Welterbesteig Weißenkirchen Spitz: Unsere 3. Etappe

10,5 Kilometer, rund 330 Höhenmeter und knapp fünf Stunden Wanderzeit lagen an diesem Morgen vor uns. Die dritte Etappe auf dem Welterbesteig Wachau sollte uns von Weißenkirchen nach Spitz führen.
Eigentlich hätten wir an diesem Tag gar nicht so lange gebraucht. Wir ließen uns allerdings ziemlich viel Zeit, machten unterwegs mehrere Pausen und genossen die Strecke ganz bewusst. Schließlich waren wir nicht auf der Flucht, sondern wollten die Wachau zu Fuß erleben.
Und bevor es überhaupt losging, erwartete uns erst einmal ein Frühstück, das uns ziemlich überraschte.
Ein Frühstück, das uns positiv überrascht hat
Am Morgen gingen wir in unserer Unterkunft erst einmal ganz entspannt zum Frühstück. Und schon nach den ersten Blicken auf das Buffet war klar: Hier wurde sich richtig viel Mühe gegeben.

Alles war unglaublich liebevoll angerichtet und neben den klassischen Frühstückssachen gab es auch einige ausgefallenere Dinge zu entdecken. Dazu kamen selbst zubereitete Marmeladen und verschiedene Salate und Aufstriche.
Auch Denise, die das Hotel betreibt, begrüßte uns herzlich und erkundigte sich direkt, ob wir alles gefunden hatten und wie unsere letzte Wanderung gewesen war.
Wir fühlten uns sofort willkommen.
Sie bot uns außerdem an, für die nächste Etappe unsere Jause frisch zusammenzustellen. Dafür fragte sie nach unseren Vorlieben und Allergien und wollte auch wissen, ob wir lieber ein gekochtes Ei, ein Spiegelei oder ein Omelett haben möchten.
Während wir in Ruhe frühstückten, bereitete sie unsere Jause für den Tag vor.
Genau solche persönlichen Kleinigkeiten machen für uns eine Unterkunft besonders. Es war nicht einfach nur ein Frühstück, sondern wir hatten das Gefühl, dass sich jemand wirklich Gedanken um seine Gäste macht.
Noch ein langer Plausch vor dem Start
Nachdem wir ausgiebig gefrühstückt hatten, holten wir unser Gepäck nach unten. Denise erklärte uns, dass sie unsere Koffer später zur nächsten Unterkunft bringen würde, sodass wir eigentlich direkt hätten loslaufen können. Eigentlich.
Doch wir kamen noch lange nicht weg, denn wir unterhielten uns noch eine ganze Weile mit Denise. Dabei ging es nicht nur um unsere Wanderung, sondern auch um die aktuelle Situation in der Wachau. Das anhaltende Niedrigwasser der Donau und die große Trockenheit machten sich natürlich auch im Weinbau bemerkbar. Aus dem kurzen Gespräch wurde so schnell ein längerer und richtig netter Plausch.
Irgendwann stellten wir fest, dass es inzwischen deutlich später geworden war, als wir ursprünglich geplant hatten. Aber genau das war für uns völlig in Ordnung. Wir waren schließlich im Urlaub und wollten uns nicht von einem strengen Zeitplan stressen lassen.
Also verabschiedeten wir uns irgendwann von Denise, schulterten unsere Tagesrucksäcke und machten uns auf den Weg. Vor uns lagen 10,5 Kilometer bis Spitz und die ersten Höhenmeter sollten nicht lange auf sich warten lassen.
Welterbesteig Weißenkirchen Spitz: Durch die Weinberge
Nachdem wir uns irgendwann doch von Denise verabschiedet hatten, ging es für uns durch Weißenkirchen in Richtung Spitz. Viel früher wären wir an diesem Morgen wahrscheinlich nicht losgekommen, aber wir hatten schließlich Urlaub und wollten den Tag nicht unnötig stressig beginnen.

