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IFA 2026 Berlin

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Meine Highlights der IFA 2026 Berlin, Eindrücke und was mich überrascht hat

Die IFA 2026 in Berlin ist für mich inzwischen mehr als nur eine große Technikmesse. Auch wenn ich mich selbst nicht als klassischen Technik-Nerd bezeichnen würde, gibt es auf der IFA jedes Jahr unglaublich viel zu entdecken. Nach meinem ersten Besuch 2025 war für mich deshalb schnell klar: Ich möchte auch die IFA 2026 in Berlin wieder erleben.


Dieses Jahr war ich am Freitag und Sonntag auf dem Messegelände unterwegs und habe dabei wieder ganz unterschiedliche Bereiche entdeckt – von intelligenten Haushaltsgeräten und Kameras über Gaming und Beauty bis hin zu Robotik und Drohnen.
Besonders aufgefallen ist mir dabei, wie stark

KI in Berlin auf der IFA 2026 inzwischen präsent ist. Und genau das hat mich dieses Jahr besonders beschäftigt: Wie selbstverständlich ist künstliche Intelligenz eigentlich schon in unserem Alltag angekommen?


In diesem persönlichen Rückblick nehme ich dich mit zu meinen Highlights der IFA 2026 in Berlin, erzähle dir, was mich überrascht hat und welche Tipps ich für deinen eigenen IFA-Besuch mitgenommen habe.


Vom IFA-Kickoff im Futurium zur Messe

Meine Vorfreude auf die IFA begann dieses Jahr sogar schon deutlich früher.

Am 30. Juni war ich beim IFA-Kickoff im Futurium in Berlin. Die Veranstaltung war eine reine Presseveranstaltung und gab mit verschiedenen Vorträgen bereits einen ersten Ausblick darauf, was Besucherinnen und Besucher auf der IFA 2026 erwarten würde. Es ging um neue Themen, Trends und Entwicklungen, die später auf der Messe zu sehen sein sollten.

Für mich war das ein kleiner Vorgeschmack – und gleichzeitig machte es mich noch neugieriger auf die eigentliche Messe.

Ein paar Wochen später war es dann so weit und ich konnte mir selbst anschauen, was sich hinter den Ankündigungen verbarg.


Mein erster Eindruck der IFA 2026 Berlin: KI ist wirklich überall

Wenn ich meinen ersten Eindruck von der IFA 2026 in einem Satz beschreiben müsste, wäre es wohl:

An KI kommen wir einfach nicht mehr vorbei.

Und das meine ich nicht einmal negativ.

Was mich dieses Jahr besonders beeindruckt hat, war, wie selbstverständlich künstliche Intelligenz inzwischen in ganz unterschiedlichen Bereichen auftaucht. KI findet man längst nicht mehr nur bei Computern, Smartphones oder klassischen digitalen Anwendungen.

Auf der IFA begegnete sie mir unter anderem bei Haushaltsgeräten, bei Saugrobotern, Waschmaschinen, Fotoequipment und natürlich auch bei Robotern.

Gerade im Haushalt fand ich das spannend. Eine Waschmaschine, die erkennen kann, was sich in ihr befindet und den Waschvorgang entsprechend anpasst, zeigt ziemlich gut, wohin die Entwicklung geht: Technik soll uns nicht einfach nur mehr Funktionen bieten, sondern uns im Alltag Arbeit abnehmen.

Und genau deshalb sehe ich KI inzwischen auch etwas anders als vielleicht noch vor einigen Jahren. Natürlich gibt es Entwicklungen, bei denen man sich fragen darf, ob man sie wirklich braucht. Aber ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, sich grundsätzlich gegen KI zu sträuben.

Viel interessanter finde ich die Frage, wie wir sie sinnvoll einsetzen können und wo sie uns tatsächlich unterstützt.

Denn teilweise nutzen wir KI vermutlich längst, ohne überhaupt bewusst darüber nachzudenken.


