Echte Mamas Festival 2026: Meine Erfahrungen in Hamburg

Am 3. September 2026 war es endlich so weit: Das Echte Mamas Festival 2026 fand zum ersten Mal im Curio-Haus in Hamburg statt. Gleichzeitig gab es einen besonderen Grund zum Feiern, denn Echte Mamas blickte auf zehn Jahre Community zurück.
Ich war gemeinsam mit einer Freundin unterwegs und wir waren sogar etwas früher vor Ort. Schon vor dem Eingang war einiges los. Viele Frauen standen bereits dort, teilweise mit ihren Babys und Kindern, und man merkte sofort, dass die Vorfreude groß war.
Leider meinte es das Hamburger Wetter an diesem Morgen nicht ganz so gut mit uns. Es begann zu regnen und wir mussten noch ein wenig vor dem Eingang warten. Das Organisationsteam war dabei aber von Anfang an freundlich und aufmerksam. Wir wurden begrüßt und gebeten, uns noch einen kleinen Moment zu gedulden – gleichzeitig wurde uns versichert, dass wir schnellstmöglich hineingeholt werden.
Und genau dieser erste Eindruck sollte sich für mich durch den gesamten Tag ziehen: Die Organisation hat mir richtig gut gefallen.
Man hat an vielen kleinen Dingen gemerkt, dass hier nicht einfach irgendeine Veranstaltung auf die Beine gestellt wurde, sondern dass Menschen dahinterstehen, die die Bedürfnisse von Mamas kennen. Zum Beispiel gab es keine Cola, die einfach für alle frei zugänglich im Kühlschrank stand – sie war bewusst so verstaut, dass nicht direkt die ersten kleinen Hände danach greifen konnten. Eine Kleinigkeit, die vielleicht banal klingt, aber im Mama-Alltag eben doch einen Unterschied machen kann.
Auch dass man sich vor Ort kostenlos eine Trage ausleihen konnte, fand ich richtig durchdacht. Gerade bei einer Veranstaltung, bei der viele Eltern mit kleinen Kindern unterwegs sind, sind solche Angebote für mich ein Zeichen dafür, dass wirklich mitgedacht wurde. Zudem fand die Veranstaltung auch über drei Etagen statt und war mit einer Trage viel praktischer als mit einem Kinderwagen.
Das Echte Mamas Festival 2026 sollte laut Veranstalter kein klassischer Messetag sein, sondern Begegnungen, Austausch, Inspiration und Community miteinander verbinden. Genau diese Mischung aus Festival, Messe und Familientag war auch mein Eindruck, als wir schließlich hineingingen.
Und dann begann unser Tag mit ziemlich vielen Eindrücken – denn auf den verschiedenen Etagen des Curio-Hauses gab es einiges zu entdecken.
Entdecken, ausprobieren und Stempel sammeln
Nachdem wir angekommen waren, ging es für uns erst einmal auf Entdeckungstour durch das Curio-Haus. Das Festival erstreckte sich über mehrere Etagen und schon nach den ersten Metern wurde klar: Hier gibt es einiges zu entdecken.
Auf den unteren beiden Etagen befanden sich vor allem die Markenwelten und Mitmachaktionen der verschiedenen Partner. Die große Bühne mit Talks und Masterclasses war dagegen im dritten Stock aufgebaut. Genau diese Aufteilung fand ich grundsätzlich schön, weil sich dadurch die verschiedenen Bereiche gut verteilten – gleichzeitig bedeutete es aber auch, dass man ganz schön viel hin und her unterwegs war.
Besonders praktisch fand ich die Stempelkarte, die wir direkt beim Einlass bekommen hatten. Sie war nicht einfach nur eine Stempelkarte für diesen Tag, sondern führte uns tatsächlich durch das Festival. An den verschiedenen Stationen der teilnehmenden Marken konnten wir Aktionen ausprobieren und dafür einen Stempel sammeln. Anschließend war sie dann noch unser Los für die große Tombola, wo ich dieses mal leider nichts gewonnen hatte.
Das fand ich richtig gut gelöst. Denn ohne diese Karte hätte man vielleicht den einen oder anderen Stand einfach links liegen lassen. So hatte man einen kleinen Anreiz, wirklich einmal überall vorbeizuschauen und zu entdecken, was sich die einzelnen Partner ausgedacht hatten.