Direkt hinter Weißenkirchen führte der Welterbesteig wieder hinein in die Weinberge. Schon nach kurzer Zeit ging es ordentlich bergauf und wir merkten schnell, dass auch diese Etappe wieder einige Höhenmeter für uns bereithalten würde. Während Weißenkirchen langsam immer kleiner hinter uns lag, kamen wir Schritt für Schritt höher und hatten zunehmend einen schönen Blick zurück auf den Ort und die Donau.
Die Sonne hatte an diesem Tag bereits ordentlich Kraft und es war schon ziemlich warm. Deshalb kam uns ein kleiner Weingarten, den wir unterwegs entdeckten, gerade recht. Wir nutzten die Gelegenheit für eine kurze Pause, bevor es weiter nach oben ging. Besonders schön fanden wir dabei, wie ruhig es hier war und wie anders die Wachau wirkt, wenn man nicht unten auf der Straße oder mitten im Ort unterwegs ist.

Nach der kleinen Pause führte der Weg weiter durch die Weinberge, bevor die Landschaft langsam wieder dichter wurde und wir uns dem Wald näherten. Wir waren inzwischen deutlich höher als zu Beginn unserer Wanderung und konnten immer wieder zwischen den Reben hindurch auf die Donau und die Orte unter uns schauen.
Welterbesteig Weißenkirchen Spitz: Durch den Wald
Irgendwann verschwanden die Weinberge hinter uns und der Weg führte in den Wald. Für uns war das an diesem warmen Tag eine richtig willkommene Abwechslung, denn die Sonne hatte inzwischen noch mehr Kraft und wir waren froh, für eine Weile im Schatten laufen zu können.
Der Weg wurde hier zunehmend abwechslungsreicher. Neben schattigen Waldabschnitten gab es immer wieder felsigere Stellen und zwischendurch öffnete sich der Wald so weit, dass wir erneut tolle Ausblicke auf die Donau bekamen. Besonders schön war der Blick zurück in Richtung Weißenkirchen und gleichzeitig nach vorne auf Spitz, das langsam näher rückte.

Wir mochten diese Mischung aus Wald, Felsen und den immer wieder auftauchenden Ausblicken besonders gerne. Nach den langen Forstwegpassagen der vorherigen Etappe fühlte sich dieser Abschnitt wieder deutlich mehr nach Wanderweg an und es gab ständig etwas zu entdecken.
Auch hier würden wir allerdings wieder zu festem Schuhwerk raten. Gerade auf den felsigeren Abschnitten ist es einfach angenehmer und sicherer, wenn die Schuhe guten Halt geben.
Während wir weiter durch den Wald liefen, merkten wir langsam, dass der höchste Punkt der Etappe hinter uns lag. Jetzt ging es allmählich wieder bergab – und damit näherten wir uns auch unserem Tagesziel Spitz.
Pfenningfleck und Donaublick Spitz
Auf dieser Etappe des Welterbesteigs von Weißenkirchen nach Spitz merkten wir wieder, wie abwechslungsreich die Strecke eigentlich ist. Hier wollten wir uns etwas mehr Zeit lassen und machten eine längere Pause. Die Aussicht auf die Donau und die Wachau war einfach zu schön, um nur kurz stehen zu bleiben und direkt weiterzulaufen.

Unterwegs kamen wir außerdem an einer kleinen Höhle vorbei. Wir schauten natürlich neugierig hinein, sind aber nicht weiter hineingegangen. Dafür entdeckten wir an einer anderen Stelle einen kleinen Abzweig vom eigentlichen Weg. Wir gingen ein Stück über die Felsen hinunter, natürlich nur so weit, wie es für uns sicher war, und erreichten ein kleines Plateau mit einer richtig schönen Aussicht.
Dort blieben wir eine Weile sitzen und genossen den Blick über die Landschaft. Auf dem offenen Felsen war es allerdings erstaunlich windig. Während es auf dem Weg durch den Wald noch angenehm warm gewesen war, bekamen wir hier oben ordentlich Wind ab. Trotzdem wollten wir diesen Platz gar nicht so schnell wieder verlassen, denn genau solche kleinen Abstecher sind es, die eine Wanderung für uns besonders machen.