Die IFA 2026 in Berlin ist mehr als Unterhaltungselektronik

Was ich an der IFA besonders mag: Man kann sich eigentlich unmöglich nur für einen einzigen Bereich interessieren.

Die Messe erstreckt sich über zahlreiche Hallen, teilweise sogar über zwei Ebenen. Und obwohl ich bereits wusste, wie groß das Gelände ist, hatte ich auch in diesem Jahr wieder das Gefühl, ständig irgendwo etwas Neues zu entdecken.

Ich habe mir deshalb bewusst alle Bereiche angeschaut.

Vom Haushalt über Unterhaltungselektronik und Gaming bis hin zu Foto, Beauty und Robotik war für mich überall etwas Interessantes dabei.

Dabei hatte ich in diesem Jahr das Gefühl, dass sich einige Bereiche deutlich verändert haben. Der Beautybereich kam mir wesentlich größer vor als bei meinem letzten Besuch im letzten Jahr. Auch Gaming schien für mich mehr Raum einzunehmen.

Der Fotobereich dagegen wirkte auf mich etwas kleiner.

Aber vielleicht ist genau das auch das Spannende an der IFA: Die Schwerpunkte verändern sich und man weiß nie ganz genau, was einen hinter der nächsten Hallentür erwartet.


Mein persönliches Highlight: Roboter

Eines meiner persönlichen Highlights waren in diesem Jahr die vielen Roboter.

Nicht nur, weil es inzwischen unglaublich viele unterschiedliche Modelle gibt, sondern vor allem wegen der Art, wie natürlich und flüssig sich manche von ihnen inzwischen bewegen.

Das war für mich einer dieser Momente, bei denen ich tatsächlich stehen geblieben bin und mir gedacht habe:

Wow, wie weit sind wir eigentlich schon?

Auf der IFA 2026 in Berlin bekommt man einen ziemlich guten Eindruck davon, dass Robotik längst nicht mehr nur ein Thema aus Science-Fiction-Filmen ist. Vieles davon ist bereits heute zu sehen und teilweise auch direkt auszuprobieren. Und genau solche Momente machen für mich den Reiz der IFA aus.

Man geht mit einer bestimmten Erwartung in eine Halle – und kommt mit einer ganz anderen Entdeckung wieder heraus.


Zwei Tage, zwei ganz unterschiedliche Eindrücke

Ich war am Freitag und am Sonntag auf der IFA 2026 in Berlin und habe dabei auch einen interessanten Unterschied zwischen den beiden Tagen wahrgenommen.

Am Freitag hatte ich den Eindruck, dass deutlich mehr Fachbesucher unterwegs waren. Am Sonntag waren dagegen wesentlich mehr Jugendliche und Familien auf dem Gelände.

Überrascht hat mich dabei, wie angenehm leer es am Sonntag teilweise trotzdem war. Ich kenne es von Veranstaltungen eher so, dass der Sonntag besonders voll wird und man irgendwann kaum noch durch die Gänge kommt. Das habe ich diesmal überhaupt nicht so empfunden. Vielleicht spielte dabei auch eine Rolle, dass am Sonntag gleichzeitig ein Fußballspiel im Berliner Olympiastadion stattfand. Für mich war es jedenfalls angenehm, denn so konnte ich mir viele Bereiche in Ruhe anschauen und musste mich nicht ständig durch Menschenmengen bewegen.

Und genau das ist bei einer Messe dieser Größe nicht ganz unwichtig.

Denn die IFA kann unglaublich viele Eindrücke liefern – aber man muss sich auch die Zeit nehmen, sie aufzunehmen.


Meine persönlichen Highlights auf der IFA Berlin 2026

Bei einer Messe wie der IFA ist für mich gar nicht unbedingt die Frage entscheidend, welches Produkt ich am Ende unbedingt kaufen möchte. Viel spannender finde ich es, Dinge zu entdecken, die ich so vielleicht noch gar nicht auf dem Schirm hatte.

