingang gescannt und man kann direkt zur Gondel gehen.
Wo kann man für die Wanderung parken?
An der Talstation der Ebenalpbahn in Wasserauen gibt es Parkplätze. Diese sind kostenpflichtig.
Kann man am Seealpsee baden?
Ja, der Seealpsee lädt an warmen Tagen zu einer kurzen Abkühlung ein. Das Wasser ist allerdings sehr kalt – typisch für einen Bergsee.
Unser nächstes Abenteuer im Alpstein
Nach dieser wunderschönen Wanderung war unser Alpstein-Abenteuer aber noch lange nicht vorbei.
Denn einer unserer größten Wünsche für diese Reise sollte jetzt endlich Wirklichkeit werden: eine Übernachtung auf der Bollenwees.
Bereits bei unserem ersten Besuch vor fünf Jahren hatten wir diesen besonderen Ort kennengelernt und damals beschlossen, dass wir irgendwann zurückkommen möchten. Dieses Mal war es soweit.
Am nächsten Morgen ging es für uns mit der Seilbahn hinauf zum Hohen Kasten. Von dort führte unsere zweitägige Wanderung über die berühmte Saxer Lücke, vorbei an spektakulären Bergpanoramen und schließlich zur Bollenwees, wo wir mitten im Alpstein übernachten durften.
Warum diese Tour für uns zu den schönsten Wanderungen unserer gesamten Schweiz-Reise gehört und warum eine Übernachtung auf der Alp ein ganz besonderes Erlebnis ist, erzählen wir euch im nächsten Beitrag.
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