Wir waren an diesem Tag schließlich nicht unterwegs, um möglichst schnell in Spitz anzukommen. Wir wollten die Strecke erleben, Pausen machen und auch einmal links und rechts des Weges schauen, was es zu entdecken gibt. Und dieser kleine Abstecher auf die Felsen war definitiv einer dieser Momente, an die wir uns später noch gerne erinnern würden.
Hinunter ins Tal und wieder hinauf zum Roten Tor
Nach einer Weile verließen wir den Wald wieder und der Weg führte uns langsam hinunter ins Tal. Für einen kurzen Moment wurde die Landschaft wieder ganz anders und wir kamen an einem kleinen Fluss vorbei. Viel Zeit zum Verschnaufen blieb allerdings nicht, denn anschließend ging es schon wieder ein Stück bergauf.
Je näher wir dem Roten Tor von Spitz kamen, desto mehr wurde uns bewusst, dass diese Etappe von Weißenkirchen nach Spitz landschaftlich wirklich einiges zu bieten hatte. Das Rote Tor ist ein Aussichtspunkt oberhalb von Spitz. Von hier aus hat man einen wunderschönen Blick über die Weinberge, die Donau und die Wachau. Nach den vielen Höhenmetern und den abwechslungsreichen Wegen war das eigentlich genau der richtige Ort für eine etwas längere Pause.

Und tatsächlich: Der Blick von hier oben war wunderschön. Wir konnten weit über die Weinberge und die Donau schauen und auch Spitz lag bereits deutlich unter uns.
Wir wären deshalb gerne noch etwas länger geblieben, doch ausgerechnet jetzt begann es zu regnen. Erst waren es nur ein paar Tropfen, aber schnell wurde klar, dass wir wohl besser nicht darauf warten sollten, bis der Schauer stärker wurde.
Also beschlossen wir, unsere Pause etwas kürzer ausfallen zu lassen und lieber weiterzugehen.
Durch die Weinberge hinunter nach Spitz
Vom Roten Tor führte uns der Weg nun wieder bergab. Zunächst ging es über einen schmalen und teilweise ziemlich steilen Weg durch die Weinberge. Nach dem Regen mussten wir dabei etwas vorsichtiger laufen, denn gerade auf den steileren Abschnitten konnte der Untergrund schnell rutschig werden.
Je weiter wir nach unten kamen, desto näher rückte Spitz. Die letzten Kilometer fühlten sich nach der langen Wanderung inzwischen doch etwas anders an. Wir wussten, dass unser Ziel nicht mehr weit entfernt war und konnten langsam einen Gang zurückschalten.
Schließlich erreichten wir wieder die tieferen Lagen und gingen weiter in Richtung unseres Tagesziels. Nach insgesamt 10,5 Kilometern und rund 330 Höhenmetern waren wir froh, als wir schließlich beim Weingut und Weinhotel Lagler ankamen.
Und auch hier wartete bereits eine kleine Erleichterung auf uns:
Unsere Koffer waren schon da.


Wir wurden herzlich empfangen und konnten erst einmal in Ruhe auf unser Zimmer gehen, unsere Sachen ablegen und uns frisch machen. Nach der Wanderung tat es richtig gut, nicht noch auf unser Gepäck warten zu müssen.
Doch unser Tag war noch nicht ganz vorbei.
Denn zu unserem Arrangement gehörte auch noch eine Weinverkostung im Garten.
Weinverkostung im Garten des Weinhotels
Nachdem wir uns auf dem Zimmer frisch gemacht hatten, ging es für uns wieder nach draußen. Zu unserem Arrangement gehörte an diesem Abend eine Weinverkostung im Garten des Weinguts Lagler, auf die wir uns nach der Wanderung schon gefreut hatten.