Und davon gab es in diesem Jahr wieder einige.

Wenn der Haushalt plötzlich mitdenkt

Gerade im Bereich Haushalt hat sich für mich gezeigt, wie stark sich Technik inzwischen verändert.

Besonders spannend fand ich intelligente Haushaltsgeräte. Eine Waschmaschine, die erkennen kann, was sich in ihr befindet und den Waschvorgang darauf abstimmt, ist für mich ein gutes Beispiel dafür, wohin die Entwicklung geht.

Auch bei Saugrobotern spielt KI inzwischen eine immer größere Rolle. Geräte sollen nicht mehr einfach nur nach einem bestimmten Muster durch die Wohnung fahren, sondern ihre Umgebung besser erkennen, daraus lernen und ihre Aufgaben entsprechend anpassen.

Das klingt vielleicht erst einmal nach einer kleinen technischen Spielerei. Wenn solche Systeme aber tatsächlich dazu beitragen, uns im Alltag Arbeit abzunehmen, kann ich den Nutzen durchaus sehen.

Genau das war für mich überhaupt eine der interessantesten Fragen auf der IFA 2026 in Berlin:

Welche technischen Entwicklungen machen unser Leben tatsächlich einfacher?


Eine Massage, die mehr kann als nur den Rücken

Im größeren Beautybereich bin ich auf etwas gestoßen, das ich natürlich nicht einfach nur anschauen konnte: einen Massagesessel.

Also habe ich ihn ausprobiert.

Und ich war tatsächlich überrascht, wie umfassend die Massage war. Nicht nur mein Rücken wurde massiert, sondern auch meine Arme und Beine – sogar unter den Füßen wurde gearbeitet. Das war für mich einer dieser kleinen IFA-Momente, bei denen man eigentlich nur kurz etwas ausprobieren möchte und dann doch länger stehen bleibt.

Der deutlich größere Beautybereich war für mich ohnehin eine der Veränderungen gegenüber meinem Besuch im vergangenen Jahr. Neben klassischen Beauty-Themen wurde hier deutlich stärker gezeigt, wie Technik und Wellbeing miteinander verbunden werden können.


Gaming: nicht nur zuschauen, sondern selbst ausprobieren

Auch der Gamingbereich kam mir dieses Jahr größer vor.

Was ich daran besonders mag: Es geht nicht nur darum, irgendwelche Produkte hinter Glas anzuschauen. An vielen Stellen konnte man selbst spielen, verschiedene Spiele testen und einfach ausprobieren.

Mein persönliches Highlight war dabei allerdings nicht einmal ein Computerspiel.

Es war ein Autoscooter.

Damit hatte ich auf einer Technikmesse ehrlich gesagt nicht unbedingt gerechnet.

Aber genau solche Überraschungen machen für mich die IFA 2026 in Berlin aus. Man läuft durch eine Halle, denkt, man weiß ungefähr, was einen erwartet – und plötzlich steht da etwas, mit dem man überhaupt nicht gerechnet hat.


Kameras, Kameras und die ewige Frage: Welche darf mit nach Hause?

Als jemand, der selbst viel fotografiert und filmt, durfte natürlich auch der Bereich Foto und Video nicht fehlen.

Ich habe mir unter anderem bei Insta die Insta Luma und bei DJI die Osmo Pocket 4 angeschaut.

Was ich an den Gesprächen bei solchen Messeständen besonders angenehm finde: Für mich geht es dabei nicht einfach nur darum, dass mir jemand ein Produkt verkaufen möchte. Ich kann Fragen stellen, mir die Technik erklären lassen und verschiedene Möglichkeiten miteinander vergleichen.

Eine Entscheidung für eine neue Kamera ist dadurch allerdings nicht unbedingt einfacher geworden. Auch weil manchmal die Unterschiede nicht so riesig sind zu meinen aktuellen Geräten sind.