Und zu entdecken gab es einiges.
Man konnte beispielsweise eine Geburtstagskrone besticken und personalisieren, ein Dreieckstuch gestalten oder Armbänder basteln. Für Kinder gab es ebenfalls verschiedene Angebote: Sie konnten sich schminken lassen, Bilder malen oder Einkaufsbeutel gestalten.
Auch für uns Erwachsene gab es einiges zum Ausprobieren. Unter anderem konnte man Kosmetiktaschen personalisieren lassen. Genau dieses Angebot hätte ich eigentlich gerne genutzt – allerdings war die Schlange dafür wirklich extrem lang. Gefühlt hätte man rund zwei Stunden warten müssen, weil nur eine Heizpresse zur Verfügung stand.
Das war für mich dann der Punkt, an dem ich gesagt habe: So schön die Idee auch ist, dafür möchte ich nicht meinen halben Festivaltag des Echte Mamas Festival 2026 in einer Warteschlange verbringen. Wir haben darauf verzichtet und uns lieber weiter umgeschaut.
Und das war auch überhaupt kein Problem, denn es gab mehr als genug andere Möglichkeiten, die Zeit zu verbringen.
Die große Tombola als zusätzlicher Anreiz
Die Stempelkarte hatte aber noch einen weiteren Zweck: Sie war gleichzeitig unser Los für die große Live-Verlosung am Abend. Wer die erforderlichen Stationen besucht und seine Stempel gesammelt hatte, konnte die Karte in den Lostopf werfen.
Ich mochte diese Idee sehr, weil dadurch automatisch Bewegung ins Festival kam. Man war nicht nur an einem Stand und zog dann weiter, sondern hatte tatsächlich einen Grund, sich die verschiedenen Markenwelten genauer anzuschauen.
Und die Gewinne konnten sich wirklich sehen lassen. Unter anderem gab es Produkte von Stokke, Momcozy, PUKY, Rossmann, dm und Eismann sowie Tickets für Veranstaltungen von Stage Entertainment zu gewinnen.
Wir haben unsere Stempel fleißig gesammelt und waren natürlich gespannt, was am Ende bei der Verlosung passieren würde.
Bis dahin blieb aber noch jede Menge Zeit, die verschiedenen Marken kennenzulernen. Dabei habe ich tatsächlich ein paar Dinge entdeckt, die mir vorher so noch nicht bekannt waren.
Viele bekannte Marken und einige echte Entdeckungen
Natürlich durften auf dem Echte Mamas Festival 2026 auch zahlreiche Marken nicht fehlen. Rund 15 Aussteller waren vor Ort und hatten sich ganz unterschiedliche Aktionen überlegt. Von Pampers, Rossmann, dm und Ernsting’s family über Femibion, Momcozy, Lenor und albi bis hin zu Stokke und MUTTI war eine ziemlich bunte Mischung dabei.
Was mir dabei besonders gefallen hat: Es ging nicht nur darum, Produkte aufzustellen und Flyer zu verteilen. Die meisten Marken hatten sich tatsächlich etwas zum Mitmachen, Ausprobieren oder Probieren überlegt. Genau das passte für mich gut zu dem Festivalgedanken.
Mein persönliches Highlight: MUTTI
Besonders gefreut habe ich mich darüber, MUTTI vor Ort zu sehen. Die Marke kannte ich natürlich schon, aber ich fand es spannend, einmal mehr über das Konzept hinter den Produkten zu erfahren.

Vor Ort konnten wir verschiedene Produkte probieren, darunter Pestos, Tomatensaucen und eine eigen Kreation die es so nicht zu kaufen gibt, eine Tomatenmarmelade aus den passierten Tomaten auf einem Basilikumbrot mit Ricotta. Dabei habe ich auch einiges über die Herstellung erfahren, was mir vorher so tatsächlich noch nicht bewusst war.
Bei MUTTI werden ausschließlich italienische Tomaten verwendet und dabei wird viel Wert auf Qualität und die Herkunft gelegt. Besonders interessant fand ich den Einblick in die Zusammenarbeit mit den Landwirten und die Art, wie diese für ihre Arbeit vergütet werden.