Wir probierten verschiedene Weine und konnten dabei ganz in Ruhe sitzen und den Tag ausklingen lassen. Nach den 10,5 Kilometern und den vielen Höhenmetern war es schön, einmal nicht mehr weiterlaufen zu müssen, sondern einfach sitzen zu bleiben und die Wachau auf eine andere Art zu genießen.
Für zusätzliche Unterhaltung sorgte allerdings der Hofhund. Er hatte offenbar ganz andere Pläne für unseren ruhigen Abend und forderte uns immer wieder zum Spielen auf. Mit viel Energie animierte er uns dazu, uns mit ihm zu beschäftigen, sodass zwischen den einzelnen Weinen immer wieder eine kleine Spieleinlage mit unserem vierbeinigen Gastgeber dazukam. Wir hatten jedenfalls richtig viel Spaß mit ihm.
Allerdings blieb uns auch an diesem Abend der Regen treu. Während unserer Weinverkostung zog das Wetter wieder auf und irgendwann wurde klar, dass wir die Verkostung besser nach drinnen verlegen sollten. Also wechselten wir ins Innere und probierten dort noch weiter verschiedene Weine.
Danach ging es für uns zurück aufs Zimmer. Wir waren müde von der Wanderung und hatten an diesem Tag zwar deutlich weniger Kilometer als am Vortag gemacht, aber durch die Wärme und die vielen Pausen fühlte sich die Strecke trotzdem lang an.
Wir machten es uns noch gemütlich und ließen den Tag langsam ausklingen. Viel mehr stand für uns an diesem Abend auch nicht mehr auf dem Programm.
Unser Morgen in Spitz
Am nächsten Morgen ging es für uns wieder zum Frühstück. Und auch hier wurden wir erneut positiv überrascht.
Das Frühstück bot unglaublich viel Auswahl. Es gab nicht nur die üblichen Sachen, sondern auch zahlreiche verschiedene Aufstriche und Salate und eigentlich alles, was man sich für einen guten Start in einen Wandertag wünschen konnte.
Besonders angenehm fanden wir, dass auch an diesem Morgen wieder eine Jause für uns zusammengestellt wurde. So konnten wir in Ruhe frühstücken und mussten uns nicht darum kümmern, noch etwas für unterwegs zu organisieren.
Langsam wurde das für uns fast schon zu einem festen Bestandteil unserer Wanderung: frühstücken, Jause einpacken, kleines Gepäck für den Tag schultern und darauf vertrauen, dass unsere großen Koffer währenddessen bereits zur nächsten Unterkunft unterwegs waren.
Nach dem Frühstück waren wir also wieder bestens versorgt.
Und vor uns lag bereits die nächste Etappe.
Diesmal sollte es von Spitz über die Wachau weiter in Richtung Mühldorf gehen.
FAQ zum Welterbesteig Weißenkirchen Spitz
Wie lang ist die Etappe des Welterbesteig von Weißenkirchen nach Spitz?
Unsere dritte Etappe auf dem Welterbesteig von Weißenkirchen nach Spitz war 10,5 Kilometer lang. Dabei haben wir rund 330 Höhenmeter bewältigt und insgesamt knapp fünf Stunden gebraucht. Durch die vielen Pausen waren wir allerdings deutlich länger unterwegs, als die reine Gehzeit vermuten lässt.
Wie anspruchsvoll ist der Welterbesteig von Weißenkirchen nach Spitz?
Wir empfanden die Etappe als gut machbar. Direkt hinter Weißenkirchen geht es zunächst durch die Weinberge bergauf, später führt der Weg durch den Wald und über einige felsigere Abschnitte. Insgesamt ist die Strecke abwechslungsreich, allerdings sollte man die Höhenmeter und die sommerliche Hitze nicht unterschätzen.
Gibt es auf der Strecke viel Schatten?