Wenn ich von der IFA 2026 in Berlin tatsächlich drei Dinge mit nach Hause nehmen könnte, wäre eine neue Kamera definitiv dabei. Welche es wäre, weiß ich allerdings selbst noch nicht. Ich überlege ja schon länger ob ich mein Equipment noch erweitere.


Kleine Beamer mit großem Potenzial

Eine weitere Entdeckung, die ich für meine Reisen ziemlich interessant fand, waren die kleinen, aber leistungsstarken Beamer.

Gerade unterwegs finde ich die Idee spannend.

Man braucht nicht unbedingt einen Fernseher in einer Unterkunft, sondern im Grunde nur eine einigermaßen gerade Wand – und schon kann aus einem kleinen Gerät ein ziemlich großes Bild werden.

Für jemanden wie mich, der viel unterwegs ist und auch einmal in einer Unterkunft landet, in der kein Fernseher vorhanden ist, finde ich das tatsächlich ziemlich praktisch. Auch wenn wir nicht immer einen Fernseher benötigen.

Nicht alles, was auf einer Technikmesse auffällt, muss also zwingend das neueste Smartphone oder der spektakulärste Roboter sein. Manchmal sind es gerade die kleinen Lösungen, bei denen man sich denkt:

„Das könnte auf Reisen wirklich praktisch sein.“


Ein Exoskelett für mehr Unterstützung beim Gehen

Eine der für mich überraschendsten Entdeckungen waren außerdem verschiedene aktive Exoskelette für den Outdoorbereich.

Sie werden ähnlich wie ein unterstützendes Hüft-Korsett getragen und sollen die Beine beim Gehen, Laufen oder beispielsweise beim Bergaufgehen unterstützen.

Ich selbst habe es allerdings nicht ausprobiert – andere Besucher hatten diese Möglichkeit. Ich fand allein die Idee schon spannend. Gerade wenn Technik nicht nur Unterhaltung bietet, sondern Menschen körperlich unterstützen kann, bekommt das Thema für mich eine ganz andere Bedeutung.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass solche Systeme in Zukunft beispielsweise beim Wandern, bei längeren Strecken oder auch für Menschen interessant werden, die beim Gehen zusätzliche Unterstützung benötigen. Und auch hier musste ich wieder daran denken, wie schnell sich Technik entwickelt.

Vor einigen Jahren hätte man sich vieles davon wahrscheinlich eher in einem Science-Fiction-Film vorgestellt. Heute kann man solche Entwicklungen auf einer Messe wie der IFA 2026 in Berlin tatsächlich anschauen und teilweise sogar ausprobieren.


Mein persönliches Highlight auf der IFA 2026 Berlin bleibt trotzdem die Robotik

So spannend Waschmaschinen, Kameras, Beamer und andere technische Entwicklungen für mich waren – am meisten beeindruckt haben mich weiterhin die Roboter.

Die IFA selbst setzte 2026 einen deutlichen Schwerpunkt auf Robotik und zeigte unter anderem humanoide Roboter, die sich bewegen, tanzen und mit dem Publikum interagieren.

Aber viel interessanter als diese Ankündigung war für mich, das tatsächlich vor Ort zu sehen.

Vor allem die Bewegungen fand ich faszinierend. Sie wirkten teilweise so flüssig und natürlich, dass ich mich wirklich gefragt habe, wie weit diese Entwicklung noch gehen wird.

Und genau da schließt sich für mich auch wieder der Kreis zur künstlichen Intelligenz.

KI wird nicht nur in unseren Geräten immer sichtbarer. Sie wird zunehmend Teil von Maschinen, die ihre Umgebung wahrnehmen, Entscheidungen treffen und mit uns interagieren können.

Das macht mir nicht unbedingt Angst. Im Gegenteil: Ich finde es spannend zu beobachten, was daraus entstehen kann.