Genau solche Gespräche finde ich auf Veranstaltungen spannend. Man kennt eine Marke vielleicht schon seit Jahren und kauft ihre Produkte gelegentlich – aber erst wenn man einmal mit den Menschen dahinter spricht, versteht man oft viel besser, was eigentlich hinter dem Produkt steckt.
Und natürlich durfte auch das Probieren nicht fehlen. Für mich als Vegetarierin war der Stand sowieso eine schöne Anlaufstelle.
Stokke und ein Kinderwagen, der mich überrascht hat
Auch bei Stokke bin ich länger hängen geblieben. Dort konnte man unter anderem den YOYO-Kinderwagen ausprobieren und sich die verschiedenen Funktionen genauer anschauen.
Was mich wirklich beeindruckt hat: Der Kinderwagen lässt sich innerhalb weniger Sekunden zusammenfalten und wieder aufklappen – und das sogar mit einer Hand. Gerade wenn man gleichzeitig ein Kind auf dem Arm hat, kann ich mir vorstellen, dass so etwas im Alltag einen echten Unterschied machen kann.
Außerdem ist er so kompakt, dass er beispielsweise zwischen die Sitze in der Bahn passen kann und je nach Fluggesellschaft sogar als Handgepäck infrage kommt. Natürlich entscheidet am Ende immer die jeweilige Airline, ob der Kinderwagen tatsächlich mit in die Kabine darf.
Ich habe ihn natürlich auch einmal selbst ausprobiert und fand, dass er sich erstaunlich leicht fahren lässt – selbst mit Kind darin.
Dabei musste ich tatsächlich kurz denken: Schade, dass es so etwas zu meiner Kinderwagenzeit noch nicht gab.
Damals hätte ich mich über einen Kinderwagen, der sich so unkompliziert zusammenklappen und transportieren lässt, wahrscheinlich sehr gefreut.
Auch die Möglichkeit, vor Ort eine Trage auszuleihen, fand ich richtig praktisch. Das war für mich wieder so ein kleines Detail, bei dem man gemerkt hat, dass bei der Organisation tatsächlich an Eltern und ihren Alltag gedacht wurde.
Noch viele weitere Marken zum Entdecken
Natürlich waren das nur zwei meiner persönlichen Highlights. Auch bei den anderen Ständen gab es einiges zu entdecken und auszuprobieren.
Bei Ernsting’s family konnten Armbänder gebastelt werden, bei dm gab es unter anderem die Möglichkeit, Geburtstagskronen besticken zu lassen, Rossmann hatte eine Aktion rund um personalisierte Kosmetiktaschen vorbereitet, albi alkoholfreie Drinks und bei Eismann konnte man sich mit Eis und einer Brokkolibowl stärken.


Auch Pampers, Femibion, Momcozy, Lenor, DAK und Tiger Media waren mit eigenen Erlebnisstationen vertreten. Die DAK bot beispielsweise eine kleine Wohlfühlmassage an, während bei Tiger Media die Kinder an der Fotostation kreativ werden konnten.
Und natürlich gab es nicht nur Dinge zum Anschauen: An vielen Stationen konnten wir Produkte testen, kleine Aktionen mitmachen.
Genau diese Mischung aus bekannten Marken, neuen Entdeckungen und persönlichen Gesprächen hat für mich den Reiz des Echte Mamas Festival 2026 ausgemacht. Es fühlte sich eben nicht wie ein klassischer Messebesuch an, bei dem man von Stand zu Stand läuft und möglichst viele Prospekte einsammelt.
Hier ging es vielmehr darum, die Marken tatsächlich zu erleben.
Festivalstimmung, Bühnenprogramm und jede Menge Eindrücke
Natürlich gehörte zum Echte Mamas Festival 2026 auch ein umfangreiches Bühnenprogramm. Es gab verschiedene Talks und Vorträge von Frauen für Frauen rund um das Thema Mama-Sein, den Familienalltag und all die Themen, die Eltern beschäftigen.

Ich muss allerdings zugeben: So viele Vorträge, wie ich mir ursprünglich vorgenommen hatte, habe ich gar nicht geschafft.