Nach dem ersten Abschnitt durch die Weinberge führt der Welterbesteig längere Zeit durch den Wald. Gerade an unserem warmen Wandertag waren wir darüber sehr froh, denn die Sonne hatte bereits ordentlich Kraft. Trotzdem gibt es auch Abschnitte, die komplett in der Sonne liegen.
Braucht man für die Etappe feste Wanderschuhe?
Wir würden auch für diese Etappe festes Schuhwerk empfehlen. Neben den Wegen durch die Weinberge gibt es im Wald einige felsigere Stellen und unebenes Gelände. Mit Schuhen mit gutem Profil fühlten wir uns dort deutlich sicherer.
Welche Aussicht hat man auf dem Weg nach Spitz?
Die Strecke bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die Donau und die umliegenden Weinberge. Besonders schön fanden wir die Blicke zurück auf Weißenkirchen und später auf Spitz. Je höher wir kamen, desto weiter öffnete sich die Landschaft vor uns.
Was ist der Pfenningfleck und Donaublick Spitz?
Der Pfenningfleck und Donaublick Spitz ist ein schöner Aussichtspunkt entlang der Strecke. Wir haben dort eine längere Pause eingelegt und einfach die Aussicht genossen. Unterwegs entdeckten wir außerdem eine kleine Höhle, in die wir allerdings nicht hineingegangen sind.
Kann man unterwegs vom Wanderweg abweichen?
Wir haben an einer Stelle einen kleinen Abstecher gemacht und sind ein Stück über die Felsen hinunter zu einem Plateau gegangen. Natürlich nur so weit, wie es für uns sicher war. Dort hatten wir eine besonders schöne Aussicht, allerdings war es auf dem offenen Felsen auch überraschend windig.
Solche kleinen Abstecher können eine Wanderung für uns noch schöner machen – man sollte dabei aber immer auf den Untergrund achten und nichts riskieren.
Lohnt sich das Rote Tor bei Spitz?
Ja, auf jeden Fall. Das Rote Tor ist ein Aussichtspunkt oberhalb von Spitz und bietet einen wunderschönen Blick über die Weinberge, die Donau und die Wachau. Wir wären dort gerne etwas länger geblieben, allerdings begann ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt der Regen.
Gibt es unterwegs Einkehrmöglichkeiten?
Wir hatten unsere Jause dabei und waren dadurch unabhängig. Unsere Unterkunft hatte uns morgens sogar eine frische Jause für die Wanderung zusammengestellt. Dadurch konnten wir unsere Pausen dort machen, wo es uns gerade gefallen hat.
Wer unterwegs einkehren möchte, sollte sich deshalb vor dem Start über die aktuellen Öffnungszeiten informieren.
Wie viel Wasser sollte man für die Etappe mitnehmen?
Gerade an warmen Sommertagen würden wir ausreichend Wasser einpacken. Ein Teil der Strecke führt durch die Weinberge und liegt damit in der Sonne. Wir waren wieder mit unseren Trinkblasen unterwegs und hatten jeweils bis zu drei Liter Wasser dabei.
Wie funktioniert der Gepäcktransport auf dem Welterbesteig?
Bei unserer gebuchten Wanderreise wurde unser großes Gepäck von Unterkunft zu Unterkunft gebracht. Wir konnten deshalb mit kleinen Tagesrucksäcken wandern und mussten unsere großen Koffer nicht mitnehmen.
Auch in Spitz funktionierte der Gepäcktransport problemlos. Als wir im Weingut und Weinhotel Lagler ankamen, standen unsere Koffer bereits bereit.
Wo kann man in Spitz übernachten?
Wir haben im Weingut und Weinhotel Lagler übernachtet. Besonders schön fanden wir, dass zu unserem Arrangement auch eine Weinverkostung im Garten gehörte. Nach der Wanderung konnten wir dort verschiedene Weine probieren und den Tag entspannt ausklingen lassen – inklusive einer kleinen Spieleinlage mit dem sehr kontaktfreudigen Hofhund.
Lohnt sich die Etappe des Welterbersteig von Weißenkirchen nach Spitz?