Natürlich wird nicht jede technische Neuerung unser Leben besser machen. Aber ich glaube, dass wir lernen müssen, mit diesen Entwicklungen umzugehen, anstatt uns grundsätzlich dagegen zu stellen.

Und die IFA ist für mich einer der Orte, an denen man sehr deutlich sehen kann, wohin die Reise gerade geht.


Nicht nur anschauen, sondern auch etwas lernen

Was ich an der IFA ebenfalls spannend finde, sind die vielen Vorträge und Bühnen. Zwischen den ganzen Produkten und technischen Neuheiten tut es gut, sich auch einmal hinzusetzen und sich mit einem bestimmten Thema intensiver zu beschäftigen.

Einen Vortrag wollte ich dieses Jahr ganz besonders hören: den von Francis vom DrohnenCamp.

Was darf ich eigentlich mit meiner Drohne?

Das Thema des Vortrags war für mich besonders interessant, weil ich selbst eine Drohne besitze und wir uns trotz unserer bisherigen Erfahrungen manchmal noch unsicher sind, wo wir eigentlich fliegen dürfen und was wir mit unserer Drohne alles machen dürfen.

Denn gerade bei Drohnen ist es meiner Meinung nach gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten. Es gibt verschiedene Regeln und Bereiche, die man beachten muss, und nur weil ein Ort auf den ersten Blick frei und geeignet zum Fliegen aussieht, bedeutet das nicht automatisch, dass man dort auch fliegen darf.

Francis ging in seinem Vortrag darauf ein, wo und wie man mit einer Drohne fliegen kann und was dabei beachtet werden muss.

Für mich war das deshalb nicht einfach irgendein Vortrag, sondern tatsächlich etwas, das ich für meine eigenen Flüge gebrauchen kann.


Die erste 360°-Drohne sorgt für zusätzliche Aufmerksamkeit

Besonders spannend fand ich außerdem, dass auch die Entwicklung bei Drohnen selbst weitergeht.

Im Rahmen des Vortrags wurde unter anderem die neue Generation der 360°-Drohnen thematisiert.

Gerade weil ich selbst mit 360°-Kameras arbeite, finde ich diese Entwicklung natürlich besonders interessant. Die Möglichkeiten, die sich dadurch für Aufnahmen ergeben, sind schon faszinierend.

Und gleichzeitig merkt man wieder, wie schnell sich die Technik weiterentwickelt.

Was heute noch wie eine ziemlich außergewöhnliche Idee klingt, kann schon kurze Zeit später ganz selbstverständlich auf einer Messe präsentiert werden.


Fragen stellen ist manchmal wertvoller als nur zuzuhören

Was den Vortrag für mich besonders wertvoll gemacht hat, war aber nicht nur das, was auf der Bühne erzählt wurde.

Ich konnte Francis anschließend noch selbst Fragen stellen.

Und genau dieser persönliche Austausch ist für mich einer der großen Vorteile einer Messe.

Online kann ich mir natürlich Informationen zusammensuchen, Videos anschauen oder Erfahrungsberichte lesen. Aber wenn ich eine konkrete Frage habe, ist es etwas anderes, direkt mit jemandem sprechen zu können, der sich intensiv mit dem Thema beschäftigt.

Gerade bei einem Thema wie Drohnen, bei dem ich lieber einmal zu viel als zu wenig nachfrage, war dieser Austausch für mich deshalb ein echter Mehrwert.


Die IFA 2026 in Berlin war für mich deshalb mehr als eine Produktschau

Und vielleicht ist genau das einer der Gründe, warum ich die IFA so interessant finde.

Ich kann dort neue Produkte anschauen, Dinge ausprobieren und Trends entdecken. Aber gleichzeitig kann ich mich auch informieren, Vorträge besuchen und mit Menschen sprechen, die sich beruflich mit diesen Themen beschäftigen.