Das lag vor allem daran, dass sich das Festival auf mehrere Etagen verteilte. Auf den unteren beiden Etagen gab es die Marken, Stände und Mitmachaktionen, während sich die Bühne im dritten Stock befand. Und wenn man gerade an einem Stand ins Gespräch gekommen ist, eine Aktion ausprobiert oder noch schnell einen weiteren Stempel für die Tombola sammeln möchte, ist man eben nicht immer pünktlich zum nächsten Vortrag oben.
Für mich war das aber überhaupt kein großes Problem. Schließlich sollte der Tag nicht daraus bestehen, von einem Programmpunkt zum nächsten zu hetzen. Ich wollte mir das Festival in Ruhe anschauen und auch einfach ein bisschen treiben lassen.
Eine musikalische Überraschung
Besonders schön fand ich einen Programmpunkt, der vorher nicht verraten wurde. Es gab einen Secret Act, bei dem man zunächst gar nicht wusste, was einen erwartet.
Die Überraschung war schließlich eine Kooperation mit dem Stage Theater Hamburg. Das Ensemble stellte das Musical „Der König der Löwen“ musikalisch vor und gab damit einen kleinen Einblick in die Musicalwelt.
Das war für mich ein richtig schöner Überraschungsmoment und gleichzeitig eine willkommene Abwechslung zwischen all den Marken, Vorträgen und Mitmachaktionen. Außerdem gab es im Rahmen der Tombola sogar die Möglichkeit, Tickets für das Musical zu gewinnen.
Eine sehr familiäre Atmosphäre
Was mir den ganzen Tag über aufgefallen ist, war die sehr familiäre Atmosphäre. Viele Mamas waren mit ihren Babys und Kindern unterwegs, überall wurde gemeinsam ausprobiert, gebastelt und entdeckt.
Auch für die Kleinen gab es einiges zu tun. Sie konnten sich schminken lassen, Bilder malen oder Einkaufsbeutel gestalten. Dazu liefen sogar bekannte Figuren aus der Sesamstraße durch das Festival – unter anderem Ernie, Bert und das Krümelmonster.
Man hat also wirklich gemerkt: Kinder waren hier ausdrücklich willkommen.
Und trotzdem möchte ich einen Punkt nicht verschweigen, der mir persönlich aufgefallen ist.
An einigen Stellen wurde es ziemlich voll und dadurch natürlich auch lauter. Gerade wenn man an einer Aktion länger warten musste, konnte ich mir vorstellen, dass das mit einem kleinen Kind schnell anstrengend werden kann.
Ich habe beispielsweise eine Mama gesehen, die ihrem Kind Kopfhörer aufgesetzt hatte. Das fand ich richtig gut, denn so konnte das Kind die Geräuschkulisse ein Stück weit ausblenden und hatte eine kleine Möglichkeit, sich zurückzuziehen.
Denn bei so einem Festival kommen einfach unglaublich viele Eindrücke zusammen: Menschen, Stimmen, Musik, neue Räume, bunte Stände, Aktionen und ständig passiert irgendwo etwas.
Für Erwachsene ist das spannend – für kleine Kinder kann es zwischendurch aber auch einfach zu viel werden.
Das bedeutet für mich überhaupt nicht, dass Kinder dort nichts zu suchen haben. Im Gegenteil: Das Festival war auf Familien ausgelegt und es gab viele Angebote speziell für die Kleinen. Ich denke nur, dass man als Mama oder Papa ein bisschen darauf achten sollte, wann das eigene Kind eine Pause braucht.
Warum ich trotzdem froh war, ohne Kind dort zu sein
Für mich persönlich war es deshalb tatsächlich perfekt, dass ich nur mit meiner Freundin unterwegs war.
So konnten wir uns einfach treiben lassen, an einem Stand länger stehen bleiben, spontan eine Aktion ausprobieren oder auch einmal eine längere Wartezeit in Kauf nehmen, ohne gleichzeitig überlegen zu müssen, ob das für ein Kind gerade noch angenehm ist.
Gerade weil ich den Tag als sehr voll mit Eindrücken empfunden habe, war das für mich die entspanntere Variante.
Das Festival war für mich deshalb irgendwo zwischen Messe und Festival: Man konnte neue Marken kennenlernen, Produkte ausprobieren und sich informieren, gleichzeitig gab es Musik, Unterhaltung, Mitmachaktionen und vor allem viele Möglichkeiten zum Austausch.