Für uns auf jeden Fall. Die Strecke ist mit 10,5 Kilometern zwar relativ kurz, aber landschaftlich sehr abwechslungsreich. Weinberge, Wald, Felsen, Aussichtspunkte und der Blick auf die Donau machen die Etappe zu einer schönen Wanderung durch die Wachau.
Besonders gefallen hat uns, dass wir uns an diesem Tag viel Zeit nehmen konnten. Wir haben mehrere Pausen gemacht, die Aussicht genossen und waren nicht darauf aus, möglichst schnell in Spitz anzukommen.
Unser Fazit zur Etappe des Welterbesteig von Weißenkirchen nach Spitz
Die dritte Etappe des Welterbesteigs Wachau war mit 10,5 Kilometern zwar deutlich kürzer als die Strecke am Vortag, dafür haben wir uns an diesem Tag besonders viel Zeit gelassen. Rund 330 Höhenmeter und knapp fünf Stunden waren wir unterwegs, weil wir immer wieder Pausen eingelegt und die Landschaft einfach genossen haben.
Besonders gut gefallen hat uns der abwechslungsreiche Verlauf der Strecke. Nach dem Start in Weißenkirchen ging es zunächst durch die Weinberge bergauf, später durch den schattigen Wald und über felsigere Abschnitte. Dazu kamen immer wieder schöne Ausblicke auf die Donau, Weißenkirchen und Spitz. Gerade der Wechsel zwischen Sonne und Wald war bei den warmen Temperaturen angenehm.
Auch das Rote Tor hat uns gut gefallen. Schade war nur, dass ausgerechnet dort der Regen einsetzte und wir deshalb nicht so lange bleiben konnten, wie wir eigentlich wollten.
Was uns von dieser Etappe außerdem besonders in Erinnerung geblieben ist, war die Gastfreundschaft. Das liebevoll zubereitete Frühstück, die frisch zusammengestellte Jause und die herzliche Betreuung haben den Morgen zu etwas Besonderem gemacht. Und am Nachmittag konnten wir den Tag bei einer Weinverkostung im Weinhotel Lagler ausklingen lassen.
Für uns war diese Etappe deshalb eine schöne Mischung aus Wandern, Landschaft genießen und Wachau erleben – genau das, was wir uns von dieser Reise erhofft hatten.
Hier gibt’s unsere Eindrücke zu den weiteren Etappen:
- Krems Welterbesteig Wachau
- Welterbesteig Krems Dürnstein: Unsere 1. Etappe
- Welterbesteig Dürnstein Weißenkirchen: Unsere 2. Etappe
- Welterbesteig Weißenkirchen Spitz: Unsere 3. Etappe
- Welterbesteig Spitz Mühldorf: Unsere 4. Etappe
- Welterbesteig Mühldorf Spitz: Unsere 5. Etappe
- Schifffahrt Spitz Krems: Mit dem Schiff durch die Wachau
Fragen zu meinen Wanderungen?
Habt ihr Fragen zu diesem Beitrag oder zu meinen Wanderungen?
Dann schreibt mir gerne eine E-Mail an Nadine@nadinswelt.de, nutzt das Kontaktformular auf Nadinswelt.de oder schreibt mir einfach direkt über Instagram oder TikTok. Ich freue mich immer über eure Nachrichten und helfe euch gerne mit meinen persönlichen Erfahrungen weiter.
Mehr Eindrücke auf Instagram & TikTok
Auf Instagram und TikTok unter @Na.dins_welt nehme ich euch mit auf unsere Reisen und zeige euch viele weitere Eindrücke, Reels, Tipps und Behind-the-Scenes.
Dort erwarten euch nicht nur beeindruckende Landschaften, sondern auch Wanderungen, besondere Unterkünfte, Ausflugstipps und viele Momente, die es nicht in den Blog geschafft haben.
Wenn ihr nichts verpassen möchtet, folgt mir dort gerne und begleitet mich auf meinen nächsten Abenteuern.