Das war auch beim Blick auf die anderen Bereiche immer wieder so. Man läuft nicht einfach nur durch die Hallen und schaut sich Produkte an. Man kann Fragen stellen, vergleichen, ausprobieren und manchmal sogar Dinge entdecken, von denen man vorher gar nicht wusste, dass es sie gibt.

Genau deshalb würde ich bei einem IFA-Besuch auch nicht versuchen, möglichst schnell alle Hallen „abzuarbeiten“.

Nehmt euch Zeit für die Dinge, die euch wirklich interessieren.

Und plant ruhig auch einmal einen Vortrag oder eine Präsentation ein. Gerade dadurch bekommt der Messebesuch für mich noch einmal eine ganz andere Qualität. Denn am Ende geht es bei der IFA für mich nicht nur darum, zu sehen, was es Neues gibt.

Es geht auch darum zu verstehen, was davon wirklich sinnvoll ist, was uns in Zukunft unterstützen kann und wohin sich unsere Technik überhaupt entwickelt.


IFA 2026 Berlin: Meine Tipps für deinen Besuch

Nach zwei Tagen auf der IFA habe ich für mich ein paar Dinge festgestellt, die ich bei einem nächsten Besuch genauso wieder machen würde – und ein paar, die ich jedem empfehlen würde, der zum ersten Mal auf die IFA geht.

Denn eines sollte man wissen: Die IFA ist groß. Sehr groß.

Man kann hier problemlos einen ganzen Tag verbringen und trotzdem längst nicht alles gesehen haben. Deshalb würde ich nicht versuchen, möglichst viele Hallen abzuhaken, sondern mir vorher überlegen, was mich wirklich interessiert.

Plane vorher, was du sehen möchtest

Mein erster Tipp: Schau dir vorher den Hallenplan an.

Gerade wenn du bestimmte Marken, Themenbereiche oder Vorträge besuchen möchtest, lohnt es sich, vorher eine grobe Route festzulegen. Das spart vor Ort einiges an Zeit und verhindert, dass man ständig zwischen den Hallen hin und her läuft.

Noch praktischer fand ich die IFA App. Ich habe sie während meines Besuchs tatsächlich genutzt, obwohl ich das Messegelände inzwischen kenne. Gerade die Navigation innerhalb des Geländes ist hilfreich, wenn man schnell zu einer bestimmten Halle oder Bühne möchte. Die App bietet außerdem Informationen zu Ausstellern, Programm und persönlichen Terminen.


Bequeme Schuhe sind keine Option, sondern Pflicht

Das klingt banal, ist aber wirklich wichtig: Zieht bequeme Schuhe an.

Ihr werdet laufen. Sehr viel. Ich komme hier auch schon mal auf über 20.000 Schritte an einem Tag. Dazu kommen die vielen Eindrücke, Menschen und Geräusche. Nach mehreren Stunden merkt man irgendwann, dass nicht nur der Kopf eine Pause braucht, sondern auch die Füße.

Ich würde deshalb lieber ein Paar wirklich bequeme Schuhe anziehen als mich für ein schickeres Outfit zu entscheiden.


Plant Pausen ein

Mein zweiter großer Tipp: Nicht einfach fünf oder sechs Stunden durchlaufen.

Ich war jeweils einen ganzen Tag auf der IFA und merke bei solchen Veranstaltungen irgendwann, dass mein Kopf einfach keine weiteren Informationen mehr aufnehmen möchte. Deshalb habe ich zwischendurch bewusst Pausen gemacht.

Auf dem Gelände gibt es verschiedene Möglichkeiten, etwas zu essen oder zu trinken und sich hinzusetzen. Und wenn das Wetter mitspielt, finde ich es besonders angenehm, zwischendurch einmal nach draußen zu gehen.

Gerade nach mehreren Hallen voller Technik tut ein bisschen frische Luft unglaublich gut.


Essen und Getränke: Lieber selbst etwas mitnehmen

Natürlich gibt es auf dem Messegelände verschiedene Möglichkeiten, etwas zu essen und zu trinken.