Und genau diese Mischung hat für mich den besonderen Reiz ausgemacht.
Bekannte Gesichter wiedersehen und neue Kontakte knüpfen
Neben all den Marken, Aktionen und Programmpunkten war für mich aber noch etwas anderes besonders schön: die Begegnungen mit anderen Menschen.
Ich war mit einer Freundin auf dem Festival und dadurch sowieso nicht alleine unterwegs. Trotzdem habe ich mich sehr gefreut, bekannte Gesichter wiederzusehen und gleichzeitig neue Menschen kennenzulernen.
Gerade weil ich inzwischen immer wieder in Hamburg unterwegs bin, finde ich es spannend, mich auch dort mit anderen Frauen aus der Social-Media- und Creator-Welt zu vernetzen. Manche Menschen kennt man bisher nur von Instagram und plötzlich steht man sich auf einer Veranstaltung tatsächlich gegenüber und unterhält sich ganz normal miteinander.
Genau diese persönlichen Begegnungen sind für mich einer der Gründe, warum ich solche Veranstaltungen gerne besuche.
Online kann man sich folgen, Nachrichten schreiben, Beiträge kommentieren oder sich gegenseitig unterstützen. Aber ein persönliches Gespräch ist dann doch noch einmal etwas ganz anderes.
Und beim Echte Mamas Festival hatte man dafür wirklich viele Möglichkeiten. Überall kamen Menschen miteinander ins Gespräch, tauschten Erfahrungen aus, probierten gemeinsam Dinge aus oder standen einfach zusammen an einem Stand.
Messe oder Festival?
Ich fand es interessant, dass sich das Echte Mamas Festival für mich tatsächlich irgendwo zwischen Messe und Festival bewegt hat.
Auf der einen Seite gab es die klassischen Markenwelten und Produkte zum Kennenlernen. Auf der anderen Seite standen Begegnungen, Musik, Bühnenprogramm, Mitmachaktionen und die Community deutlich im Vordergrund.
Genau das war vermutlich auch der Grund, warum der Tag so schnell vorbeiging.
Ich war bereits gegen halb elf vor Ort und blieb tatsächlich bis zur großen Verlosung am Abend. Gegen 19 Uhr ging ein ziemlich langer, aber auch sehr abwechslungsreicher Tag für mich zu Ende.
Und irgendwann musste ich auch feststellen: Es waren einfach unglaublich viele Eindrücke für einen einzigen Tag.
Nicht unbedingt im negativen Sinne – ganz im Gegenteil. Aber irgendwann ist der Kopf einfach voll.
Gerade an einigen Stellen im Gebäude wurde es ziemlich voll und entsprechend auch lauter. Für mich als Erwachsene war das kein großes Problem. Ich konnte jederzeit weitergehen, mich an einen ruhigeren Stand stellen oder einfach kurz rausgehen.
Mit einem kleinen Kind stelle ich mir das dagegen deutlich herausfordernder vor – besonders dann, wenn man an einer Aktion länger warten musste.
Das Festival war ausdrücklich familienfreundlich und Kinder waren herzlich willkommen. Und ich fand auch, dass für die Kleinen wirklich viel geboten wurde.
Persönlich war ich trotzdem froh, an diesem Tag nur mit meiner Freundin unterwegs gewesen zu sein.
So konnten wir unser eigenes Tempo bestimmen, uns spontan entscheiden, wo wir bleiben möchten, und mussten keine Rücksicht darauf nehmen, ob es für ein Kind gerade zu laut, zu voll oder zu anstrengend wurde.
Für mich war das deshalb die perfekte Kombination: ein Tag voller neuer Eindrücke, Gespräche und Inspiration – aber eben ohne den zusätzlichen Gedanken, gleichzeitig noch auf ein kleines Kind achten zu müssen.
Mein Fazit zum Echte Mamas Festival
Mein Tag beim Echte Mamas Festival war lang, abwechslungsreich und vor allem eines: voll mit neuen Eindrücken.