Allerdings sind die Preise dort – wie bei vielen großen Veranstaltungen – eher höher.

Ich persönlich nehme deshalb immer etwas zu trinken und einen kleinen Snack mit. Das ist nicht nur günstiger, sondern man muss auch nicht unbedingt genau dann irgendwo anstehen, wenn man eigentlich gerade weiter möchte.

Für mich gehört das inzwischen einfach zu einem entspannten Messetag dazu.


Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur IFA 2026 Berlin

Auch bei der Anreise würde ich persönlich wieder auf Bus und Bahn setzen.

Die Messe Berlin ist sehr gut an das Berliner Verkehrsnetz angebunden. Je nachdem, wo man hinmöchte, bieten sich unter anderem Messe Süd, Messe Nord/ICC oder die U-Bahn-Stationen Kaiserdamm und Theodor-Heuss-Platz an.

Ich bin mit der S-Bahn angereist und fand das unkompliziert.

Wer zum ersten Mal zur IFA fährt, sollte sich allerdings vorher anschauen, welcher Eingang für die gewünschte Halle am sinnvollsten ist. Das Messegelände ist weitläufig und ein vermeintlich kurzer Weg kann sich sonst schnell etwas ziehen.


Freitag oder Sonntag?

Ich war dieses Jahr am Freitag und am Sonntag auf der IFA und habe dabei einen deutlichen Unterschied wahrgenommen.

Am Freitag hatte ich den Eindruck, dass deutlich mehr Fachbesucher unterwegs waren. Am Sonntag waren dagegen wesentlich mehr Jugendliche und Familien auf dem Gelände. Überraschend fand ich, dass es sich für mich am Sonntag trotzdem angenehm angefühlt hat.

Vielleicht lag es auch daran, dass an diesem Tag gleichzeitig ein Fußballspiel im Olympiastadion stattfand und sich dadurch die Besucherströme etwas anders verteilt haben. Wenn du die Möglichkeit hast, würde ich deshalb nicht automatisch davon ausgehen, dass ein Sonntag auf einer großen Messe zwangsläufig unangenehm voll sein muss.


Ist die IFA für Familien geeignet?

Grundsätzlich würde ich sagen: Ja, auf jeden Fall gibt es auch für Familien viel zu entdecken. Gerade im Gaming-Bereich oder bei interaktiven Ausstellungsflächen können Kinder und Jugendliche einiges ausprobieren.

Für kleinere Kinder würde ich persönlich allerdings überlegen, ob die IFA wirklich das richtige Ausflugsziel ist. Die Messe ist groß, laut und voller Eindrücke. Das kann gerade für kleine Kinder schnell zu viel werden. Für ältere Kinder und Jugendliche kann es dagegen richtig spannend sein – besonders wenn sie sich für Technik, Gaming, Roboter oder neue Entwicklungen interessieren.


Wie viele Tage sollte man für die IFA einplanen?

Theoretisch könnte man problemlos die gesamten fünf Messetage dort verbringen.

Ich persönlich würde das allerdings nicht unbedingt empfehlen. Fünf Tage von morgens bis abends wären mir einfach zu viel Input. Wenn du zum ersten Mal auf der IFA bist und möglichst viel sehen möchtest, würde ich eher zwei Tage einplanen.

An einem Tag kann man sich einen guten Überblick verschaffen, aber gerade wenn man Vorträge besuchen, Dinge ausprobieren und sich an einzelnen Ständen etwas länger aufhalten möchte, wird die Zeit schnell knapp.

Und wenn du – so wie ich – zwischendurch auch einmal stehen bleiben und Gespräche führen möchtest, solltest du dafür ebenfalls Zeit einplanen.


Mein persönliches Fazit zur IFA 2026 Berlin

Lohnt sich die IFA?

Für mich ganz klar: ja.

Auch wenn ich mich selbst nicht als klassischen Technik-Nerd bezeichnen würde, finde ich die IFA jedes Jahr wieder spannend. Vielleicht gerade deshalb. Ich gehe nicht dorthin, um die neueste technische Neuheit unbedingt besitzen zu müssen. Viel interessanter finde ich die Frage:

Was wird in Zukunft möglich sein – und was davon wird irgendwann ganz selbstverständlich zu unserem Alltag gehören?

Dieses Jahr war für mich vor allem die Entwicklung rund um KI und Robotik auffällig. KI war gefühlt überall zu finden – von Haushaltsgeräten über Kameras bis hin zu Robotern. Gleichzeitig haben mich die Bewegungen der Roboter besonders beeindruckt. Vieles wirkt inzwischen erstaunlich flüssig und natürlich.

Und genau solche Momente machen die IFA für mich interessant.

Man sieht Dinge, bei denen man sich denkt: Das brauche ich jetzt nicht unbedingt.

Aber vielleicht sieht man auch etwas und denkt: „Moment – das könnte mein Leben tatsächlich einfacher machen.“

Für mich war es dieses Jahr die intelligente Waschmaschine, die sich selbst auf den Inhalt einstellen kann. Für jemand anderen ist es vielleicht ein neuer Fernseher, ein Gaming-Setup, eine Kamera, ein smarter Haushaltshelfer oder ein völlig anderes Produkt.

Und genau das ist für mich die Stärke der IFA: Hier gibt es immer wieder viel zu entdecken, was man so noch nicht erwartet hat.

Man bekommt einen Eindruck davon, wie weit andere Länder und Hersteller bei bestimmten Entwicklungen bereits sind – und merkt gleichzeitig, dass wir bei manchen Themen vielleicht doch noch ein bisschen hinterherhinken.

Nach meinem zweiten IFA-Besuch bin ich jedenfalls sicher: Ich komme wieder.

Denn die Technik bleibt nicht stehen. Und ich bin gespannt, was uns bei der nächsten IFA in 2027 wieder überrascht.


IFA 2026 Berlin auf einen Blick

📍 Ort: Messe Berlin
📅 Datum: 4.–8. September 2026
🕘 Öffnungszeiten: täglich 10–18 Uhr, am Freitag für Privatbesucher ab 12 Uhr
🚆 Anreise: bequem mit S-Bahn, U-Bahn und öffentlichen Verkehrsmitteln
📱 Mein Tipp: Vor dem Besuch die IFA App herunterladen und den persönlichen Rundgang planen

Meine 7 Tipps für deinen IFA-Besuch

1. Früh kommen
Gerade wenn du bestimmte Bereiche oder Stände sehen möchtest, lohnt es sich, möglichst früh auf dem Gelände zu sein.

2. Hallenplan vorher anschauen
Überlege dir vorher, welche Themen dich besonders interessieren. So verlierst du vor Ort weniger Zeit mit unnötigen Wegen.

3. Die IFA App nutzen
Auch wenn du dich auf dem Messegelände eigentlich auskennst, ist die Navigation innerhalb der Hallen überraschend praktisch.

4. Bequeme Schuhe tragen
Die IFA ist groß und du wirst deutlich mehr laufen, als du vielleicht denkst.

5. Getränke und Snacks einpacken
So bist du unabhängig von den Gastronomieangeboten auf dem Gelände und sparst nebenbei noch etwas Geld.

6. Pausen einplanen
Nicht versuchen, jede Halle ohne Pause zu schaffen. Gerade bei einer Messe mit so vielen Eindrücken tut eine kurze Auszeit richtig gut.

7. Nicht nur von Stand zu Stand laufen
Schau dir auch das Bühnenprogramm an. Ein interessanter Vortrag oder ein persönliches Gespräch kann genauso spannend sein wie ein neues Produkt.


Warst du schon einmal auf der IFA?

Was würdest du dir dort unbedingt anschauen? Und welches technische Gadget dürfte bei dir sofort mit nach Hause?

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