Ich habe neue Marken kennengelernt, Produkte ausprobiert, einige Dinge entdeckt, die mir vorher so noch nicht bekannt waren, interessante Gespräche geführt und bekannte Gesichter wiedergesehen. Besonders schön fand ich aber auch, dass ich mich mit neuen Menschen aus Hamburg vernetzen konnte. Da ich selbst immer wieder in Hamburg unterwegs bin, freue ich mich über solche Begegnungen natürlich besonders.
Auch die Organisation hat bei mir einen positiven Eindruck hinterlassen. Gerade die vielen kleinen Dinge, bei denen man gemerkt hat, dass hier Menschen mit Erfahrung im Mama-Alltag mitgedacht haben, fand ich schön. Von der Möglichkeit, kostenlos eine Trage auszuleihen, bis hin zu den vielen Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder war vieles gut durchdacht.
Die Idee mit der Stempelkarte für die Tombola fand ich ebenfalls gelungen. Dadurch hatte man einen kleinen Anreiz, wirklich die verschiedenen Stände zu besuchen und sich mit den einzelnen Marken zu beschäftigen, anstatt nur einmal durch die Räume zu laufen.
Natürlich war nicht alles perfekt. Die teilweise langen Wartezeiten an einzelnen Aktionen fand ich schade. Gerade bei der Personalisierung der Kosmetiktaschen hätte ich gerne mitgemacht, aber mehrere Stunden für eine solche Aktion anzustehen, war mir dann doch zu viel.
Auch die vielen Menschen und die Lautstärke waren an manchen Stellen ziemlich viel. Für mich als Erwachsene war das kein großes Problem – ich konnte mich jederzeit weiterbewegen oder eine Pause machen. Mit einem kleinen Kind hätte ich persönlich den Tag wahrscheinlich anders geplant und zwischendurch bewusst ruhigere Momente eingelegt.
Würde ich wiederkommen?
Ja, ich würde das Echte Mamas Festival wieder besuchen.
Allerdings wahrscheinlich wieder ohne kleines Kind und mit dem Wissen, dass man nicht versuchen sollte, an einem Tag wirklich alles mitzunehmen.
Denn genau das ist wahrscheinlich mein wichtigster Tipp: Lasst euch treiben.
Es gibt so viel zu sehen, auszuprobieren und zu entdecken, dass man gar nicht jeden Vortrag besuchen und jede Aktion mitmachen kann. Lieber die Dinge auswählen, die einen wirklich interessieren, zwischendurch eine Pause machen und den Tag genießen.
Für mich war es außerdem schön, einmal einen Tag lang aus meiner normalen Reise- und Creator-Welt herauszukommen und mich mit Frauen zu unterhalten, bei denen ganz andere Themen im Mittelpunkt stehen.
Das Echte Mamas Festival ist für mich deshalb eine Mischung aus Messe, Festival, Community-Treffen und Inspirationstag.
Wer Mama oder Papa ist, gerne neue Marken und Produkte kennenlernen möchte, sich mit anderen Eltern austauschen oder einfach einmal einen Tag rund um das Thema Familie erleben möchte, findet hier einiges zu entdecken.
Und wer – so wie ich – einfach neugierig auf Veranstaltungen ist, neue Menschen kennenlernen und ein bisschen Festival-Luft schnuppern möchte, kann meiner Meinung nach ebenfalls seinen Spaß haben.
Nach einem langen Tag, einer großen Tombola und vielen neuen Eindrücken ging es für mich am Abend wieder nach Hause.
10 Jahre Echte Mamas – für mich war es ein spannender Einblick in eine Community, die zeigt, wie vielfältig, manchmal chaotisch, aber vor allem auch verbindend das Mama-Sein sein kann. ❤️
Echte Mamas Festival 2026 – praktische Informationen
📍 Veranstaltungsort: Curio-Haus Hamburg, Rothenbaumchaussee 11, 20148 Hamburg
📅 Datum: 3. September 2026
⏰ Festivalzeit: 11:30 bis 19:00 Uhr
📝 Anmeldung: Tickets mussten vorab online gebucht werden; eine Abendkasse gab es nicht.
👨👩👧👦 Für wen: Mamas, Papas und Familien – Kinder waren ausdrücklich willkommen.
🎤 Programm: Talks, Vorträge, Musik, Mitmachaktionen, Markenstände und Überraschungs-Acts
🎁 Extra: große Jubiläums-Tombola zum 10-jährigen Bestehen von Echte Mamas
Das Festival fand zum zehnjährigen Jubiläum von Echte Mamas im Curio-Haus in Hamburg statt. Über mehrere Etagen verteilten sich die verschiedenen Marken, Mitmachaktionen und das Bühnenprogramm.
Wer das Festival besuchen möchte, sollte meiner Meinung nach genügend Zeit einplanen. Ich war fast den gesamten Tag vor Ort und hatte trotzdem nicht das Gefühl, wirklich alles gesehen zu haben.
Häufige Fragen zum Echte Mamas Festival
Was ist das Echte Mamas Festival?
Das Echte Mamas Festival ist eine Veranstaltung rund um das Thema Mama-Sein und Familienalltag. Neben Marken und Produkten gibt es Vorträge, Talks, Mitmachaktionen, Unterhaltung und Möglichkeiten zum Austausch mit anderen Mamas.
Wo fand das Echte Mamas Festival 2026 statt?
Das Echte Mamas Festival 2026 fand am 3. September 2026 im Curio-Haus in Hamburg in der Nähe des Bahnhofs Dammtor statt.
Kann man Tickets an der Tageskasse kaufen?
Nein. Für das Festival war eine vorherige Online-Registrierung beziehungsweise Ticketbuchung erforderlich. Eine Abendkasse gab es nicht.
Sind Kinder beim Echte Mamas Festival willkommen?
Ja. Kinder waren ausdrücklich willkommen. Es gab zahlreiche Angebote speziell für Kinder, beispielsweise Kinderschminken, Malaktionen und das Gestalten von Einkaufsbeuteln.
Meine persönliche Erfahrung: Das Festival ist mit Kindern durchaus machbar. Allerdings kann es an manchen Stellen ziemlich voll und laut werden. Gerade bei längeren Wartezeiten würde ich bei kleinen Kindern darauf achten, zwischendurch Pausen einzuplanen.
Welche Marken waren beim Echte Mamas Festival 2026 dabei?
2026 waren unter anderem Stokke, Ernsting’s family, MUTTI, Rossmann, albi, Eismann, Pampers, Femibion, Momcozy, Lenor, dm, DAK und Tiger Media vor Ort. Dazu kamen weitere Partner und Aussteller.
Was gab es auf dem Festival zu erleben?
Neben den Markenständen gab es zahlreiche Mitmachaktionen. Besucher konnten unter anderem Geburtstagskronen und Dreieckstücher personalisieren, Armbänder basteln und Kosmetiktaschen gestalten. Für Kinder gab es ebenfalls verschiedene kreative Angebote.
Außerdem gab es ein Bühnenprogramm mit Talks und Vorträgen sowie einen Überraschungsauftritt in Kooperation mit Stage Entertainment mit Ausschnitten aus Der König der Löwen.
Lohnt sich das Echte Mamas Festival?
Für mich ja. Besonders wenn man gerne neue Marken entdeckt, Produkte ausprobiert, sich mit anderen Eltern austauscht und einen ganzen Tag rund um das Thema Familie verbringen möchte.
Allerdings würde ich nicht mit der Erwartung hingehen, an einem Tag wirklich alles schaffen zu können. Dafür war das Angebot einfach zu groß.
Für wen eignet sich das Echte Mamas Festival?
Das Festival richtet sich vor allem an Mamas und Papas, die sich vernetzen, neue Produkte kennenlernen, sich inspirieren lassen oder einfach einmal einen Tag aus dem normalen Familienalltag herauskommen möchten.
Und natürlich können auch Kinder mitkommen. Wer mit einem kleinen Kind kommt, sollte meiner Meinung nach nur berücksichtigen, dass es an einigen Stellen voll und laut werden kann. Hier erfährst du mehr dazu.
Noch mehr Hamburg entdecken
Und wenn ich schon einmal in Hamburg bin, nutze ich die Gelegenheit natürlich gerne, noch mehr von der Stadt zu entdecken. ❤️
Falls ihr ebenfalls gerne durch Hamburg schlendert, besondere Ecken sucht oder die Stadt einmal aus einer anderen Perspektive erleben möchtet, findet ihr bei mir noch weitere Hamburg-Tipps und Erlebnisse